1. Franjo von Allmen (SUI) 1:51,61
2. Giovanni Franzoni (ITA) +0,20
3. Dominik Paris (ITA) +0,50
…
4. Marco Odermatt (SUI) +0,70
5. Alexis Monney (SUI) +0,75
6. Vincent Kriechmayr (AUT) +0,77
23. Stefan Rogentin (SUI) +2,57
Out: Maxence Muzaton (FRA), Adrian Smiseth Sejersted (NOR).

Franjo von Allmen beschert der Schweiz im ersten Versuch die erste Goldmedaille.Bild: keystone
In der Olympia-Abfahrt der Männer wird das Duell Schweiz gegen Italien Realität. Die Schweiz holt in der Person von Franjo von Allmen Gold. Silber und Bronze gehen an Giovanni Franzoni und Dominik Paris aus dem Gastgeberland.
07.02.2026, 12:4807.02.2026, 13:37
Einer war sich sofort sicher, als Franjo von Allmen die Ziellinie mit der deutlichen neuen Bestzeit überquerte. Das ist der Sieg, sagte SRF-Experte Beat Feuz und von Allmens Vorgänger und behielt damit recht.
Von Allmen ist der fünfte Schweizer Abfahrts-Olympiasieger nach Bernhard Russi (1972), Pirmin Zurbriggen (1988), Didier Défago (2010) und Beat Feuz (2022). Auf den Tag genau vier Jahre nach der Gold-Fahrt von Feuz in Peking stieg Von Allmen auf der Piste Stelvio mit Startnummer 8 ins Rennen.
Die Gold-Fahrt von Franjo von Allmen. Video: watson/lucas zollinger
Nicht ganz so sicher war sich der Berner selbst: «Einige haben gezeigt, dass manche Sektoren noch schneller gehen. Ich sitze momentan auf Nadeln», analysierte der 24-Jährige während das Rennen noch lief.
Aber eigentlich war klar: Viel schneller als bei von Allmens Fabelfahrt geht es in Bormio nicht. Als der Berner Oberländer startete, führten seine Teamkollegen – Marco Odermatt lag knapp vor Alexis Monney. Aus Schweizer Sicht wünschte man sich eine Kombination der beiden Fahrten. Odermatt war im oberen Streckenteil extrem schnell, Monney nahm dagegen unten fast allen Zeit ab. Und genau diese Kombination gelang Franjo von Allmen.
Der Abfahrts-Weltmeister von letztem Jahr in Saalbach startete wie immer extrem schnell. Von Allmen stand die ganze Fahrt über extrem gut auf dem Ski, konnte sämtliche Schläge gut abfangen. Im technischen Mittelteil investierte er im richtigen Moment und untenraus liess er die Ski sausen, wie das nur er und momentan vielleicht noch Dominik Paris können. Sieben Zehntel nahm er seinem Teamkollegen Odermatt ab, der am Ende auf dem «blödesten» vierten Platz landete.
Franjo von Allmens Sorgen waren insofern berechtigt, als andere Fahrer ihm tatsächlich sehr nahe kamen. Das im Voraus angekündigte Duell zwischen der Schweiz und Italien hielt, was es versprach. Giovanni Franzoni, der schon in der Abfahrt von Kitzbühel zum Spielverderber wurde und sich knapp vor Marco Odermatt setzte, hatte im Mittelteil noch fast drei Zehntel Vorsprung. Aber untenraus fuhr von Allmen auch ihm davon. Der Aufsteiger der Saison begeisterte das Heimpublikum mit Olympia-Silber.
Franzoni kommt von Allmen am nächsten.Video: SRF
«Je näher der Start kam, desto nervöser war ich. Ich sah die Fahrten der Schweizer und sie waren so schnell. Mein Hirn rotierte, aber ich widmete die Gedanken einfach all den Fans. So konnte ich einen guten Lauf zeigen.»
Giovanni Franzoni
Bronze ging an Altmeister Dominik Paris, der mit 36 Jahren seine Karriere mit seiner ersten Olympia-Medaille krönte. Auch das war keine Überraschung, stand der Südtiroler zuvor doch in Bormio schon sechs Mal zuoberst auf dem Abfahrtspodest. Er habe sich gesagt, wenn es an diesme Ort nicht klappe, dann soll es einfach nicht sein. «Endlich ist ein grosser Traum Wirklichkeit», sagte ein strahlender Paris im Zielraum.
