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Marco Streller verlässt die Sportkommission des FC Basel

Le directeur sportif du FC Basel Marco Streller, lors de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et FC Basel 1893 ce samedi 28 juillet 2018 au stade de la Maladiere a Neucha ...
Marco Streller war beim FC Basel eine wichtige Figur.Bild: KEYSTONE

Der zweite Abschied: Marco Streller verlässt den FC Basel ein weiteres Mal

Marco Steller verlässt den FC Basel. Er tut dies ein zweites Mal in der Zeit nach der aktiven Karriere – und will sich privaten Projekten widmen. Der Klub muss ein neues Sportkommissionsmitglied finden.
26.03.2024, 18:11
Céline Feller / ch media
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Es ist nicht wie im Sommer 2019. Nicht mit dem ganzen Theater, dem Aufruhr. Und doch ist es eine Meldung, die beim FC Basel eine gewisse Wirkung hat: Marco Streller verlässt den Verein. Er tut dies offiziell per Ende Saison, inoffiziell wohl aber schon eher in ein paar Wochen. Die Saison würde hingegen noch mindestens bis Ende Mai dauern.

Verliess Streller den Klub 2019 als Sportchef und im Streit mit der damaligen FCB-Führung um Bernhard Burgener, so tut er es dieses Mal in seiner Funktion als Mitglied der Sportkommission sowie als sogenannter «Partner Manager».

Abgang auf eigenen Wunsch des Ex-Spielers

Als solcher war er zuständig für die Akquise und Pflege der Klub-Partner. Als einer, der also primär im Hintergrund arbeitete. Auch wenn Streller mit seinem Einsitz in der Sportkommission zuletzt in und um Basel wieder etwas mehr wahrgenommen wurde. Und vor allem wieder mehr Einfluss hatte auf sportliche Entscheide. So viel wie seit seiner Zeit als Sportchef (2017–2019) nicht mehr.

Der frühere Spieler und Captain der Basler, das frühere Gesicht des Klubs, erklärt den Abschied, der auf eigenen Wunsch erfolgt, im Communiqué mit folgenden Worten: «Ich werde dem FC Basel für immer verbunden bleiben. Der Klub hat mich praktisch mein ganzes bisheriges Leben begleitet und wird dies auch in Zukunft tun.»

Basels Fabian Frei, Mitte, wird von Claudius Schaefer, CEO der Swiss Football League, links, und Marco Streller, rechts, als Rekordspieler der Liga geehrt vor dem Fussball Meisterschaftsspiel der Regu ...
Streller (rechts) mit Fabian Frei (Mitte) und CEO der Swiss Football League Claudius Schäfer (links).Bild: KEYSTONE

Dass er nun, ein zweites Mal nach der Aktivkarriere, einen Schlussstrich zieht, habe mit anderen Projekten zu tun, denen er sich vermehrt widmen möchte. Zum einen ist da sein Job beim Bezahlsender «Blue», bei welchem er als Experte Spiele analysiert. Zum anderen und wohl noch etwas wichtiger ist Strellers jüngstes Projekt: Das «Padelwerk».

Strellers Fokus liegt auf den Padel-Hallen

Im letzten Jahr lancierte Streller gemeinsam mit seinem langjährigen und guten Freund Flurin Lutz ebendieses «Padelwerk», im Juni 2023 eröffneten sie die erste Halle in Münchenstein, in welcher der immer populärer werdende Sport Padel gespielt werden kann. Seither hat die Firma expandiert, mittlerweile gibt es Standorte in Pratteln, Altstätten, Wallbach sowie im Stücki. Es ist also naheliegend, wo Strellers Fokus künftig liegen wird.

Der FC Basel hingegen muss erneut eine Rochade im Bereich der sportlichen Führung in Kauf nehmen. Sollte der Klub weiter an seinem Modell einer siebenköpfigen Sportkommission festhalten wollen, muss er den Posten des scheidenden Strellers neu besetzen. Der Kommission gehören neben Marco Streller ausserdem David Degen, Ruedi Zbinden, Andreas Rey, Martin Andermatt, Valentin Stocker und Daniel Stucki an.

Die FCB-Sportkommission wurde im vergangenen Herbst und nach der Trennung von Sportchef-Trainer Heiko Vogel ins Leben gerufen – und war ein komplett neues Modell, die Abkehr vom klassischen Sportchef-Modell. Seither wurden Transfers dort besprochen, gegen aussen kommunizierte primär Zbinden, der frühere Chefscout und Strellers Nachfolger als Sportchef beim FCB. Das Ziel sei es damals gewesen, Entscheide auf mehrere Schultern zu verteilen. (bz basel)

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