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Basel Fans marschieren auf zum Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Lugano und dem FC Basel am Samstag, 22. August 2015, im Cornaredo Stadion in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Rund 800 Basel-Fans zogen am Samstag durch die Innenstadt von Lugano. Bild: TI-PRESS

Polizei 0 – Muttenzerkurve 1: Statt Fäuste haben die FCB-Fans am Wochenende in Lugano Läckerli verteilt

Per Brief warnte die Stadtpolizei Lugano die Anwohner des Stadions Cornaredo vor gewaltbereiten Basel-Fans. Mit einem Grossaufgebot stand man am Wochenende bereit, wartete auf den Big Bang, doch dann kam alles ganz anders ...



Seit Monaten dominieren sie im Tessin die Schlagzeilen: Die Immigranten, welche massenweise in die Sonnenstube der Schweiz eindringen. Panik! Lega-Regierungspräsident Norman Gobbi forderte gar: «Ein Zaun muss her!»

Dieses Wochenende erreichte der Erregungszustand seinen vorläufigen Höhepunkt: Für einmal drohten nämlich weder Eritreer, Syrer oder Kurden den Kanton zu überschwemmen, sondern Basler! Besonders schwer integrierbar, kulturell kaum zu überbrückende Differenzen, zudem noch Fussballfans und deshalb äusserst gewaltbereit.

Alarmstufe Rot bei der Stadtpolizei Lugano

So dramatisch zumindest kann man die Mitteilung deuten, welche die Stadtpolizei Lugano im Vorfeld der Super-League-Partie zwischen dem FC Lugano und dem FC Basel verschickt hatte. Entlang der Route des Basler Fanmarsches wurde den Anwohnern empfohlen, alles in Sicherheit zu bringen, was nicht niet- und nagelfest ist. «Schliessen Sie Ihre Eingänge (Türen, Gittertore, Garagen) sicher ab und lassen Sie keine gefährlichen Gegenstände auf der Strasse!» Zudem riet die Polizei, die parkierten Autos entlang der Route zu entfernen.

Aufmarsch der Basel Fans zum Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Lugano und dem FC Basel am Samstag, 22. August 2015, im Cornaredo Stadion in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Die Polizei überwachte den Fanmarsch mit einem Grossaufgebot. Bild: TI-PRESS

Seit Tagen wurde im Tessin heiss darüber diskutiert, wie man mit den Gästen aus Basel klarkommen sollte. Über zehn Jahre spielten die Luganesi in der Challenge League, mit Grossevents wie dem Spiel gegen den FC Basel hat man dementsprechend wenig Erfahrung im Sottoceneri.

Und so wartete man am Samstagnachmittag angespannt auf die rund 800 Fans, die aus Basel per Extrazug angereist kamen. Rund 170 Polizisten standen am Bahnhof in Lugano bereit. Zusammen mit vier, fünf Kastenwagen sollten sie die Gäste aus Basel auf ihrem rund 30-minütigen Marsch zum Stadion begleiten. Alarmstufe Rot!

Sympathische Retourkutsche der Fussballfans

Und dann kamen sie also, diese unerwünschten Gäste aus diesem fernen Kanton und man befürchtete das Schlimmste. Doch es kam alles ganz anders ... 

Mit dabei im Gepäck hatten die Bebbi nämlich weder Schlagstöcke, Messer oder sonstige Utensilien, mit denen man Auto-Pneus aufschlitzen oder Hauseingangstüren hätte aufknacken können, sondern – wie es sich für anständige Gäste aus dieser Region gehört – unzählige Packungen Basler Läckerli! 

Aufmarsch der Basel Fans zum Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Lugano und dem FC Basel am Samstag, 22. August 2015, im Cornaredo Stadion in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Die Fans des FCB sammelten in Lugano viele Sympathiepunkte. Bild: TI-PRESS

Ausserdem mit dabei im Reisegepäck: Ein Brief an die Anwohner entlang der Marschroute. Verfasst in einwandfreiem Italienisch. 

«Wenn Sie diesen Brief in den Händen halten, wird alles vorüber sein. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat Ihr Quartier wieder als sicher eingestuft. Die Barrikaden vor den Türen und Garagen können abgebaut und die Schützengräben können wieder mit Erde und Sand zugeschüttet werden.»

Die Mitteilung der Basel-Fans geht im gleichen ironischen Stil weiter. Unter anderem entschuldigen sie sich dafür, dass sie den Verkehr für einige Minuten in der Innenstadt von Lugano blockiert haben. 

