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Remo Freuler fordert, dass die Nation sich wieder hinter die Nati stellt.
Remo Freuler fordert, dass die Nation sich wieder hinter die Nati stellt. Bild: AP

Nati-Spieler kritisieren Medien wegen Unruhe: «Das brauchen wir nicht»

Die Schweizer Spieler fordern vor der Partie am Sonntag in Sitten gegen Gibraltar mehr Ruhe. Sie wollen sich auf das Wesentliche konzentrieren: ein frühes Tor und einen Sieg gegen die Amateure.
07.09.2019, 20:31

Die tagelangen Diskussionen über die Absenzen von Stürmerstar Xherdan Shaqiri und Captain Stephan Lichtsteiner haben im Schweizer Team Spuren hinterlassen. Remo Freuler beklagte sich, dass die Debatten in den Medien Unruhe in die Mannschaft bringen würden. «Das brauchen wir nicht», sagte der Mittelfeldspieler.

Am Tag vor dem Spiel in Sitten gegen den krassen Aussenseiter Gibraltar hat nun auch Torhüter Yann Sommer das Wort ergriffen. «Es zählen nur die Mannschaft und die Qualifikation», sagte er. Es tönte wie ein Appell ans Umfeld. Sommer spürt, dass das Klima rund um die SFV-Auswahl nicht mehr ganz so stabil ist.

Yann Sommer spricht Klartext.
Yann Sommer spricht Klartext.Bild: KEYSTONE

Um das Publikum in Sitten sofort auf ihre Seite zu ziehen, versprach Nationaltrainer Vladimir Petkovic eine offensive und von sich überzeugte Mannschaft. «Wir werden korrigieren, was wir am Donnerstag gegen Irland falsch gemacht haben.» Gegen Gibraltar, die Nummer 198 im FIFA-Ranking, ist alles andere als ein Sieg schier undenkbar. «In solchen Spielen haben wir praktisch nie schlecht ausgesehen.»

Unter Petkovic blieb die Schweiz tatsächlich unfehlbar, wenn sie als klarer Favorit in die Partie ging. In der EM-Qualifikation 2016 gab es gegen San Marino (4:0, 7:0), Litauen (4:0, 2:1) und Estland (3:0, 1:0) ebenso sechs Siege in sechs Spielen, wie in der WM-Qualifikation 2018 gegen Andorra (2:1, 3:0), Färöer (2:0, 2:0) und Lettland (1:0, 3:0). Und zum Start der laufenden EM-Kampagne siegte die Schweiz in Georgien 2:0.

Petkovic schwört sein Team auf Gibraltar ein.
Petkovic schwört sein Team auf Gibraltar ein.Bild: KEYSTONE

Gegen Gibraltar fehlen nicht nur Lichtsteiner und Shaqiri, sondern auch Verteidiger Manuel Akanji (verletzte sich in Irland am Sprunggelenk) und Stürmer Haris Seferovic (wird Vater). Für sie könnten Mittelstürmer Albian Ajeti und Flügel Admir Mehmedi ins Team rücken. Es ist denkbar, dass Petkovic sein Team gegen Gibraltar in einem offensiveren 4-3-3 gruppiert. «In Irland waren wir schon sehr offensiv. In Sitten wollen wir noch mehr Druck ausüben – und am besten ein frühes Tor erzielen.» (pre/sda)

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