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Auf Bewerbung verzichtet

Keine Spiele der EM 2020 in der Schweiz



Germany's Lukas Podolski, right, celebrates his side's 3-2 win with Euro 2008 mascots Trix and Flix at the end of  the quarterfinal match between Portugal and Germany in Basel, Switzerland, Thursday, June 19, 2008, at the Euro 2008 European Soccer Championships in Austria and Switzerland. (AP Photo/Peter Klaunzer)

Solche Szenen wie an der Euro 2008 als Deutschland gegen Portugal spielte, wird es 2020 in Basel nicht geben. Bild: AP

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) verzichtet auf eine Kandidatur für Spiele der Euro 2020. Die entsprechende Bewerbung mit dem St. Jakob-Park von Basel als Austragungsort von Gruppenspielen anlässlich der «Euro in Europa» zum 60. Geburtstag der UEFA wird am heutigen Stichtag vom Verband nicht bestätigt, wie dieser mitteilt. Die UEFA bestimmt im September 2014 die 13 Austragungsorte der EM-Endrunde 2020.

«Wir haben gespürt, dass Länder, welche in den letzten zwölf Jahren Europameisterschaften durchgeführt haben, bestenfalls geringe Chancen hätten auf eine Berücksichtigung für die Euro 2020», begründet SFV-Präsident Peter Gilliéron den im letzten Monat gefällten Entscheid. «Darum wollen wir weder unnötig Geld in die Ausarbeitung der Kandidatur Schweiz/Basel stecken und mit spezifischen Arbeiten auch nicht Stadt- und Kantonsregierungen sowie andere Instanzen vergeblich bemühen», ergänzt Alex Miescher, der Generalsekretär des SFV.

Fussballfans in der Schweiz dürfen sich aber womöglich doch bald über grosse Spiele freuen. Gilliéron deutet an, dass der SFV sich in absehbarer Zeit um die Austragung internationaler Spiele auf allen Stufen bewerben will. (fox)

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