Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIVBILD ZU DEN STADIEN GRUPPE E MIT DER SCHWEIZ AN DER FUSSBALL WM 2018, AM FREITAG, 1. DEZEMBER 2017 - epa03415687 A handout picture released by the Russia 2018 FIFA World Cup Bid Committee shows a general view of the proposed new Nizhny Novgorod stadium on a 92.2 hectare island in the Volga River situated north of the city of Nizhny Novgorod, Russia. The Nizhny Novgorod stadium is to be built by 2017 to host the 2018 FIFA World Cup in Russia. The new stadium will offer seating capacity of 44,899. The Host Cities of the 2018 FIFA World Cup have been announced late 29 September 2012 as follows: Moscow, the only city with two stadiums, namely Luzhniki and Spartak (central cluster); St. Petersburg and Kaliningrad (Northern cluster); Nizhny Novgorod, Kazan, Samara, Saransk and Volgograd (Volga cluster); Rostov-on-Don and Sochi (Southern cluster) as well as Ekaterinburg.  EPA/2018 FIFA WORLD CUP COMMITTEE  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

In diesem Stadion in Nischni Nowgorod wird die Schweizer Nati gegen Costa Rica antreten.  Bild: EPA

Trotz Hürde Costa Rica: Ein kleiner Ausblick auf den Achtelfinal-Gegner

Die Schweiz schliesst heute gegen Costa Rica die WM-Gruppenphase ab – Ausblick erlaubt! Viele Fragen sind noch offen: Gegen wen spielt man am liebsten im Achtelfinal? Werden Dzemaili und Seferovic auch in Zukunft noch von Beginn an spielen?

Etienne Wuillemin, Nischni Nowgorod / Nordwestschweiz



So viel Ehrlichkeit muss sein: Valon Behrami setzt ein ernstes Gesicht auf. Und sagt: «Es ist wichtig, sich mit der Geschichte der letzten Tage etwas vertiefter auseinanderzusetzen. Wir müssen darüber reden. Aber jetzt ist nicht die Zeit dafür.» Die Geschichte der letzten Tage? Der ausschweifende Jubel mit dem Doppeladler. Wofür jetzt Zeit sein sollte? Schweizer Fussball-Geschichte schreiben an der WM!

Die Schweizer sind in Nischni Nowgorod angekommen. Ein Zwischenstopp soll die Stadt nur sein auf dem Weg zu höheren Zielen. Es ist deutlich zu spüren: Die Qualifikation für den Achtelfinal stellt nach diesem tollen WM-Auftakt (1:1 gegen Brasilien, 2:1 gegen Serbien) niemanden mehr zufrieden. Auch wenn Petkovic nicht mehr ganz so forsch vom «Ziel Viertelfinal» reden mag wie noch vor dem Duell mit der Seleção.

Vor dem letzten Gruppenspiel ist auch die Zeit der kleinen Spielereien. Auf welchen Gegner könnte die Schweiz im Achtelfinal treffen? Mexiko? Oder doch Deutschland?

Es ist gewiss kein Nachteil, dass schon vor dem Anpfiff des letzten Gruppenspiels gegen Costa Rica klar ist, welchen Rivalen den Sieger und den Zweiten der Schweizer Gruppe erwartet. Dass ein Achtelfinal gegen Mexiko für die Schweiz aussichtsreicher wäre als einer gegen Deutschland, versteht sich von selbst.

Grosse Figuren, grosses Rätsel

Vier Schweizer Spieler sind mit einer gelben Karte vorbelastet. Lichtsteiner, Schär, Shaqiri und Behrami. Bei einer weiteren Verwarnung wären sie in der nächsten Partie gesperrt. Erst nach dem Viertelfinal werden die einzelnen gelben Karten gelöscht. Frage an Valon Behrami: Wenn Sie Trainer wären, würden Sie sich selbst einsetzen?

«Ich kann nur eines sagen: Wenn ich Trainer wäre, hätte ich mit dem Spieler Valon Behrami wohl meine liebe Mühe.» Behrami lacht. Er lacht gerne über sich selbst. Dann schiebt er nach: «Ich will immer dabei sein. Und wenn ich dabei bin, denke ich nur an den Moment. Wenn ich Gelb kriege, ist das egal. Ich kann nicht im Kopf haben, was später passiert. Das sollte überhaupt niemand haben.»

epa06841779 Switzerland's head coach Vladimir Petkovic attends a press conference in Nizhny Novgorod, Russia, 26 June 2018. Switzerland will face Costa Rica in the FIFA World Cup 2018 Group E preliminary round soccer match on 27 June 2018.  EPA/FRANCK ROBICHON   EDITORIAL USE ONLY

Trainer Vladimir Petkovic an der Pressekonferenz am 26. Juni 2018. Bild: EPA/EPA

Es ist nicht auszuschliessen, dass Petkovic seinem Leader eine Pause gönnt. Obwohl er sagt: «Ich lebe im Moment. Und ich beziehe gelbe Karten nicht in meine Überlegungen ein.» Überhaupt: Für Spieler und Trainer soll nur Costa Rica zählen.

Man darf ihnen zutrauen, dass das Vorhaben gelingt. «Ich kann schlecht lauter wunderbare Qualitäten eines Gegners aufzählen, der bis jetzt null Punkte hat», sagt Petkovic, «aber die Spieler haben ihren Stolz. Und das macht sie gefährlich.»

Ausgangslage: Die Schweiz kommt weiter

Eine hervorragende Mentalität

Die bisherigen zwei Schweizer WM-Spiele haben einige Erkenntnisse geliefert. Am erstaunlichsten ist wohl, wie gefestigt das Team ist. Auch von Rückständen lässt es sich nicht aus dem Tritt bringen. Es kann unter maximalem Druck noch einmal zusetzen. Das spricht für eine hervorragende Mentalität.

