Sport
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FC Luzern Fans verketten das Tor beim Schweizer Cup 1/4 Final Spiel zwischen dem FC Luzern und dem BSC Young Boys vom Mittwoch, 6. Maerz 2019 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Nicht nur gegen die Ticketpreise, auch gegen die Anspielzeiten im Cup wurde schon protestiert Bild: KEYSTONE

Fans sehen bei Ticketpreisen Verrat am Cup – der Fussballverband wehrt sich

Die Fans sehen das «Volksfest» Cup seiner Seele beraubt. Statt mehr Menschen einzuschliessen, würden sie ausgeschlossen. Schuld soll der Schweizerische Fussballverband mit seiner Hochpreis-Politik sein. Was ist an diesem Vorwurf dran?

sébastian lavoyer / ch media



Ein Aufschrei geht durch den Schweizer Fussball. Die Fans lehnen sich auf gegen den Verband. Das gleiche Bild bei allen Cup-Halbfinalisten. Wo man auch hinschaute – nach Basel, Luzern, Thun oder Zürich – überall Banner in den Fansektoren. Proteste gegen unfaire Preise für den Cupfinal 2019. Eine konzertierte Fan-Aktion – das gibt es nicht alle Tage. Aber das Gefühl, vom SFV ausgebeutet zu werden, einte sie.

Auf ihrer Website veröffentlicht die Muttenzer Kurve ein Schreiben im Namen der wichtigsten Fanorganisationen der vier Cup-Halbfinalisten. Man fordert faire Preise. Vor fünf Jahren hätte Jugendliche im Fansektor noch 25 Franken bezahlt, heute schon 50 (Tabelle links). Auf Haupt- und Gegentribüne zahle man heute 100 bis 120 Franken. Ermässigungen gäbe es keine mehr. «So aber müssen beispielsweise zwei Erwachsene mit zwei Kindern auf der Tribüne alleine für Tickets satte 400 Franken ausgeben», steht im Fan-Schreiben.

Weiter steht dort: «Eine Koppelung des Stadioneintritts an bestimmte Verkehrsmittel und Anfahrtswege stellt einen abzulehnenden Schritt in Richtung Kombitickets dar.» Man lechzt nach Bewegungsfreiheit, will den öffentlichen Verkehr nicht quersubventionieren. Die Fans fürchten einen Verrat des Cupgeists, den Verlust der speziellen Seele dieses Wettbewerbs, das Ende des Volksfests. Weil man durch die Preispolitik immer mehr ausschliesse – und letztlich vor halb leeren Rängen spiele.

««Wir machen keinen Gewinn mit dem Cupfinal.»

SFV-Mediensprecher Marco von Ah

Der Verband lässt die Kritik so nicht auf sich beruhen. Wie die meisten Veranstalter setze man die Preise seiner Events so an, dass man möglichst die Kosten decken könne. Sicherheit, Stadionmiete, öffentlicher Verkehr, Beteiligung und Prämie der Cupfinalisten, kleinere Posten wie die Medaillen, die Schiedsrichter oder das Ticketing – der Verband gibt pro Jahr 4,7 Millionen Franken für den Cup aus, 1,8 Millionen allein für den Final.

BILDPAKET -- ZUM JAHRESRUECKBLICK 2018 SPORT, STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Die Mannschaft des FC Zuerich mit Aliane und Praesident Ancillo Canepa feiern ihren zehnten Cupsieg mit den Fans auf dem Helvetiaplatz in Zuerich, am Sonntag, 27. Mai 2018. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Der FC Zürich feiert 2018 den Gewinn des Schweizer Cups Bild: KEYSTONE

Will man kostendeckend bleiben, bedeutet das bei 30 000 Zuschauern einen durchschnittlichen Ticketpreis von 60 Franken. Sonst schreibt man rote Zahlen. Wie man das beim Verband auch erwartet. «Wir machen keinen Gewinn mit dem Cupfinal. Im Gegenteil, wir werden wohl auch dieses Jahr wieder leicht drauflegen, so wie das in den vergangenen Jahren regelmässig der Fall war», sagt SFV-Mediensprecher Marco von Ah.

