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Scheich Salman droht: «Mit Infantino als Präsident ist die FIFA in drei Jahren bankrott»



Im Wahlkampf um die FIFA-Präsidentschaft hat Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa seinen Konkurrenten Gianni Infantino scharf attackiert. Sollte der UEFA-Generalsekretär Infantino seine finanziellen Versprechungen wahr machen, wäre die FIFA existenziell bedroht. «Ich glaube, wir wären in drei Jahren bankrott», sagte al-Khalifa der Nachrichtenagentur AP.

FILE - In this April 30, 2015 file photo, Asian Football Confederation President Sheikh Salman leaves the AFC Congress in Manama, Bahrain. The Sepp Blatter era at FIFA is set to finally end Friday, Feb. 26, 2016,  when soccer’s scandal-scarred world body picks a new president after nine months of crisis. Two front-runners have emerged in a five-candidate contest: Asia’s soccer leader, Sheikh Salman of Bahrain, and Gianni Infantino, the Swiss general secretary of European governing body UEFA. (AP Photo/Hasan Jamali, File)

Angriffig: Der Scheich aus Bahrain.
Bild: Hasan Jamali/AP/KEYSTONE

Die beiden Funktionäre gehen als Favoriten in den Endspurt vor dem ausserordentlichen Wahlkongress der FIFA am Freitag in Zürich. Infantino hat den 209 Mitgliedsverbänden Finanzmittel von je fünf Millionen Dollar für vier Jahre versprochen, sollte er zum Nachfolger von Joseph Blatter gewählt werden. Bisher haben die Verbände rund zwei Millionen Dollar für einen Vierjahreszyklus erhalten.

Laut al-Khalifa erwartet die FIFA erstmals seit langer Zeit ein negatives Geschäftsergebnis mit einem Verlust von 560 Millionen Dollar in der laufenden Periode bis 2018. Die Zahl ist allerdings nicht bestätigt. Im Gegensatz zu Infantino will al-Khalifa nur bestimmte Projekte zusätzlich finanzieren. Auch der chancenlose Mitbewerber Jérôme Champagne hatte Infantino vorgeworfen, er mache unseriöse finanzielle Versprechen. (ram/sda/apa/dpa)

Das sind die Kandidaten für die Blatter-Nachfolge 2016

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