DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat es nicht leicht bei den Bayern.
Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat es nicht leicht bei den Bayern.Bild: AP/AP

Verzweiflung pur: So kläglich blitzte der FC Bayern bei einem Oranje-Talent ab

28.06.2019, 09:3028.06.2019, 15:37

Bisher gingen die Transferaktivitäten von Bayern München eher schleppend voran: Für die Abwehrspieler Lucas Hernández (kommt von Atlético Madrid) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) sowie den 19-jährigen Mittelstürmer Jann-Fiete Arp (HSV) zahlten die Bayern aber immerhin schon 118 Millionen Euro. Auf den grossen Kracher wartet man noch. Oder waren das schon die Kracher?

Weil die Transfers von Leroy Sané, Callum Hudson-Odoi und auch Timo Werner zu scheitern drohen, sind nun auch Marc Roca von Espanyol Barcelona und Steven Bergwijn von PSV Eindhoven ein Thema.

Klar ist: Die Bayern wollen noch zuschlagen. «Wir wollen einiges tun auf dem Transfermarkt», sagte Sportchef Hasan Salihamidzic vor zehn Tagen gegenüber «Omnisport» und erklärte aber auch: «Wir müssen entspannt bleiben. Auf dem Transfermarkt gilt es die Geduld zu bewahren, abzuwarten und zu sehen, was möglich ist.» Wie die bayerische Geduld aussieht, offenbart nun ein Bericht der englischen Times, ein für seriösere Texte bekanntes Blatt.

Liverpool luchst Bayern das Talent ab

Es ging keineswegs um einen grossen Superstar, sondern «nur» um das niederländische Talent Sepp van den Berg, der zuletzt für den niederländischen Erstligisten PEC Zwolle auflief. Problem: Der 17-jährige Innenverteidiger wechselte am Donnerstag zum FC Liverpool und damit zu Jürgen Klopp. Wie die «Times» berichtet, wollten die Bayern den U19-Nationalspieler der Oranje aber noch bis zuletzt holen und bombardierten ihn mit zahlreichen Anrufen.

Der Zeitung zufolge riefen Bayern-Verantwortliche während des Medizinchecks am Mittwoch gleich mehrfach beim Berater des Niederländers an. Sie wollten damit offenbar den Wechsel zum Champions-League-Sieger verhindern.

Der Plan scheiterte kläglich – und nach Entspannung hört sich das Vorgehen des Rekordmeisters auf dem Transfermarkt auch nicht an ... sondern eher nach purer Verzweiflung.

(zap/bn/watson.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Sie waren «Golden Boys»: Zum besten Talent der Welt gekürt

1 / 59
Sie waren «Golden Boys»: Zum besten Talent der Welt gekürt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

18 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
ralck
28.06.2019 09:55registriert Juni 2015
Ich gönne den hochnäsigen Bauern – und vor allem dem Würstchen-Uli – jede gescheiterte Transferverhandlung von ganzem Herzen.
29657
Melden
Zum Kommentar
avatar
R10
28.06.2019 09:38registriert Juli 2016
Mein Gott, Brazzo... ein Trauerspiel.
Er macht Bayern zur Lachnummer.

Als Spieler eine Legende, als Sportchef eine Null. Die Schonfrist ist abgelaufen.
Ich hoffe nur, dass nicht Kovac der Leidtragende für Hasans Inkompetenz sein wird...
16110
Melden
Zum Kommentar
avatar
Bieler95
28.06.2019 09:47registriert März 2018
Die Bayern wollen alle haben und am Schluss kriegen Sie niemanden 😂🤣
14420
Melden
Zum Kommentar
18
Fantastische Schweiz schlägt Weltmeister Kanada gleich mit 6:3!
Die zwei Ruhetage haben den Schweizern gut getan. Die Schweiz gewinnt in Helsinki gegen Kanada 6:3, steht an der WM in Finnland als einziges Team noch ohne Punktverlust da und greift nach dem Gruppensieg.

Das Team von Nationalcoach Patrick Fischer überzeugte auf der ganzen Linie. Die durchzogenen Leistungen von Mitte letzter Woche beim 3:2 gegen Kasachstan (Dienstag) und beim 5:3 gegen die Slowakei (Mittwoch) wurden vergessen gemacht. Die Disziplin stimmte diesmal, auch wenn Timo Meier die Schweizer schon nach 224 Sekunden wieder für fünf Minuten in Unterzahl brachte. Diese Strafe nahm Meier im Übermut – und sie blieb bis zur 52. Minute die einzige gegen die Schweiz. Die Absicht, genau gleich hart und aggressiv aufzutreten wie in den ersten Spielen, aber sich etwas cleverer und smarter zu verhalten, wurde umgesetzt.

Zur Story