«Es stimmt, der Verkehr wird für einige Minuten blockiert sein. Aber wir versprechen Ihnen, dass wir nicht verantwortlich sind für den Stau vor dem Gotthard.»

Bild

Links der Brief der Polizei, rechts der Brief der Basel-Fans. bild: facebook/sali zämme & media.tio.ch

Alles blieb friedlich

So zogen die Basel-Fans von der Polizei eskortiert vom Bahnhof los und warfen den Brief zusammen mit den Läckerli in die Briefkasten entlang der Marschroute. Viele Luganesi trauten sich nach den Warnungen der Polizei am Samstagnachmittag gar nicht mehr auf die Strasse. Diejenigen, welche es trotzdem taten, wurden von den Gästen aus Basel reichlich beschenkt und hatten grosse Freude an der sympathischen Geste der Fussballfans. 

Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass sowohl auf dem Hinweg zum Stadion als auch auf dem Rückweg alles friedlich ablief und nichts beschädigt wurde. Und wieder einmal durften die Tessiner erkennen, dass diese Immigranten gar keine Bedrohung darstellen müssen, sondern auch eine Bereicherung sein können.

So hat sich die Liga-Zugehörigkeit der Schweizer Grossklubs verändert

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • leu84 17.09.2016 21:55
    Highlight Highlight Warum nicht immer so. Die Südkurve verteilt Tirgel oder die Luzerner Rägetröpfli :D
  • corona 25.08.2015 07:08
    Highlight Highlight TWarum macht die Mutenzerkurve so was nicht mal gegen YB oder den FcZ! Das hätte Wirkung! Aber dort nehmen sie lieber alles auseinander...
  • Pisti 24.08.2015 18:11
    Highlight Highlight Logisch bleiben die Basler friedlich im Tessin, weil es sonst eins aufs Maul gibt von den Luganesi. Die Gc Fans durften es schon erfahren und das Zuhause in Zürich. 😉
    • Buyer's Remorse 24.08.2015 18:27
      Highlight Highlight Import Chaos ist auch keine Langfristige Lösung.
    • Goon 24.08.2015 20:40
      Highlight Highlight ach komm schon. lugano ist schon lange nicht mehr dass was es mal war.
    • Altorez 24.08.2015 20:44
      Highlight Highlight Genau dazu habe ich heute etwas von einem Kollegen gehört. Er stand in der Schlange um in den GC-Sektor zu kommen als zwei Cars direkt vor den EIngang fuhren und mit Eisenstangen usw. bewaffnete Lugano-Fans ausstiegen. Danach mussten zwei GC-Fans mit schweren Kopfverletzungen ins Spital und so wie es sich in der Kurve rumgesprochen hat darf sich Lugano bei ihrem Heimspiel jetzt auf Zürichs kranke Horde freuen .. Da möchte ich nicht dabei sein ..
    Weitere Antworten anzeigen
  • G-4 24.08.2015 18:01
    Highlight Highlight So verbessert man sein Image.
    Hätte nichts gegen mehr solche friedliche und kreative Aktionen. Es würde den Vereinen sowie auch den Fan-Gruppen zugute kommen.

  • Taurus 24.08.2015 17:05
    Highlight Highlight Es ist aber auch immer einfacher zu reagieren als zu agieren. Irgendwie ist das Muster immer dasselbe. Wenn es "chlöpft" ist meistens das enorme Polizeiaufgebot schuldig, dass zuerst mit Pfefferspray oder Wasserwerfer gegen die Fussballfans vorgegangen ist und umgekehrt nutzt man solche Vorkehrungen um auf fromm und brav zu machen. Klar sollte man nicht alle Fussballfans in den gleichen Topf schiessen. Aber ist es nicht das Prinzip von Verordnungen, dass man diese prophylaktisch für fehlbares Verhalten erlässt?
    • S.Fischer 22.05.2016 16:57
      Highlight Highlight Es ist auch mir, als treuer Fan des Fc Basels und auch der Mk, bewusst, dass auch die Muttenzerkurve manchmal scheisse baut.

      Trotzdem muss man sehen, dass sich die Basler Fans in den letzten Jahren, bis auf wenige Zwischenfälle, stark verbessert haben, ganz im Gegensatz zu Zürich, YB und Co.