Die Bronze-Fahrt von Dominik Paris.Video: SRF
«Ich weiss, dass ich schnell skifahren kann und habe noch zwei Chancen, das zu zeigen.»
Alexis Monney
So landeten Marco Odermatt und Alexis Monney auf den bei Olympischen Spielen so undankbaren Rängen 4 und 5 – nur 20, respektive 25 Hundertstelsekunden hinter dem Podest. Überhaupt nicht überzeugen konnte Stefan Rogentin. Der Bündner, der sich im zweiten Abfahrtstraining in der Schweizer Qualifikation gegen Niels Hintermann durchgesetzt hatte, verlor oben schon viel Zeit und landete am Ende nur auf Rang 23. Damit dürfte Hintermann zumindest in der Team-Kombination die Chance erhalten, sich nochmals zu beweisen.
Die Fahrt von Marco Odermatt.Video: SRF
Der Liveticker zum Nachlesen:
Der Ire beendet die Olympia-Abfahrt als letzter Startet und kommt mit beinahe 13 Sekunden Rückstand ins Ziel.
So, der letzte regelmässige Weltcup-Fahrer steht am Start. Der Slowene Martin Cater gewann im Dezember 2020 die Abfahrt von Val d'Isère. Heute ist er von einem solchen Resultat ein gutes Stück entfernt. Im Ziel sind es knapp zwei Sekunden Rückstand.
Noch ein Amerikaner. Der landet im Ziel auf Zwischenrang 18 und ist damit der viertbeste Amerikaner.
Der erste und einzige Deutsche in der heutigen Startliste. Der 29-Jährige bewegt sich nicht auf gleichem Niveau wie Negomir vor ihm. Im Ziel sind es über zwei Sekunden Rückstand.
Der US-Amerikaner zeigt eine sehr ordentlich Leistung. Mit etwas mehr als anderthalb Sekunden Rückstand im Ziel reicht das für Rang 10.
Der letzte Kanadier ist ebenfalls unten. Auch er verliert über drei Sekunden. Bald ist der Olympiasieg von Franjo von Allmen in trockenen Tüchern.
Der letzte Österreicher Trumpf sticht ebenfalls nicht. Er liegt bei der zweiten Zwischenzeit schon über eine Sekunde zurück. Im Ziel sind nochmals deren drei dazugekommen.
Der junge Franzose fährt unbgeschwert, aber auch nicht fehlerlos. In der Carcentina drückt es ih viel zu tief. Das kostet massenhaft Zei. Im Ziel setzt er sich knapp vor Brodie Seger auf den zweitletzen Platz.
«Es ist schon scheisse, der 4. Platz ist an Olympischen Spielen der blödste Platz. Ich war eigentlich sehr zufrieden mit meiner Fahrt, dachte im Ziel, dass es richtig gut war. Ich weiss nicht, wo ich schneller hätte fahren können. Das muss ich jetzt abhaken. Ich habe noch zwei, drei grosse Chancen, aber natürlich tut das jetzt weh. Ich muss es mir noch genau anschauen, weil ich keinen Bock gemacht habe, ohne den ich vorne dabei wäre. Deshalb gibt es sicher Dinge zu verbessern. Zur Team-Kombination ist es für eine Entscheidung jetzt gerade noch zu früh. Das schauen wir heute noch an.»

Der Tscheche hat in dieser Saison mit dem Sieg in Gröden überrascht. Gelingt bei den Olympischen Spielen die Sensation? Auch das lässt sich bereits nach der zweiten beantworten: Nein. Fast eine Sekunde Rückstand, das ist deutlich zu viel. Im Ziel wächst die Hypothek auf beinahe drei Sekunden an.
Die Kanadier können bei Grossanlässen häufig überraschen. Heute ist das aber nicht der Fall. Seger ist oben schon absolut chancenlos, ähnlich wie Stefan Rogentin zuvor. Er landet auf dem letzten Zwischenrang.
Der dritte Österreicher ist der Riesenslalom-Weltmeister Raphael Haaser. Der technische Mittelteil sollte ihm liegen – das ist auch tatsächlich so. Aber oben und unten verliert er Zeit. Im Ziel sind es fast zwei Sekunden Rückstand.
