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Champions League: 4:0 gegen Real Madrid – Manchester City steht im Final

Manchester City's Erling Haaland, Manuel Akanji, and Ruben Dias, from right, celebrate their third goal during the Champions League semifinal second leg soccer match between Manchester City and R ...
Manuel Akanji (m.) erzielte den dritten Treffer von Manchester City.Bild: keystone

4:0 gegen Real! Manchester City folgt Inter in den Champions-League-Final

Manchester City steht zum zweiten Mal nach 2021 im Final der Champions League. Das Team mit dem Schweizer Manuel Akanji gewinnt das Rückspiel gegen Real Madrid 4:0.
17.05.2023, 23:19
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Nach dem leistungsgerechten 1:1 im Hinspiel traten die mit den gleichen elf Spielern angetretenen Engländer vor heimischem Publikum dominant auf. Mit einem anfänglichen Ballbesitz zwischen 70 und 80 Prozent liessen sie den Gegner aus der spanischen Hauptstadt nicht ins Spiel kommen – der erste Treffer schien bloss eine Frage der Zeit.

Weil Toptorschütze Erling Haaland zweimal an Real-Goalie Thibaut Courtois scheiterte, musste ein anderer Spieler in die Bresche springen. In der 23. Minute fand Kevin De Bruyne die Lücke in der Verteidigung und lancierte Bernardo Silva, der unbedrängt zur verdienten Führung traf. 14 Minuten später doppelte der 28-jährige Portugiese nach. Er stand nach einem abgewehrten Abschluss genau richtig und erhöhte per Kopf zum 2:0.

Kurz davor war der Titelverteidiger aus Madrid zur einzigen Offensivaktion der ersten Halbzeit gekommen. Toni Kroos sah, wie sein Distanzschuss von der Querstange abprallte. Ansonsten war die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti, der mit seinem 191. Match in der europäischen Königsklasse zum alleinigen Rekordhalter wurde (vor Sir Alex Ferguson), deutlich unterlegen.

Dies änderte sich in der zweiten Halbzeit nur unwesentlich, und in der 76. Minute fiel nach einem Freistoss die definitive Entscheidung zugunsten des Heimteams. Eder Militão lenkte einen Kopfball von Akanji ins eigene Tor ab. Damit revanchierte sich die «Citizens» für die Halbfinal-Niederlagen von 2016 und 2022 und können weiterhin vom erstmaligen Triumph in der Champions League träumen. 2021 verlor City den Final gegen Chelsea 0:1.

Bernardo Silva bringt City in Führung.Video: streamja

Einen grossen Anteil am Erfolg in dieser Saison hat Verteidiger Akanji, der nicht nur gegen Real souverän aufspielte. Der 27-jährige Winterthurer absolvierte vier der sechs Gruppenspiele und kam in sämtlichen K.o.-Partien über 90 Minuten zum Einsatz. Er ist der sechste Schweizer, der den Final des prestigeträchtigen Wettbewerbs erreicht.

Dieser findet am 10. Juni in Istanbul statt. Gegner von Manchester City ist Inter Mailand, das sich im Halbfinal gegen Stadtrivale AC Milan durchgesetzt hatte.

Das Tor von Manuel Akanji.Video: streamja

Manchester City - Real Madrid 4:0 (2:0)
52'313 Zuschauer. SR Marciniak (POL).
Tore: 23. Bernardo Silva 1:0. 37. Bernardo Silva 2:0. 76. Akanji 3:0. 91. Alvarez 4:0.
Manchester City: Ederson; Walker, Dias, Akanji; Stones, Rodri; Bernardo Silva, De Bruyne (84. Foden), Gündogan (79. Mahrez), Grealish; Haaland (89. Alvarez).
Real Madrid: Courtois; Carvajal (80. Vazquez), Eder Militão, Alaba, Camavinga (80. Tchouaméni); Valverde, Modric (63. Rüdiger), Kroos (70. Asensio); Rodrygo (80. Ceballos), Benzema, Vinicius Junior.
Bemerkungen: Manchester City ohne Aké (verletzt). 35. Lattenschuss Kroos. 73. Lattenschuss Haaland.
Verwarnungen: 50. Dias, 56. Carvajal, 62. Gündogan, 75. Camavinga, 91. Grealish. (nih/sda)

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Die Mehrfach-Torschützen in der Champions League
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5 Tore: Erling Haaland (Manchester City) beim 7:0 gegen Leipzig am 14. März 2023.
quelle: imago/pro sports images / imago images
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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Sleepimust
17.05.2023 23:14registriert Oktober 2015
Weiss das jemand? Ist das Finalspiel mit elnem InterCity-Zug erreichbar?
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Zum Kommentar
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RonaldMcDonald
17.05.2023 23:55registriert November 2018
Akanji spielt eine absolut sensationelle Saison!!!🔥💪🏼👌🏼
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Es kommt zur grossen Revanche – Djokovic folgt Alcaraz überzeugend in den Wimbledon-Final
Im Wimbledon-Final treffen am Sonntag wie vor einem Jahr Novak Djokovic und der Titelverteidiger Carlos Alcaraz aufeinander. Der Serbe strebt seinen achten Titel im Rasenmekka an, der Spanier das seltene Double French Open/Wimbledon.

In den Halbfinals setzten sich die Favoriten durch. Alcaraz gewann wie im letzten Jahr gegen den Russen Daniil Medwedew, wurde aber beim 6:7 (1:7), 6:3, 6:4, 6:4 hart gefordert. Etwas einfacher hatte es Djokovic gegen den Italiener Lorenzo Musetti mit 6:4, 7:6 (7:2), 6:4.

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