Die Preise seien also alles andere als unfair, kontert der Verband den Fan-Vorwurf: Ein Erwachsener mit drei Kindern zahle für Plätze auf der Gegentribüne 190 Franken, zwei Erwachsene mit zwei Kindern 260 Franken. Beide Beträge liegen deutlich unter den von den Fans behaupteten 400 Franken. Verdoppelt hätten sich auch nicht alle Preise. Schon vor zehn Jahren zahlte ein Erwachsener in der Kurve 50 Franken.

Noch nicht beinhaltet war damals die Anreise mit dem Zug. Rechnet man die Bahnpreise ein, ergibt sich zudem ein ganz anderes Bild: Einzig die Thuner würden mehr bezahlen, als es einen Jugendlichen 2014 gekostet hat, um den FCB im Wankdorf gegen den FCZ spielen zu sehen.

«Bern kann nicht einfach so 30'000 Menschen schlucken, wenn die Mehrheit nicht mit dem Zug kommt.»

Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause

Die Kombitickets (Eintritt gekoppelt mit Zugbillett) hat die Stadt Bern gefordert. Eine Forderung, die auf Vorfälle im Jahr 2014 zurückgeht. Cupfinal im Wankdorf, Zürich gegen Basel. Ausschreitungen, Zerstörung, Gewalt. Involviert sowohl Zürcher als auch Basler Anhänger. Ein solches Szenario möchten die Berner künftig verhindern.

Der Fanmarsch der FCZ-Fans durch die Berner Altstadt, vor dem Cupfinal zwishcen dem FC Basel und dem FC Zuerich, am Ostermontag, 21. April 2014 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Fans of FC Zurich march through the streets of Bern, prior to the Swiss Cup final soccer match between FC Basel and FC Zurich at the Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Monday, April 21, 2014. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Beim Cupfinal 2014 kam es zu Ausschreitungen. Bild: KEYSTONE

Reto Nause, Sicherheitsdirektor der Stadt, sagt: «Wir möchten, dass die Leute mit der Bahn anreisen. Die Verkehrssituation wird sich im Vergleich zu 2018 deutlich verschärfen, da zwei Fanlager anreisen. Bern kann nicht einfach so 30 000 Menschen schlucken, wenn die Mehrheit nicht mit dem Zug kommt.»

Vergangenes Jahr haben die SBB für die Fans aus Zürich sechs Extra-Züge bereitgestellt. Geht man von durchschnittlich 500 Reisenden pro Zug aus, wären das 3000 Menschen. Rechnet man das auf zwei anreisende Fanlager hoch, kommen 6000 Menschen mit dem Zug. Die Stadt Bern muss also noch ordentlich weibeln, wenn eine Mehrheit mit dem öffentlichen Verkehr kommen soll. An den Schweizerischen Bundesbahnen würde es nicht scheitern. «Als Beispiel: Wir stellen für den Osterverkehr 45 000 zusätzliche Sitzplätze bereit», sagt SBB-Mediensprecher Reto Schärli.

Eigentlich möchte Sicherheitsdirektor Nause so viele Fans wie möglich über die Bahnhöfe Bern Wankdorf und Ostermundigen zum Stade de Suisse lotsen. Er weiss aber, dass die treusten Anhänger auf einem Fanmarsch bestehen werden, und sagt: «Wir sind in Verhandlungen. Ich bin optimistisch, dass wir uns mit den Fans auf eine Route einigen können.» Der Marsch hilft der Stadt auch. So lassen sich die Ultras vom Rest der Fans trennen. Der Hauptbahnhof wird so zwar trotzdem beeinträchtigt, dafür aber könnten allenfalls mehr Familien mit Kindern zur Reise mit der Bahn bewegt werden, hofft man.

Alle Schweizer Cupsieger seit 1990

Wenn es 2019 ähnlich ruhig bleibt bei letztes Jahr, kostet das Polizeiaufgebot um die 700 000 Franken. Die Hälfte davon trägt der Verband. Wobei der SFV maximal 350 000 Franken bezahlt, so ist das mit Bern vereinbart. Dazu kommen für den Verband noch einmal rund 200 000 Franken für die Sicherheit im Stadion. Verband und Stadt teilten sich die Kosten also etwa im Verhältnis 60:40. Kommt es wie 2014 zwischen FCB und FCZ zu Ausschreitungen und Vandalismus, steigen die Sicherheitskosten schnell um 100 000 Franken an. Auch die Ausgaben für Schäden bewegten sich damals in der Grössenordnung von 100 000 Franken.