Was zeigt uns der letzte Schweizer? Stefan Rogentin hat sich in den Trainings gegen Niels Hintermann durchgesetzt und den vierten Startplatz erhalten. Er ist oben mit 0,72 Sekunden Rückstand bei der zweiten Zwischenzeit schon deutlich geschlagen. Der Rückstand wächst und wächst, bis auf über zweieinhalb Sekunden im Ziel.
Der Slowene war vor einem Jahr viel besser in Form als in dieser Saison. Dass er es trotzdem im Griff hat, zeigt er, indem er mim Mittelteil mit Von Allmen mithalten kann. Untenraus verliert aber auch er und landet am Ende auf Zwischenrang 11.
Der Finne ist ein halber Schweizer, trainiert er doch immer mit dem Swiss-Ski-Team. Aber auch er verliert oben schon viel Zeit. Auch Untenraus hält er nicht mit den besten mit, das resultiert in über zwei Sekunden Rückstand. Seine Position war phasenweise einfach zu aufrecht.
Nach 15 Fahrern führt Franjo von Allmen dank einer echten Fabelfahrt auf der Stelvio. «Ich bin extrem nervös», sagte der 24-Jährige im SRF, «ich bin cool ans Rennen herangegangen, aber jetzt bin ich sehr nervös.» Er habe eine sehr gute Fahrt gezeigt, aber: «Einige haben gezeigt, dass manche Sektoren noch schneller gehen.» Der Berner Oberländer wolle die Zeit auf dem Leaderthron geniessen, «aber ich bin im Moment schon noch etwas auf Nadeln».
Der Kanadier stand in Bormio auch schon auf dem Podest. Die letzten zwei Abfahrten hier beendete er jeweils auf Rang 3. Allerdings ist er nach dem Kreuzbandriss an der letzten WM noch auf dem Weg zurück. Es ist offensichtlich, dass er noch nicht willig ist, alles zu riskieren, entsprechend wächst der Rückstand schon früh auf ein beträchtliches Mass an. Im Ziel ist es der zwölfte Zwischenrang.
Der erste und einzige Norweger in diesem Rennen, wiel Aleksander Kilde seine Comeback-Saison vorzeitig beendet hat. Auch er ist angeschlagen, laboriert an einer Schulterverletzung herum. Und er scheidet aus, verpasst ein Tor, weil es ihn zu weit nach unten treibt.
Der letzte Italiener – auch er kann natürlich schnell sein. Er war dritter in Gröden und vierter in Kitzbühel. Aber auch bei ihm ist der Rückstand bei der zweiten Zwischenzeit schon etwas gross. Das zieht sich durch. Schieder zeigt eine etwas verkorkste Fahrt, zu riskiert zu wenig, verliert ständig Zeit und liegt im Ziel auf Rang 12.
Noch ein Italiener, der den Gold-Traum von Franjo von Allmen ruinieren könnte. Auch bei ihm passt der Speed, kann dies aber nicht ummünzen. Eine halbe. Sekunde Rückstand bei der dritten Zwischenzeit – Erfahrungsgemäss reicht das nicht, um um die Medaillen mitreden zu können. Im Ziel sind es über anderthalb Sekunden Rückstand
Der US-Amerikaner hat sich mit seinem Podest in Crans-Montana und guten Trainingsleistungen etwas überraschend ins Gespräch um eine Medaille gebracht. Er kann oben deutlich nicht mit Franjo von Allmen oder den beiden Italienern mithalten. Und im Gegensatz zu anderen Fahrern kann er auch nicht aufholen im Mittelteil. Cochran-Siegle ist heute kein Medaillenkandidat und fällt auch inter Odermatt und Monney zurück.
Kann es der italienische Altmeister noch besser als sein junger Teamkollege? Jaja, er ist oben noch schneller als von Allmen. Kann er auch im technischen Teil mithalten? Oh ja, der ist brutal schnell unterwegs. Bei der vierten Zwischenzeit nur wenig Rückstand und untenraus ist er bekanntlich immer schnell. Ja das reicht für den dritten Zwischenrang. Odermatt rutscht damit vom Podest.
