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So soll die Tribüne «Anfield Road End» nach dem Ausbau aussehen. bild: liverpoolfc.com

Liverpool baut weiter aus – so soll Anfield zum drittgrössten Stadion Englands werden



Im Gegensatz zu Stadtrivale Everton, der den altehrwürdigen Goodison Park 2023 verlassen und in ein komplett neu gebautes Stadion am Bramley Moore Dock ziehen wird, geht der FC Liverpool einen komplett anderen Weg. Mit einem stetigen Ausbau des bestehenden Stadions an der Anfield Road schlagen die «Reds» gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits wird die Tradition gewahrt, andererseits die Kapazität Schritt für Schritt auf 61'000 Zuschauer erhöht.

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So sieht Anfield momentan aus der Vogelperspektive aus. bild: Shutterstock

Nachdem 2016 der neue Main Stand eröffnet werden konnte, beginnt bald die zweite Phase der Anfield-Erweiterung. Wenn alles planmässig abläuft, kann im kommenden Herbst mit dem Bau des neuen «Anfield Road End» begonnen werden.

Für 60 Millionen Pfund wird die 1998 erbaute Tribüne, die momentan auch die Gästefans beherbergt, abgerissen und komplett neugebaut. Nach Fertigstellung im Sommer 2022 soll der neue Anfield Road End rund 16'000 Zuschauer fassen und die gleicht Höhe haben wie der Main Stand. Die Gesamtkapazität wird auf rund 61'000 Zuschauer angehoben – nur Tottenham (62'062) und Manchester United (74'879) haben in der Premier League ein grösseres Stadion.

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Die Zukunft. bild: liverpoolfc.com

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Die Gegenwart. bild: shutterstock

Die Tribünen im Anfield:

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Die Tribünen-Aufteilung im Anfield. bild: liverpoolfc.com

Obwohl auch mitten in der Saison gebaut wird, soll die Kapazität in den kommenden beiden Saisons nicht markant tiefer liegen als aktuell. Die arbeitsintensiven Bauetappen werden während den beiden Sommerpausen 2021 sowie 2022 durchgeführt, während der Saison soll vor allem hinter und unter der aktuellen Tribüne gearbeitet werden.

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Der grösste Streitpunkt: Die Anfield Road wird für die Anwohner nicht mehr durchgehend befahrbar sein. bild: liverpoolfc.com

Trainer Jürgen Klopp freut sich auf den Ausbau: «Es ist sicher eine gute Idee, dieses geschichtsträchtige Stadion für mehr Zuschauer zugänglich zu machen», erklärte der 52-Jährige schon im Dezember. «Ich habe die Bilder gesehen, es sieht wirklich gut aus. Am meisten freue ich mich, dass sich dieser Klub ständig weiterentwickeln will.»

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