Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
French soccer player Ousmane Dembele gestures during official presentation at the Camp Nou stadium in Barcelona, Spain, Monday, Aug. 28, 2017. Barcelona is shoring up its attack following Neymar's departure by buying Ousmane Dembele from Borussia Dortmund in a deal that could reach 147 million euros (about US dollars 173 million). (AP Photo/Manu Fernandez)

Wird Dembélé bald beim FC Bayern München vorgestellt? Bild: AP

Warum der BVB bei einem Dembélé-Wechsel zu den Bayern richtig Kohle macht



Kommen Sie näher, kommen Sie näher, das Transferkarussell dreht bald wieder seine Runden! Derzeit hakt es zwar etwas, aber es wird ganz sicher wieder anspringen in den kommenden Wochen. Die Kundschaft mit den prall gefüllten Geldbeuteln wartet nur auf den Anstoss. Mittendrin: Die Bayern.

Dort steht man nämlich ein wenig unter Zugzwang. Während der BVB mit Hazard, Schulz, Brandt und Hummels schon eine Truppe mit Meisterschaftambitionen zusammen hat, versucht der FC Bayern seinen Aussagen gerecht zu werden. Bayern-Präsident Uli Hoeness hatte schon im Frühjahr mit Kracher-Transfers geprahlt: «Wenn Sie wüssten, wen wir schon alles sicher haben», sagte er bei einem Auftritt im «Doppelpass».

Nachdem der Rekordmeister für die Verteidiger Lucas Hernandez und Benjamin Pavard sowie den 19-jährigen Mittelstürmer Jann-Fiete Arp bereits 118 Millionen Euro investiert hatte, warten die Fans aber immer noch auf den einen Kracher. Der soll wohl die Offensive verstärken. Die Liste ist lang und geht von Leroy Sané über Timo Werner bis zu Callum Hudson-Odoi – aber erst ein Wechsel von Antoine Griezmann zum FC Barcelona könnte den Stein ins Rollen bringen.

Doch nun gibt es offenbar einen Plan B. Der FC Bayern denkt nach Informationen der «Sport Bild» über eine Verpflichtung des früheren BVB-Profis Ousmane Dembélé nach. Dieser «spektakuläre Plan B» solle kommen, wenn der Transfer von Nationalspieler Leroy Sané nicht zustande kommt, schrieb das Magazin am Mittwoch ohne Angabe von Quellen.

Klingt plausibel: Bei Sané zeichnet sich aktuell ein Verbleib bei Manchester City ab. Nationalmannschaftskollege Toni Kroos erklärte erst kürzlich: «Ich glaube ohnehin nicht, dass der Transfer zustande kommt. Das ist jedoch nur mein Gefühl.» An Manchester Citys Stelle würde Kroos Sané «definitiv nicht gehen lassen oder ihn zumindest so teuer machen, dass Bayern ihn nicht mehr bezahlt.»

Barcelona's Ousmane Dembele, foreground, challenges for the ball with RC Celta's Jonny Otto during a Spanish La Liga soccer match between RC Celta and Barcelona at the Balaidos stadium in Vigo, Spain, Tuesday, April 17, 2018. (AP Photo/Lalo R. Villar)

Dembélé ersetzte 2017 den abgewanderten Neymar in Barcelona. Gibt es jetzt die Rolle rückwärts? Bild: AP

Und Dembélés Abschied aus Barcelona könnte schneller gehen, als alle denken: Laut spanischen Medienberichten sollen die Katalanen den Problemprofi gerne wieder loswerden wollen. Das liege auch daran, dass der Verein Geld braucht, denn PSG-Superstar Neymar soll zurückgeholt werden. Die katalanische Zeitung «Sport» berichtete sogar schon, dass der Brasilianer eine «mündliche Einigung» mit dem FC Barcelona erzielt habe. Nutzniesser des Deals könnten die Bayern sein – und der BVB.

