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GC-Sportchef Walther ruht, GC-Trainer Walther arbeitet



GC müsste die Planung der neuen Saison an die Hand nehmen, aber die kritische Lage in der Tabelle lässt es nicht zu. Denn der Sportchef Mathias Walther ist jetzt auch der Trainer Mathias Walther. Er beginnt am Samstag mit dem Heimspiel gegen St.Gallen.

«80 bis 90 Prozent meines Kopfes sind jetzt Trainer», sagte Walther an einer Medienkonferenz drei Tage nach der Absetzung von Cheftrainer Murat Yakin und am Tag vor dem Match gegen St.Gallen. Gewinnen sie zum sechsten Mal in Folge in der Meisterschaft nicht, könnten die Hoppers noch tiefer in den Abstiegssog geraten, zumal sich Schlusslicht Sion seit Wochen verbessert präsentiert.

CEO Manuel Huber, links, und Sportchef Mathias Walther informieren an der Medienkonferenz des Grasshoppers Club Zuerich, aufgenommen am Freitag, 13. April 2018 in Niederhasli. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Walther mit GC-CEO Manuel Huber. Bild: KEYSTONE

Um sich der üblicherweise schon im April laufenden Saisonplanung widmen zu können, will Mathias Walther nur so kurz wie möglich als Trainer wirken. Andererseits aber auch so lange wie nötig, denn CEO Manuel Huber hielt fest, dass der Klub bei der Suche nach Yakins Nachfolger nichts überstürzen werde. «Wir werden erst dann einen Trainer präsentieren, wenn wir sicher sind, dass wir den Richtigen gefunden haben», sagte Huber vor den Medien. Als «der Richtige» wurde allerdings auch schon Murat Yakin Ende August letzten Jahres vorgestellt.

Die Causa Vilotic

Walther und Huber wurden auch gefragt, welche Gründe zu Yakins Entlassung geführt hätten. Waren es die vielen Umstellungen und Transfers in der Winterpause, die sich allesamt nicht positiv auswirkten? «Die Transfers kann man nicht allein Murat Yakin anhaften. Wir haben sie mitgetragen», sagte Huber. Die Trennung von Yakin sei vielmehr einfach die Konsequenz aus den ungenügenden Resultaten gewesen.

Mathias Walther musste zu dem in die U21 abgeschobenen Verteidiger Milan Vilotic Stellung nehmen. Er werde keineswegs Vilotic nach Yakins Weggang begnadigen. Denn was Vilotic gesagt und geschrieben habe, richte sich nicht nur gegen den Trainer, sondern gegen den ganzen Verein. Walther räumte aber ein, dass Vilotic die Chance bekommen werde, sich in der U21 zu beweisen. Die Degradierung müsse deshalb nicht für ewige Zeiten gelten.

Vorderhand tun Walther und Huber alles, um die Mannschaft nach den verschiedenen unrühmlichen Vorkommnissen der letzten Wochen wieder in ruhigere Gewässer zu führen. «Wir brauchen Resultate auf dem Feld und nicht Stimmung neben dem Feld», sagte CEO Huber.

(sda)

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