Übrigens: Diese Anfälle der Zerstörung haben mit dazu geführt, dass der Verband wesentlich weniger Sponsoringeinnahmen generieren konnte. Die Prämien wurden 2017 gesenkt, am stärksten für die Cupfinalisten (von 300 000 auf 100 000 Franken).

Die Fans empören sich über unfaire Preise, beklagen eine Preiserhöhung. Dabei ist ein Teil von ihnen mitverantwortlich für höhere Kosten und tiefere Einnahmen. Der Fan-Vorwurf des Verrats ist vor diesem Hintergrund heikel.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Philomaniac 23.04.2019 14:41
    Highlight Highlight Fussball macht keinen Sinn in der Schweiz, die Schweizer Liga ist ein Witz und absolut unattraktiv! Es geht nicht mehr um den Sport, es geht nur noch um Gewalt zwischen den Fanlagern. Deshalb, Profiliga und Cup streichen, nur noch Jugendliche ausbilden lassen fürs Ausland!
  • DerTaran 23.04.2019 08:44
    Highlight Highlight Lol, einfach die Einnahmen aus den TV-Rechten weglassen und schon wird die Veranstaltung gewinnneutral.
  • pandabaer 22.04.2019 22:48
    Highlight Highlight 1,8 Mio durch 30k Zuschauer gibt 60 Franken. Und all das nur weil kein Sponsor bereits ist für Werbebanner, elektronische Werbung, Werbung im Matchprogramm, Promotion-Zelte und ähnliches zu bezahlen und auch das Fernsehen Null Interesse an einer Übertragung dieses unbedeutenden Anlasses hat.
    Kein Wunder macht man damit Verlust. Armer Verband.
  • Mexi 22.04.2019 22:15
    Highlight Highlight Denen es Wert ist sollen Zahlen und alle anderen bleiben zu Hause. Dem Cup beizuwohnen ist freiwillig.
    Mir kommt es nicht in den Sinn für soviel Geld nach Bern zu fahren, auch wenn der FCB im Final wäre. Ich lasse mich nicht abzocken .
    • McStem 22.04.2019 23:19
      Highlight Highlight Kommt halt auch auf die Erfolgscerwöhntheit an. Hätte mein Verein 8(?) Meistertitel in Folge geholt, würde ich auch nicht gehen. Doch leider warte ich seit 2000 auf etwas glänzendes. Andere Vereine noch länger, oder haben noch gar nie etwas gewonnen. Denen wird tw. die Chance genommen daran teilzuhaben, da der Preis ausserhalb des machbaren liegt. Man siehe nur nochmals die Bilder aus Bern an um zu sehen, dass es etwas besonderes ist dabei zu sein.
  • Ass 22.04.2019 15:59
    Highlight Highlight Einfach beim Randalieren ein Geschäft mehr plündern und das Geld ist wieder drin.
  • Barracuda 22.04.2019 14:41
    Highlight Highlight Ich kann die Argumente des Verbandes sogar teilweise nachvollziehen, insbesondere den letzten Punkt. Ziemlich verlogen, wenn immer mehr Sicherheitskosten nötig sind wegen den teilweise gleichen Nasen, die hier rumjammern 🙄
    • El Vals del Obrero 22.04.2019 16:15
      Highlight Highlight Ja, alle die hier eine Kritik äussern, sind die selben wie jene, die randalieren würden.

      Genau so, wie jene, die auf Klimademonstrationen gehen, die selben sind wie jene, die ganze Zeit in der Gegend herumfliegen.

