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«Die Gruppe, die sich am besten ergänzt»: Petkovic gibt sein Kader für die WM bekannt



Schweiz

Der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic gab sein definitives Kader für die WM in Russland bekannt – es enthält keine Überraschung.

Keine Berücksichtigung fanden der Goalie Gregor Kobel (Hoffenheim), der Aussenverteidiger Silvan Widmer (Udinese) sowie der Mittelfeldspieler Edimilson Fernandes (West Ham United). Diese drei Akteure hatten zuletzt jenem 26-Mann-Kader angehört, der in den vergangenen Tagen die WM-Vorbereitung in Lugano absolvierte. Von den 23 Spielern, welche diese Woche im Tessin den nächsten Teil der Vorbereitung bestreiten und dann am kommenden Montag ins WM-Camp nach Togliatti reisen, sind 22 im Ausland engagiert. Nur Basels Verteidiger Michael Lang spielt in der Schweizer Super League.

«Vielleicht sind jetzt nicht die 23 aktuell besten Schweizer Einzelspieler nominiert»

Vladimir Petkovic

Petkovic erklärt in der Medienmitteilung des SFV die Team-Zusammensetzung wie folgt: «Vielleicht sind jetzt nicht die 23 aktuell besten Schweizer Einzelspieler nominiert, aber sicher die Gruppe, die sich am besten ergänzt, nicht nur auf dem Platz, sondern auch ausserhalb. Das ist ebenfalls sehr wichtig, schliesslich wollen wir ja ein paar Wochen gemeinsam verbringen jetzt.»

Die Schweiz bestreitet am Freitag, 8. Juni, um 19.00 Uhr in Lugano gegen Japan das letzte Testspiel vor der WM. Das erste WM-Gruppenspiel findet am Sonntag, 17. Juni, gegen den Rekordweltmeister Brasilien statt.

Die weiteren 23-Mann-Kader der Top-Teams

>>> Alle Kader im pdf-Überblick

Belgien

Belgiens Nationaltrainer Roberto Martinez setzt bei seinem endgültigen WM-Aufgebot auf den angeschlagenen Abwehrchef Vincent Kompany. «Bis 24 Stunden vor dem Auftakt gegen Panama können wir noch einen Tausch vornehmen. Wir brauchen diese sieben, acht Tage mit Vincent», so Martinez. Erst dann werde man eine endgültige Diagnose machen können. Mit Laurent Ciman steht ein weiterer Innenverteidiger auf der Stand-By-Liste. Christian Benteke (Crystal Palaca) und Radja Nainggolan (AS Rom) sind nicht im Aufgebot.

Deutschland

Manuel Neuer hat den Wettkampf gegen die Zeit gewonnen und steht im definitiven WM-Aufgebot von Titelverteidiger Deutschland.Der 32-Jährige hatte am Samstag im Länderspiel gegen Österreich (1:2) nach acht Monaten Wettkampfpause sein Comeback gefeiert.

«Er hat uns nochmals bestätigt, dass er sich 100 Prozent fit fühlt und dass der Fuss keine Probleme gemacht hat», sagte Löw am Montag im Trainingslager in Eppan. Am Sonntagabend habe er ein abschliessendes Gespräch mit dem Torhüter geführt. Eine MRT-Untersuchung habe gezeigt, dass soweit alles in Ordnung ist. «Ich mache mir keine Gedanken, das Risiko ist genauso wie bei jedem anderen Spieler auch», so Neuer. «Ich habe den Glauben nie verloren.»

Überraschend von Löw nicht für die WM-Endrunde berücksichtigt wurde Leroy Sané. Der 22-jährige Offensivspieler gehörte beim englischen Meister Manchester City in der zu Ende gegangenen Saison zum Stammpersonal. Ebenso aus dem WM-Kader gestrichen wurden Leverkusens Goalie Bernd Leno sowie dessen Klub-Kollege Jonathan Tah und der Freiburger Stürmer Nils Petersen.

Kroatien

Keine Überraschung im Kader der Kroaten: Die grossen Namen sind alle dabei.

Ägypten

Mohammed Salah figuriert definitiv im 23-Mann-Kader Ägyptens. Es war nicht sicher, ob der Superstar von Liverpool nach seiner im Champions-League-Final erlittenen Verletzung rechtzeitig fit sein würde.

Frankreich

Bekannte Namen, die im Kader fehlen, sind: Kingsley Coman (Bayern München), Alexandre Lazacette (Arsenal), Anthony Martial (Manchester United), Adrien Rabiot (PSG) und Moussa Sissoko (Tottenham).

Polen

Ob Polen zu den Top-Teams gehört, darüber lässt sich streiten. Die Bekanntgabe des Kaders ist jedoch auf jeden Fall top – sofern man polnisch spricht.

England

Portugal

Spanien

Brasilien

Argentinien

(abu/qae/sda)

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