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Auf Freude folgt Bestürzung 

Bei diesem Match in Argentinien kriegt jeder Pyromane das Augenwasser – doch ein feiger Steinewerfer stört die traumhafte Atmosphäre

Aufregung in der Provinz Santa Fe in Argentinien: Im Duell zwischen Rosario Central und Boca Juniors aus der Hauptstadt Buenos Aires herrscht zuerst eine ausgezeichnete Stimmung, die anschliessend leider getrübt wird.



In diesen Tagen begann die Copa Sudamericana – das südamerikanischen Pendant zur Europa League. In der ersten Runde kam es dabei zu einem rein argentinischen Duell zwischen Rosario Central und den Boca Juniors.

Die «Rosarinos» feiern ihre erste Teilnahme bei der Copa Sudamericana seit 2005 standesgemäss mit einer sensationellen Show, bei der das ganze Stadion beteiligt scheint und jedem Fussballfan beim Betrachten der Bilder eine Hühnerhaut beschert.

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Der 1. August wird in der Provinz Santa Fe offensichtlich am 6. September gefeiert. Video: YouTube/FootballManiaChannel

Torwart wird von Stein getroffen

Leider schlägt die fantastische Atmosphäre in Hass auf den Gegner um: Der Torhüter der Boca Juniors wird nämlich am Kopf von einem heranfliegenden Stein getroffen. Augusto Orion blutet nach der feigen Attacke am Kopf und muss auf dem Feld von Ärzten gepflegt werden.

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VideO: YouTube/FootballManiaChannel

Orion spielt nach der medizinischen Behandlung trotzdem weiter. Sein Team führt dank eines Treffers von Lucas Marin in der 37. Minute mit 1:0. Als in der Schlussminute noch Rosario-Spieler Alejandro Donatti vom Platz fliegt, scheint der Sieg für Boca, den Lieblingsklub von Diego Maradona, nur noch Formsache.

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Die Highlights der Partie. Der Ausgleich ist ab 1:17 zu sehen. Video: YouTube/FootbalManiaChannel

In der fünften Minute der Nachspielzeit gelingt aber Pablo Becker per Freistoss der vielumjubelte Ausgleich. Dass dabei Gäste-Keeper Orion unglücklich aussieht – der Ball fliegt in die Torwartecke – passt in seinen verpatzten Abend. Ausserhalb der Fangemeinde der «Rosarios» wird auch nicht der Ausgleich oder die tolle Show in Erinnerung bleiben, sondern der dumme Steinwurf eines Unverbesserlichen.

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