So, der grösste Schweizer Gegner ist unterwegs. Zittern wir bei der Fahrt von Giovanni Franzoni? Ganz oben kann er nicht ganz mit von Allmen mithalten, aber bis zur dritten Zwischenzeit kann man bekanntlich aufholen. Das gelingt, leichter Vorsprung bei der dritten Zwischenzeit. Franzoni hält auch in der Folge mit dem führenden Schweizer mit. Nur 16 Hundertstel Rückstand, damit deutlich vor Odermatt und Co. Am Ende ist es der zweite Zwischenrang, hinter Von Allmen, aber deutlich vor Odermatt und Monney, der damit schon vom Podest rutscht.
Seine zwei Teamkollegen hatten in der Kompression unten grosse Probleme. Wie schlägt sich Nils Allegre? Er ist schon bei der zweiten Zwischenzeit geschlagen mit einer halben Sekunde Rückstand. Wobei auch er im zweiten Abschnitt aufholen kann. Im Ziel ist er aber keine Gefahr für die Schweizer. Allegre landet auf Zwischenrang 6.
Österreichs grösster Trump steht im Starthaus. Kann Kriechmayr zum Schweizer Spielverderber werden? Er kann bis zur dritten Zwischenzeit mit Von Allmen mithalten. Aber im Mittelteil macht der Schweizer den Unterschied. Kriechmayr fällt deutlich hinter von Allmen zurück. Jetzt ist die Frage: landet er hinter den anderen Schweizern? Ja, er ist zwei Hundertstel langsamer als Monney und landet nur auf Rang 4.
Und zum Abschluss des Schweizer Trios noch Franjo von Allmen – gibt es die Dreifachführung? Eine Kombination aus Odermatts oberem Teil und Monneys unterem Teil wäre unser Wunsch. Boah, er pulverisiert Odermatts Bestzweit bei der zweiten Messung. Von Allmen bleibt hoch in der Carcentina und bleibt gar in der Hocke. Wow! Was für eine beste Zwischenzeit, nimmt Odermatt bei der vierten Messung 0,6 Sekunden ab. Und die Skis unten laufen lassen, das kann er. Im Ziel sind es 70 Hundertstel Vorsprung auf Odermatt und Monney. Beat Feuz legt sich shcon fest: «Das ist der Sieg.»
Was zeigt uns Saisondominator Marco Odermatt? Ganz oben noch einen Hauch schneller als Monney. Dann müsste er seinem Teamkollegen eigentlich viel Zeit abnehmen kömmen. Tut er auch, 44 Hundertstel Vorsprung bei der zweiten Zwischenzeit. Auch die Carcentina passt. Aber unten war Monney ganz schnell, kann Odermatt die Führung verteidigen? Ihm fehlt etwas Tempo auf Monney und es reich um 5 Hunderstel zur Führung. Hauchdünn, aber Schweizer Doppelführung
So, jetzt der erste Schweizer Trumpf. Alexis Monney ist gestartet. Kein guter Start. Ihm fehlt oben etwas Tempo, nach einem Schlag verliert er schon viel Zeit auf Hemetsberger. Unten dreht der Westschweizer aber auf, kommt dem führenden Österreicher immer näher. Im Ziel ist es dann doch die Führung! Monney nimmt Hemetsberger 22 Hundertstel ab. Da geht sicher noch mehr, aber untenraus war Monney extrem schnell.
Gleich der nächste Franzose steht im Starthaus – Nils Alphand. Nach ihm folgt dann das Schweizer Päckchen aus Monney, Odermatt und von Allmen. Aber zunächst volelr Fokus auf den Franzosen. Er hält mit Hemetsberger mit, zumindest oben. Den Top-Speed bei der zweiten Tempomessung kann er nicht in Vorsprung umwandeln. Unten macht auch Alphand noch einen grossen Fehler, kann einen Sturz aber gerade noch so verhindern.
Der Franzose überzeugte in Kitzbühel und raste dort aufs Podest. Heute scheint es ihm aber nicht aufzugehen. Sein Rückstand wächst schon deutlich über eine Sekunde an. Kurz vor dem Ziel drückt es ihn hintenrein, Muzaton kommt zu Fall. Glücklicherweise gibt es genügend Platz, sodass der Franzose nicht in den Netzen landet. Er kann wieder aufstehen und ins Ziel fahren.

