Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Cavani versteht die Welt nicht mehr. Bild: keystone

Kuriose Szenen beim PSG-Spiel

Cavani fliegt für seinen «Pistolero-Jubel» vom Platz – sechs weitere Kandidaten, die für ihre imaginären Schüsse Probleme gekriegt hätten

Einer der spektakulärsten Platzverweise gab es gestern in der Ligue 1 zu sehen, als Edinson Cavani die Ampelkarte kriegt, ohne ein Foul zu begehen. Wenn die Schiedsrichter schon früher so gepfiffen hätten, wären auch andere Stars nicht ungeschoren davongekommen.

Finger-Pistolen geben Menschen keine roten Karten, Menschen verteilen rote Karten an Menschen.

Für die Szene des Spiels zwischen Lens und PSG (1:3) sorgt Edinson Cavani, obwohl Maxwell ein Traumtor erzielt.

Animiertes GIF GIF abspielen

Maxwell mit seinem tollen Treffer. Gif: dailymotion/football highlights

Erst holt der Uruguayer einen Penalty heraus und verwertet diesen souverän (56.). Danach feiert der Stürmer seinen Treffer mit einem «Pistolero-Jubel» – er kniet sich hin und macht mit seinen Händen ein zielendes Gewehr nach – vor den Lens-Fans. Für die «Unsportlichkeit» wird Cavani verwarnt.

Paris Saint-Germain's Uruguyan forward Edinson Cavani gestures  during the French L1 football match between Paris Saint-Germain (PSG) and Lens (RCL) on October 17, 2014 at the Stade de France in Saint-Denis, north of Paris. AFP PHOTO / MARTIN BUREAU

Cavani feiert das 3:1. Bild: AFP

Wenige Sekunden später fliegt der 27-Jährige vom Platz. Der nunmehr vierfache Saisontorschütze Cavani berührt Schiedsrichter Nicolas Rainville beim Reklamieren ein wenig am Arm und sieht darauf zum Entsetzen der Hauptstädter die Ampelkarte.

abspielen

Das Video mit den Hauptdarstellern Rainville und Cavani. DailyMotion/Football Highlights

Täter Cavani versteht nach dem Platzverweis die Welt nicht mehr, genau wie PSG-Präsident Saint-Germains Präsident Nasser Al-Khelaifi: «Er verdient diese Rote Karte nicht. Warum hat er vorher die Gelbe Karte bekommen? Er feiert immer auf diese Weise», kritisiert Al-Khelaifi im französischen Fernsehen.

Doch auch wenn Cavani – dessen Spitzname übrigens brisanterweise «El Matador» lautet (dt: der Killer) – schon früher so gejubelt haben will, der erste Fussballer mit imaginären Schüssen ist er bei weitem nicht.

Als Erfinder des Pistolero (auch als Sniper-, Gun- oder Gewehrjubel bekannt) gilt der Argentinier Gabriel Batistuta, der in den 90er Jahren seine Anhänger mit einer Salve aus seiner unsichtbaren AK verzückte. Hier eine Liste von berühmten Fussballern, welche beim Feiern ihre pazifistische Einstellung vergessen.

Die Stars haben auch schon auf dem Platz rumgeballert 

Carlos Tevez

abspielen

Der Argentinische Stürmer schiesst nach seinem Penalty-Tor die Zuschauer ab. Video: YouTube/Sportubehd

Robbie Keane

abspielen

Ab 0:20: Robbie Keane macht öfters einen auf Cowboy-Held. Meistens hängt der Ire vorher noch einen Salto dran. Video. YouTube/ Major League Soccer

Ronaldinho

abspielen

Der Brasilianer kann nicht nur Samba tanzen, sondern zielt auch beim «Krieg spielen» genau. Video: YouTube/Goal News & Highlights



Gabriel Batistuta

abspielen

Ab 1:07: Gabriel Batistuta gilt als Erfinder des «brutalen Jubels». Video: YouTube/Gabriel Batistuta

Karim Benzema

abspielen

Ab 1:16: Der französische Stürmerstar schoss in seiner Zeit bei Lyon auch (Platz-)Patronen ab. Vidseo: YouTube/Hakim Abdouroihamane

Sonny Anderson

abspielen

Ab 0:16: Barça-Stürmer Sonny Anderson feiert das 2:0 gegen Erzrivale Real Madrid. Video: YouTube/FC Barcelona

Das könnte dich auch interessieren:

Früher war sie Homöopathin – heute kämpft Natalie Grams gegen den Mythos der Globuli

Link zum Artikel

Underfucked! Mein Abend beim Single-Dinner

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Ihre Produkte haben die Welt erobert – trotzdem wurden diese 5 Erfinder nicht reich

Link zum Artikel

Mueller ist nicht Superman – aber Trump jubelt zu früh

Link zum Artikel

Comedian Büssi teilt in der Organspenden-«Arena» gegen alle aus

Link zum Artikel

Sorry, liebe Vegetarier, Parmesan ist nun mal NICHT vegetarisch

Link zum Artikel

Im Netz kursieren Verschwörungstheorien über das 5G-Netz – 14 Fakten, die du kennen musst

Link zum Artikel

«Pickable» sagt Tinder den Kampf an – mit einem Trick, der vor allem Frauen gefällt

Link zum Artikel

So absurd (und zutreffend! 😱) stellte man sich 1972 die Zukunft vor

Link zum Artikel

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die herzzerreissende Geschichte von Granit Xhaka und dem kleinen Julian

Nati-Star Granit Xhaka sorgt derzeit mit einem herzerweichenden Wiedersehen in London für ordentlich Wirbel auf Social Media. Er hat Julian, seinen grössten Fan, zu sich eingeladen. Der Achtjährige wurde mit Downsyndrom geboren und lief mit Xhaka ein, als er erstmals Captain war von Borussia Gladbach.

Was war das für ein Tag, dieser 23. September 2015. Das erste Spiel von Borussia Mönchengladbach nach der Ära von Lucien Favre, des damals 23-jährigen Granit Xhaka als Captain der Fohlen. Ein Tor hat er geschossen, bei diesem 4:2 gegen Augsburg, dem ersten Sieg in dieser Saison damals, nach fünf Pleiten in Serie.

An diesem grossen Tag hatte Xhaka einen kleinen Begleiter. Auf seinem Arm trug er Julian, der im September 2010 mit Downsyndrom auf die Welt kam. «Als ich zum ersten Mal als Captain von …

Artikel lesen
Link zum Artikel