BVB würde sich eine goldene Nase verdienen

Profiteur von einem Dembélé-Wechsel wäre Borussia Dortmund. Nicht etwa, weil der Franzose in München vielleicht gar nicht einschlägt, weil er eben keinen einfachen Charakter hat. Denn schon zu Dortmunder Zeiten war Dembélé nicht nur Genie, sondern oft auch Wahnsinn. Trotz seines riesigen Talents sorgte er immer wieder für Verfehlungen wie Verspätungen, Streiks oder eine selten professionelle Einstellung mit Fast-Food-Ernährung und Playstation-Nächten. Nein, der BVB würde schon vor Dembélés erster Trainingseinheit in München ordentlich Geld verdienen.

Der BVB verkaufte Ousmane Dembélé 2017 für 105 Millionen Euro an den FC Barcelona. Doch die Summe stieg stetig an, da die Dortmunder mit Barça einige Bonuszahlungen im Vertrag vereinbart hatten. So sollen sie etwa für eine gewisse Anzahl an Pflichtspielen mehrere Millionen Euro erhalten haben. Als sich die Katalanen für die Champions-League-Saison 2018/2019 qualifizierten, mussten sie demnach eine Rate von fünf Millionen Euro an den BVB zahlen. Weitere Zahlungen könnte es auch kommende Saison geben. Und auch bei einem Wechsel würden die Schwarz-Gelben ordentlich mitverdienen. («Ran»/«transfermarkt.de»)

FILE -  In this April 29 2017 file photo,  Dortmund's Ousmane Dembele attends the Bundesliga soccer match between  Borussia Dortmund and 1. FC Cologne in Dortmund. Borussia Dortmund says Sunday Aug. 13, 2017  France forward Ousmane Dembele remains suspended from team training

Die Gala-Auftritte von Dembélé im BVB-Trikot gegen den FC Bayern dürften Hoeness und Co. noch im Kopf haben. Bild: AP/dpa

Wenn Barça den französischen Nationalspieler, der noch bis 2022 unter Vertrag steht, verkauft, kassiert der deutsche Vizemeister satte 17 Millionen Euro, berichtete die «Sport Bild». Würden die Bayern also die von der spanischen Zeitung «AS» kolportierten 105 Millionen Euro, die Barça für Dembélé fordert, zahlen, würde ein Teil der Millionen über Barcelona direkt aufs Konto des BVB gehen. Der BVB hätte mit dem zusätzlichen Geld das Gesamtvolumen des Transfers auf 142 Millionen Euro erhöht und somit nahezu das Maximum der vereinbarten Bonuszahlungen erhalten. («Sport.de»)

Am Ende könnte aus dem Transfergerücht, dass Dembélé zum FC Bayern wechselt, auch schnell eine Ente werden. Dahinter stecken schliesslich noch weitere Gerüchte, die alle nach Barcelona führen. Keine Ente ist hingegen, dass der BVB auch in der kommenden Saison an Dembélé weiter verdient. Woher dann das Geld kommt, dürfte den Verantwortlichen egal sein.

(bn/watson.de)

Die wichtigsten Transfers des Sommers 2019

«Wir haben zwei Flüsse, aber kein Wasser für unser Dorf»

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • R10 27.06.2019 07:57
    Highlight Highlight Ich denke schon, dass Dembele bei Bayern einschlagen könnte.
    Er wäre nicht der erste Problem-Spieler, den sowohl die Bayern, als auch Kovac in de Spur bringen würden
    Siehe Ribery, Rafinha, Vidal, Rebic usw

    Dass der BVB daran verdient, dürfte so ziemlich jedem der Dembele kaufen möchte egal sein.

Durch diese Hölle muss YB in Belgrad gehen, wenn es in den CL-Himmel kommen will

Die Aufgabe für die Young Boys auf dem Weg in die Gruppenphase der Champions League heisst Roter Stern Belgrad. Auf dem Papier machbar: Der grösste Star des serbischen Rekordmeisters, der im UEFA-Ranking der Klubs nur auf Rang 88 liegt, ist der einstige deutsche Nationalspieler Marko Marin. Der Gesamtmarktwert des Teams von Trainer Vladan Milojevic liegt mit 54.95 Millionen Euro exakt 10 Millionen unter demjenigen von YB.

Doch das Papier ist nicht die ganze Wahrheit – wer's nicht glaubt, kann …

Artikel lesen
Link zum Artikel