      So kann man sich das Leben natürlich einfach machen.
    • Stirber 22.04.2019 18:38
      Highlight Highlight @El Vals del Obrero
      Es sind sicher nicht alle die sich über zu hohe Ticketpreise beschweren solche die randalieren. Aber gerade die Fanorganisationen z. B. Muttenzerkurve sind sicher nicht ganz unschuldig an den hohen Sicherheitskosten. Und genau um diese Kritik, von den Fanorganisationen an die Adresse des Verbands geht es ja. Aber klar, dass die Ticketpreise dadurch für alle Nicht-Randalierer ebenfalls ins Unermessliche steigen ist sicher nicht optimal.
    • stookie 22.04.2019 20:02
      Highlight Highlight @Stirber: Und die randalierer stehen dafür ein, dass die Ticketpreise zu hoch sind? Hmmm...irgendwas stimmt in der logik nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burkis 22.04.2019 14:15
    Highlight Highlight Wollte vor ein paar Jahren mit Sohn zum Cupfinal. Leider gab es im offiziellen Vorverkauf keine Tix mehr. Als ich dann im TV die massenhaft leeren Sitze sah, hab ich mich ziemlich geärgert. Auch bei Natispielen fällt mir das immer wieder auf. Spiel ausverkauft aber leere Plätze zwischen den Sektoren und am Spielfeldrand. Schaut man z.B. ein BuLi Spiel, gibts im ganzen Stadion keinen leeren Sitz zu sehen. Vermutlich werden in der Schweiz die Sitzplätze der „Sicherheit“ wegen geopfert, dabei gibt es nichts sichereres als ein Stadion gefüllt mit möglichst vielen Familien.
    • Kii 22.04.2019 15:20
      Highlight Highlight Das sind mehrheitlich sponsorenticket die nicht genutzt werden.
    • pinguin13 22.04.2019 15:35
      Highlight Highlight Leider werden beim Cupfinal hunderte wenn nicht gar tausende Tickets an Sponsoren verteilt. Auch der Svf selbst hat für sich ein riesiges Ticketkontignent. Diese verlosen die Tickets oder verteilen sie unter den Mitarbeitern. Viele gehen trotz den geschenkten Tickets nicht ins Stadion. So war zum Beispiel das Stadion beim Cupfinal in Bern Basel-Zürich fast ein viertel Leer. Das Gleiche beim Final im Letzigrund Fcz-Lugano.
    • Burkis 22.04.2019 20:05
      Highlight Highlight Das mit den Sponsoren Tickets hört man immer wieder. Wieso ein Sponsor seine Tickets für einen Cupfinal nicht an die Leute bringt die wirklich hin gehen wollen, ist mir ein Rätsel und als Sponsor sollte man sich fragen ob man das richtige Produkt unterstützt.
  • Cachesito 22.04.2019 14:14
    Highlight Highlight Dann sollen sie kostendeckend kalkulieren und notabene vor leeren Rängen spielen. Nur so kann man diese Herren in die Knie zwingen.
  • dave1771 22.04.2019 14:03
    Highlight Highlight wieso muss sich die Stadt Bern an den Sicherheitskosten beteiligen???
    • Elpampa 22.04.2019 16:21
      Highlight Highlight Weil es sich um öffentlichen Grund handelt...
    • Elephant Soup slow cooker recipes 22.04.2019 17:04
      Highlight Highlight Weil ihr bei den Grossen mitspielt ;)
  • John Carter 22.04.2019 13:48
    Highlight Highlight Bleibt gemütlich zu Hause und schaut Euch den Match im TV an.

    Wenn alle aus Protest zu Hause bleiben, werden die Preise nächstes Jahr wohl oder übel wieder sinken.
    • DaRocco 22.04.2019 14:10
      Highlight Highlight Leider wird dadurch genau das Gegenteil passieren. Wenn weniger Fans da sind braucht es höhere Preise um die Kosten zu decken. Zudem ist ein Cupfinal ein Event an welchem auch „Fans“ teilnehmen, die sonst kein Spiel „ihres“ Vereins schauen.
  • Timmy72 22.04.2019 13:43
    Highlight Highlight Der letzte Absatz bringt die Sache auf den Punkt.
    Die feigen Idioten mit ihren Masken vor ihren Fratzen - s. Bild oben - sollten sich mal überlegen, welche (Folge-)Schäden sie "ihrem" Sport antun. Dafür reicht es in ihren Köpfen scheinbar gar nicht, sich selber aber "Fan/Anhänger" nennen - was für Witzgestalten.
    Gilt übrigens für ähnlich Gesinnte sämtlicher Fussballvereine ...
    • Trompete 22.04.2019 14:50
      Highlight Highlight Das Bild stammt von einem gewaltlosen Protest für fanfreundliche Anstosszeiten. Welche Schäden sind denn durch diese Aktion explizit entstanden?
    • Timmy72 22.04.2019 18:23
      Highlight Highlight Sorry, Trompete, war zuwenig spezifisch: das Bild zum "Fan"-Marsch 2014 in Bern, die negativen Auswüchse in diesem und Auswirkungen danach sind ja zur Genüge bekannt ...
  • El Vals del Obrero 22.04.2019 13:36
    Highlight Highlight "Dabei ist ein Teil von ihnen mitverantwortlich für höhere Kosten und tiefere Einnahmen."