Der nächste im Starthaus ist der Amerikaner Bryce Bennett. Er verliert oben schon einiges an Zeit und liegt bei Streckenhälfte schon fast eine halbe Sekunde hinter Hemetsberger. Bennett ist heute chancenlos. Im Ziel sind es fast neun Zehntel Rückstand.
Der Kanadier hat im dritten Abschnitt einen Fehler, wo es ihn tiefer treibt und der Tempo verliert. Beim San Pietro fliegt er 52 Meter, bleibt aber einigermassen am Hemetsberger dran. Unten verliert er nochmals Zeit, weshalb ihm im Ziel vier Zehntel fehlen.
Der österreichische Routinier eröffnet die Olympia-Abfahrt. Im Training hatte er noch einen heftigen Abflug, bei dem er mehrere Zähne verlor. Trotzdem steht er heute am Start. Er zeigt eine ordentliche Fahrt, aber das geht mit einer Schlusszeit von 1:52,58 sicher noch schneller.
In Bormio füllen sich die Tribünen und anderen Zuschauerplätze. In wenigen Minuten geht es los mit der Königsdisziplin im Ski Alpin.

Die Statistik vor der Olympia-Abfahrt spricht für die Schweizer. Marco Odermatt (3 Siege) und Franjo von Allmen (2 Siege) gewannen in dieser Saison fünf der bisher sechs ausgetragenen Abfahrten. Das entspricht einer Siegquote von 83,3 Prozent. Zudem landete in den letzten 20 Abfahrten stets mindestens ein Schweizer auf dem Podest.

1 Daniel Hemetsberger AUT
2 James Crawford CAN
3 Bryce Bennett USA
4 Maxence Muzaton FRA
5 Nils Alphand FRA
6 Alexis Monney SUI
7 Marco Odermatt SUI
8 Franjo von Allmen SUI
9 Vincent Kriechmayr AUT
10 Nils Allegre FRA
11 Giovanni Franzoni ITA
12 Dominik Paris ITA
13 Ryan Cochran-Siegle USA
14 Mattia Casse ITA
15 Florian Schieder ITA
16 Adrian Smiseth Sejersted NOR
17 Cameron Alexander CAN
18 Elian Lehto FIN
19 Miha Hrobat SLO
20 Stefan Rogentin SUI
21 Raphael Haaser AUT
22 Brodie Seger CAN
23 Jan Zabystran CZE
24 Alban Elezi Cannaferina FRA
25 Stefan Babinsky AUT
26 Jeffrey Read CAN
27 Kyle Negomir USA
28 Simon Jocher GER
29 Sam Morse USA
30 Martin Cater SLO
Die Prognosen sehen gut aus. Es hat in Bormio einige Schleierwolken, die wohl auch den ganzen Tag bleiben werden. Es solle aber auch immer wieder sonnige Abschnitte geben. Wind und Niederschlag sind heute kein Problem. Einem grossen Abfahrtsfest sollte also nichts im Weg stehen.

Am Samstag sind die Schweizer in der olympischen Abfahrt die ganz grossen Favoriten. Der grösste Herausforderer in Bormio wird Giovanni Franzoni, der bereits in Kitzbühel triumphierte und die Italiener nach 74 Jahren endlich erlösen soll.
Marco Odermatt, der zuletzt viermal hintereinander den Gesamtweltcup gewann, startet als grosser Favorit in die Olympia-Abfahrt der Männer am Samstag in Bormio. Bislang fuhr Odermatt in dieser Saison dreimal zum Sieg, zweimal auf Platz 2 und nur einmal, als Vierter, verpasste er das Podest. Der Olympiasieger im Riesenslalom von Peking möchte erstmals auch eine Olympia-Abfahrt gewinnen. Mehr als eine Goldmedaille im Ski alpin holten bislang erst Vreni Schneider (3), Marie-Theres Nadig und Michelle Gisin (je 2). Auf der Stelvio in Bormio siegte Odermatt indessen noch nie.
Für die Schweiz starten ausserdem Franjo von Allmen, Alexis Monnet und Stefan Rogentin, alle drei haben durchaus ebenfalls realistische Medaillenchancen.
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