Schweiz gegen Costa Rica – das tippt das Mikrowellen-Orakel

Video: watson

Wobei Petkovic sagt: «Es ist ein Lob wert, gegen gute Gegner ins Spiel zurückzukehren. Aber wir sollten das nicht zu oft provozieren. Eine noch bessere Mentalität wäre, wenn wir in Führung gehen.» Das Phänomen des Langsam-Starts ist nicht neu. Auch gegen Polen im EM-Achtelfinal brauchte die Schweiz beispielsweise eine Halbzeit, um aufzuwachen. Es ist Zeit, das zu ändern.

Viele haben überzeugt

Überzeugt haben in der Schweizer Equipe bisher einige. Sommer ist der Torhüter mit grosser Ausstrahlung und tollen Paraden. Akanji ist der neue Abwehrpatron, er hat die grossen Hoffnungen sogar noch übertroffen. Behrami ist der grossartige Kämpfer, sein Wert ist unverändert hoch.

Beim Duo Shaqiri/Xhaka ist zu hoffen, dass die Formkurve nochmals ansteigt. Zuber ist emsig, aber manchmal überhastet. Die Aussenverteidiger sind gut – abzüglich der ersten Viertelstunde gegen Serbien. Bleiben der Trainer und die Offensive.

Petkovic hat zur Genüge bewiesen, wie gut er einzelne Spiele, aber auch Strömungen über Wochen lesen kann. Jetzt ist er erneut gefordert. Er muss für sich beantworten, ob er Dzemaili und Seferovic weiterhin so sehr vertrauen mag wie fast immer. Petkovic ist nicht um die Aufgabe zu beneiden. 

Die besten Bilder der Fussball-WM 2018 in Russland

Fussball-WM 2018 in Russland

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Wir haben alle WM-Spiele analysiert – eine Spielminute hat es besonders in sich

Link zum Artikel

Weltmeister der Outfits: Nigeria ist jetzt schon das stylischste Team der WM 2018

Link zum Artikel

Nicht schön, aber ruhig – so lebt es sich im Schweizer WM-Camp in Togliatti

Link zum Artikel

So funktioniert der Videobeweis bei der WM-Premiere in Russland

Link zum Artikel

Du willst im WM-Tippspiel gewinnen? Dann mach, was die Forscher dir raten

Link zum Artikel

Nochmals 12 Prozent mehr – soviel Preisgeld verteilt die FIFA an der WM

Link zum Artikel

Fasten your seat belt! So war der Flug der Nati ins WM-Quartier

Link zum Artikel

Nur ein WM-Star pro Rückennummer und die Frage: Welchen wählst du aus?

Link zum Artikel

Nehmt euch in acht, Fussballfans: Die Saison der Temporär-Fans hat wieder begonnen

Link zum Artikel

Die schönsten und bemerkenswertesten Nationalhymnen der 32 WM-Teams

Link zum Artikel

Diese Fussballer musst du im Auge haben – die Schlüsselspieler der 32 WM-Teilnehmer

Link zum Artikel

Die 23 besten WM-Momente, die du schon wieder vergessen hast

Link zum Artikel

«Extrem durch Social Media geprägt» – Hummels kritisiert «Generation Sané»

Link zum Artikel

Fünf Volltreffer und eine «Kanterniederlage» – so daneben liegt Panini mit seinem WM-Album

Link zum Artikel

Keine Ahnung von Fussball? Mit diesen 11 Floskeln wirkst auch du wie ein Profi

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

FIFA-Schiriboss Busacca: «Mit dem Videobeweis wird der Fussball korrekter»

Link zum Artikel

So hast du die besten WM-Momente aller Zeiten noch nie gesehen

Link zum Artikel

Die offizielle WM-Hymne heisst «Live It Up»  – und ist ... hach, wir geben auf

Link zum Artikel

Wären wir Nati-Trainer, so würden wir gegen Brasilien aufstellen – und du?

Link zum Artikel

Alkohol, Party und Sex in DJ-Antoines Fan-Song: «Wir haben die Leitplanken breit gesetzt»

Link zum Artikel

Die Schweiz hat einen neuen WM-Song – er ist das Gegenteil von DJ Antoines Olé-Olé-Lied

Link zum Artikel

Flirt-Tipps für Russland, dann Shitstorm – Argentiniens Fussballverband entschuldigt sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Football Porn

Football Porn Teil XI – hereinspaziert zum Budenzauber!

Football Porn – das Format für Bilder aus der Welt des Fussballs, die unmöglich im Archiv verstauben dürfen. Heute mit einem Special zu den Hallenturnieren, die kurz vor der Jahrtausendwende in der Schweiz und in Deutschland ihre populärste Zeit hatten. Anders als in der Gegenwart gab es damals noch eine rund zwei Monate lange Winterpause.

Der FC St.Gallen wird 1998 Schweizer Hallenmeister, Hakan Yakin präsentiert lässig den glänzenden Pokal für den Sieg im Qualifikationsturnier in der heimischen Kreuzbleichehalle. Goalie Jörg Stiel trägt ein Feldspielertrikot, denn das Tor hütet unterm Dach die etatmässige Nummer 2, Thomas Alder. Alleine daran erkennt man, dass selbst die Sieger den Anlass nicht für den wichtigsten des Jahres halten. Einige Monate später steht das Team im Cupfinal, im Sommer 2000 feiern viele dieser …

Artikel lesen
Link zum Artikel