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Lausanne steigt in die Super League auf – für GC sieht's düster aus



In der zweitletzten Runde der Challenge League sind die Entscheidungen praktisch gefallen. Lausanne-Sport steigt nach dem 4:0 im Derby bei Stade Lausanne-Ouchy auf, Vaduz hat beste Chancen, in die Barrage einzuziehen und den Neunten der Super League herauszufordern.

Lausannes Trainer Giorgio Contini hatte sich schon vor Spielbeginn im Centre Sportif de Colovray entspannt gezeigt, war den Waadtländern der Aufstieg dank sechs Punkten Vorsprung und dem klar besseren Torverhältnis gegenüber Vaduz doch praktisch nicht mehr zu nehmen.

Les joueurs du FC Lausanne-Sport porte l'entraineur du FC Lausanne-Sport Giorgio Contini, centre, en fetant la promotion en Super League a la fin de la rencontre de football du Championnat Suisse de Challenge League entre le FC Stade Lausanne Ouchy, SLO, et le FC Lausanne-Sport, LS, ce jeudi 30 juillet 2020 au Stade de Colovray a Nyon. Apres la victoire lors de cette rencontre, Le FC Lausanne-Sport est promu en Super League pour la saison 2020-2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Trainer Contini wird von seinen Spielern gefeiert. Bild: keystone

Continis Team schien danach gewillt, nach zwei Niederlagen in Vaduz und gegen Winterthur auch rechnerisch alles klar zu machen und legte einen souveränen Auftritt hin. Spätestens nach dem Weitschuss zum 2:0 kurz nach der Pause durch Nikola Boranijasevic war die Partie in Nyon entschieden.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/SUPER LEAGUE UPDATE

Ende gut, alles gut! So dürfte das Fazit der Waadtländer lauten. Ihre Auftritte seit der Wiederaufnahme der Meisterschaft waren selten überzeugend, der Vorsprung von 15 Punkten auf die Grasshoppers schmolz schnell auf fünf Zähler, ehe Lausanne dank dem etwas glückhaftem 1:0 im Direktduell mit den Zürchern den Kopf noch einmal aus der Schlinge zog.

Die Rückkehr in die Super League nach dem Abstieg 2018 war angesichts des Budgets von rund zwölf Millionen Franken allerdings erwartet, ein Scheitern den Verantwortlichen um Trainer Contini kaum verziehen worden. Der Aufstieg war für den vom milliardenschweren Londoner Chemiekonzern Ineos alimentierte Klub ein Muss, zumal im Herbst der Umzug ins neue Stade de la Tuilière folgen soll.

GC bleibt wohl zweitklassig

Petar Pusic von GC reagiert nach einer Torchance beim Challenge League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Aarau und den Grasshoppers vom Donnerstag, 30. Juli 2020 in Aarau. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Der Schrecken steht Petar Pusic ins Gesicht geschrieben: Die Grasshoppers bleiben wohl in der Challenge League. Bild: keystone

War die Frage nach dem Aufsteiger nur noch eine Vollzugsmeldung, wird diejenige des Barrage-Teilnehmers erst am letzten Spieltag entschieden – mit klaren Vorteilen für Vaduz. Die Grasshoppers setzten beim 2:2 in Aarau die Negativserie der letzten Spiele fort, wahrten sich aber immerhin eine minimale Chance auf Rang 2, indem sie in der Schlussphase dank einer Doublette von Mychell Chagas einen 0:2-Rückstand noch wettmachten, womit Aarau unter Trainer Stephan Keller weiter sieglos ist.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/SUPER LEAGUE UPDATE

Vaduz drehte gegen Schaffhausen ein 0:1 zur Pause und siegte 3:1. Den Liechtensteinern reicht am Sonntag in Kriens ein Punkt, um sich den Einzug in die Barrage zu sichern. GC müsste am letzten Spieltag drei Punkte holen, auf eine Niederlage von Vaduz hoffen und die Liechtensteiner in der Tordifferenz aufholen. Momentan liegen die Zürcher in dieser Wertung drei Treffer hinter Vaduz. (cma/sda)

Die Tabelle eine Runde vor Schluss:

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Suchlicht 31.07.2020 00:59
    Highlight Highlight Respekt, eine Institution! 😂😂😂
  • R26 31.07.2020 00:27
    Highlight Highlight Nur noch winti die hoppers fressen und trotz corona nimmt es ein gutes ende für niederhasli
  • daunicornhunter 31.07.2020 00:25
    Highlight Highlight Challenge League Aufsteiger mit ausnahmen sind "Kanonenfutter" in der SuperLeague. Bischen peinlich für GC ist es allemall.
    • marchinon 31.07.2020 07:48
      Highlight Highlight Weshalb peinlich? Ein junger, unerfahrener Kader und unruhige Zeiten neben dem Platz bis in den Lockdown hinein haben ein besseres Abschneiden verhindert.

      Das 0-1 gegen Lausanne gab GC einen Knick, das konnten die jungen Wilden leider nicht sehr gut verdauen und kamen in eine Abwärtsspirale mit vielen verschenkten Punkten. Im Gegensatz zu Teams wie St. Gallen oder den FCZ zuvor war es GC finanziell nicht möglich, den Kader der SL nach dem Abstieg zusammenzuhalten und mussten einen Neuaufbau wagen. Dass das nicht auf Anhieb klappt, ist kein Weltuntergang.
    • MARC AUREL 31.07.2020 12:30
      Highlight Highlight Jetzt muss nur noch der FCZ absteigen dann gibt es wieder Derbys...
  • Magnum 31.07.2020 00:04
    Highlight Highlight Greater China Zürich bleibt wohl zweitklassig. Die neuen Eigentümer werden nicht amüsiert sein.
  • Dageka 30.07.2020 23:06
    Highlight Highlight Ein Derby im Cup wäre schön aber sonst werde ich GC nicht vermissen
    • Glenn Quagmire 30.07.2020 23:35
      Highlight Highlight Nun, da eine Derby-Barrage möglich ist, könnte der FCZ gar Heimrecht im Cup gegen GC geniessen...
  • 6030ebikon 30.07.2020 22:50
    Highlight Highlight Ein geschichtsträchtiger Verein kehrt in die SL zurück - vielleicht auch 'Erfolgreich' und nicht nur als ''Punktelieferant''...
    • Joe Gage 31.07.2020 01:15
      Highlight Highlight Leider mit einem bitteren Beigeschmack als INEOS Marketing Tool und bald mit Kunstrasenstadion, aber immernoch besser als die hoppers...
    • Hipster mit Leggins 31.07.2020 07:18
      Highlight Highlight Nein. GC bleibt wahrscheinlich unten
  • Steven86 30.07.2020 22:32
    Highlight Highlight So macht Fussball spass spannung bis zum Schluss.

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