    Bezahlen müssen dann aber alle dafür, weil man alle in den selben Topf wirft! Jene, die sich anständig benehmen, müssen dann ja denken, "Ich bin ja blöd, wenn ich keinen Seich mache. Das wird ohnehin ignoriert und ich muss trotzdem das selbe zahlen". Halt das übliche Problem bei Gruppendruck-Strafen und Pauschalisierungen.

    Kombi-Tickets: Was ist mit jenen, die aus irgendeinem Grund nicht aus der Heimatstadt des Clubs anreisen, z.B. weil sie woanders wohnen oder direkt von der Arbeit woanders kommen?
    • Der_Andere 22.04.2019 15:16
      Highlight Highlight "Ich bin ja blöd, wenn ich keinen Seich mache. Das wird ohnehin ignoriert und ich muss trotzdem das selbe zahlen."

      Für dich ist die logische Konsequenz aus subjektiv zu teuren Tickets und Probleme bei der juristischen Verfolgung von Chaoten, selber auch zum Chaoten zu werden?
    • El Vals del Obrero 22.04.2019 20:01
      Highlight Highlight Nein.
  • Füdlifingerfritz 22.04.2019 13:33
    Highlight Highlight Für die wahren Fans tuts mir leid. Aber eben, es sind vor allem die Sicherheitskosten, die in den letzten Jahren stark gestiegen sind und das liegt nunmal an einem gewissen Schlag von Fan-Idioten. Würde man strenger gegen solche Leute vorgehen und würden der friedliche Teil des Fanclubs diese Chaoten z.T nicht immer decken, könnte man die Kosten senken und die Preise wieder herunterschrauben.
  • Bud Spencer 22.04.2019 13:31
    Highlight Highlight Lieber Verband

    Ich hätte ein paar Fragen an euch:

    1. Wenn die Ticketpreise kostendeckend sind, was ist mit euren Kosten in den letzten 5 Jahren passiert, dass diese Ticketpreise so angestiegen sind

    2. Wieso soll jemand ein Kombiticket kaufen müssen, der in de Nähe des Stadion wohnt oder mit dem Auto unterwegs ist?

    3. Wieso hebt ihr die Ticketpreise an, wenn ihr volle Stadien und gute Stimmung wollt?

    • Der_Andere 22.04.2019 15:20
      Highlight Highlight Bisschen naive Sicht Bud Spencer. Artikel überhaupt gelesen?

      1. Weil der Bund, der Kanton und auch nicht die Stadt Bern für die ganze Scheisse finanziell aufkommen will, die der Cupfinal mit sich bringt. Stichwort Sicherheitskosten. Und das ist gut so.

      2. Für Anwohner ist es blöd. Für alle Anderen schlicht nur logisch. Bern hat nicht annähernd die Parkplätze, damit jeder Fan mit dem Auto anreisen kann. Das ist nun mal kein Wunschkonzert. Man kann auch mit dem Auto an den Bhf in seinem Heimatort und trotzdem mit dem Zug anreisen.

      3. Kostendeckung. Simpel nicht?
    • Bud Spencer 22.04.2019 15:43
      Highlight Highlight Jap gelesen. Vorallem viel, nicht überprüfbare Rechtfertigungsversuche seitens des Verbands.

      1. und vor 5 Jahren gab's diese Kosten noch nicht?
      2. legitim ist trotzdem eine versteckte Preiserhöhung. zB als GA-Besitzer zahlt man obwohl nicht benötigt.
      3. siehe 1

      Ganz ehrlich, da will einfach jemand mehr vom Kuchen haben.
    • Der_Andere 22.04.2019 16:00
      Highlight Highlight Nein diese Kosten gab es zum Teil vor 5 Jahren tatsächlich noch nicht. Das für die Sicherheit vermehrt der Verband und die Klubs aufkommen müssen, ist eher eine jüngere Erscheinung.

      Lange bezahlte den Grossteil dieser Kosten schlicht die Öffentlichkeit. Dies bezüglich gab es erst in diesem Jahrzehnt ein Umdenken. Oft ist es auch sehr individuell für die einzelnen Vereine, je nach Kanton oder Stadt.

      Siehe als Beispiel hier: https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/basel-stadt-passt-sicherheitskosten-an-fcb-muss-neu-doppelt-so-viel-zahlen-131659629

      Das gilt beispielsweise erst seit 2018.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 22.04.2019 13:29
    Highlight Highlight Ich war letztens leider in einem Zug mit Fussball"fans". Bier über die Sitze verteilen, Vandalismus aller Art gehört wohl zum guten Ton. Nicht auszudenken was das kostet wenn sie während oder nach dem Spiel WIEDEREINMAL ausrasten...

    Schade, ging früher gerne Spiele schauen aber so macht es einfach kein Spass. Auch mit Alkohol kann man sich benehmen.

    Schade treffen die hohen Ticketpreise vor allem Familien, die wohl nicht mehr einfach so an ein Match können.
    • El Vals del Obrero 22.04.2019 14:07
      Highlight Highlight Wann genau meinst du mit "früher"?

      Play Icon


      Damit verglichen geht es heute harmlos zu und her.
    • Miikee 22.04.2019 14:20
      Highlight Highlight Mit früher meine ich, früher wo es mich noch nicht so gestört hat. Man wird ja auch älter😃

      Aber ja die Id***en gab es schon immer.
    • Kii 22.04.2019 15:22
      Highlight Highlight jup, hier xamax chaoten z.b.

      Benutzer Bild
  • MyErdbeere 22.04.2019 13:22
    Highlight Highlight Einerseits kann ich die Fans verstehen, schliesslich habe ich mich letztes Jahr auch tödlich über die Preise für den Final aufgeregt. Aber wenn ich dann die Kosten sehe, die durch mich, durch uns Fussballfans im Allgemeinen entstehen, habe ich auch ein gewisses Verständnis für den Verband. Dass die Anstosszeiten teilweise eine Schweinerei sind, kann ich aber unterschreiben.
    • make_love_not_war 22.04.2019 18:00
      Highlight Highlight verständnis? alle tickets, sektoren bedingt, waren immer gleich teuer und nur fürs finale verdoppelt worden!! wtf??
  • Hunnam 22.04.2019 13:14
    Highlight Highlight Liebe "Fans"
    Hört auf euch gegenseitig lautstark mit Sprechchören zu beleidigen.
    Hört auf Gegenstände auf das Spielfeld zu werfen.
    Hört auf Spieler gnadenlos auszupfeiffen.
    Hört auf euch gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.
    Hört auf dem Vandalismus.
    Hört auf diese unzähligen Pyros reinzuschmuggeln und ein Feuerwerk zu veranstalten.
    Und und und
    Erst dann, kann man eure Vorwürfe überhaupt Ernst nehmen. Merkt euch: Ihr schadet nicht nur euch selbst, sondern vor allem den RICHTIGEN Fans.
    • almlasdn 22.04.2019 13:29
      Highlight Highlight Du bist dann wohl ein richtigerer Fan als andere Fans oder? Weil einige auch gleicher sind als andere.
    • El Vals del Obrero 22.04.2019 13:39
      Highlight Highlight "Liebe Autofahrer:

      Hört auf zu schnell zu fahren.
      Hört auf zu viel zu trinken.
      Hort auf das Mobiltelefon zu benutzen.

      Bis dann werden wir *alle* Autofahrer bestrafen. Beispielsweise in dem immer, wenn jemand zu schnell fährt, die Autobahn für alle Autofahrer einen Tag gesperrt wird.

      Wer sich an die Regeln hält muss halt *irgendwie* dafür sorgen, dass die anderen Autofahrer das auch tun!"
    • N. Y. P. 22.04.2019 13:41
      Highlight Highlight @Hunnam

      Sich gegenseitig beleidigen

      Spieler auspfeiffen

      ist Fankultur. Den Rest kann man diskutieren.

      Warst du schon mal in einem Stadion ?
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YB überfordert beim Kantersieg in der Provinz Gegner und Anzeigetafel

Der Schweizer Meister kannte in der 2. Runde des Schweizer Cups keine Gnade mit den Hobbyfussballern des FC Freienbach. YB siegte am Zürichsee gegen den Klub aus der 2. Liga Interregional gleich mit 11:2. Die Schwyzer mussten nach einem Platzverweis schon ab der 18. Minute mit einem Mann weniger auskommen, was ihre Aufgabe noch schwieriger machte.

Das grösste Problem der Berner war die Anzeigetafel auf der Sportanlage Chrummen. Weil diese nur für einstellige Resultate ausgelegt ist, halfen …

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