      Solche Aktionen sind der Grund warum man nicht die Muttenzerkurve als ganzes verurteilen sollte, sondern nur die 10-20% Chaoten, welche sich leider immer untermischen bei solchen Vereinigungen.
  • cannon1886 24.08.2015 16:57
    Highlight Highlight Super, bitte mehr solche Fan-Aktionen!
  • lialia 24.08.2015 16:52
    Highlight Highlight herrlich <3
  • Kitten 24.08.2015 16:41
    Highlight Highlight Schön dass die Medien auch mal über solche Aktionen schreiben. Es gibt nämlich immer wieder schöne Aktionen von Fusdball- und Hockeyfans, darüber berichtet man aber nicht! Weiter so.
  • Zwingli 24.08.2015 16:35
    Highlight Highlight Schön das Watson auch solche Themen die mit Fussball zusammenhängen aufgreifen.

    Denn diese passieren weit mehr als die übel Szenen aber eben haben halt Medial nicht so ein Echo und Wählerstimmen bringen sie halt auch nicht.

    "gitt läggerli bis spritzt!"
    - Zitat Molch
  • Linus Luchs 24.08.2015 16:31
    Highlight Highlight Wie konnte es denn dazu kommen, dass die ach so nette Muttenzerkurve in der zweiten Halbzeit "Lugano, Lugano, v'affanculo" skandiert?
    Die Läggerli-Aktion ist gelungen, aber in den Köpfen all jener, die in so üble Schmähgesänge einstimmen, muss noch sehr viel passieren, bis sie begriffen haben, was Fairness und Sportlichkeit bedeuten.
    • Buyer's Remorse 24.08.2015 17:24
      Highlight Highlight Das Leben ist kein Ponnyhof und die Fankurve erst recht nicht. Hier wird mehr geflucht als in der Kirche gebetet. Und das ist auch richtig so!
    • Seebär 24.08.2015 18:20
      Highlight Highlight Ach so, vielleicht noch forza Lugano skandieren?
      früher 80/90 gab es im Stadion fast nur Beleidigungen und sehr kreative und oft aktuelle Schmähgesänge.
      Das gehört zum Fussball.
      Setz dich mal auf die Haupttribüne... da ist váffanculo noch das harmloseste.
    • Linus Luchs 24.08.2015 21:26
      Highlight Highlight Seebär, ich stand in der Muttenzerkurve, als du sehr wahrscheinlich noch gar nicht geboren warst.
      Es wird noch immer in Stadien Fussball gespielt, weil die, die glauben, Provokationen würden zum Fussball gehören, eine Minderheit darstellen. Die Kurve – eine Minderheit! – meint, sie sei der Massstab, sie sei die Welt, ohne sie würde gar kein Fussball stattfinden.
      Stimmt, Seebär, das war schon damals so. Irgendwann wächst der eigene Horizont über die Kurve hinaus. Bei den meisten zumindest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tequila Mockingbird 24.08.2015 16:09
    Highlight Highlight Als fcsg fan muss ich sagen: respekt an die basler fangemeinde, da könnten sich unsere compadres eine scheibe abschneiden
    • thomas hanf-jakob 24.08.2015 18:10
      Highlight Highlight Beschäftige dich mindestens ein wenig mit der Materie bevor du solchen Schwachsinn in die Welt hinaus posaunst! Ein wahnsinniger Insider bist du, respäckt molmol..
    • Tequila Mockingbird 25.08.2015 10:19
      Highlight Highlight Tut mir leid, lieber Thomas, dass ich dich anscheinend in deiner Meinung oder deiner Ehre verletzt habe. Aber es ist nunmal so, dass es schon ein Weilchen her ist, seit ich zum letzten Mal positive Nachrichten dieser Art über unsere Fankurve gehört habe. Falls du da besser informiert bist, bitte ich dich darum, dieses Wissen mit uns zu teilen. Wie man in den Kommentaren lesen kann, freuen sich die meisten übere solche positive News aus der Fussballwelt!
  • Mate 24.08.2015 15:37
    Highlight Highlight Nun, dass ist doch mal ein Skandal über welchen Blick/20min berichten könnten ;)
  • rasca 24.08.2015 15:27
    Highlight Highlight Dachte nicht das ich das mal sagen werde aber chapeau vor den Basler Fans :D
    • UncleHuwi 24.08.2015 16:39
      Highlight Highlight es gibt immer ein erstes mal:)
  • jeff stg 24.08.2015 15:14
    Highlight Highlight du schreibst ja so als wenn es nie ausartet wenn die basler kommen... ich erinnere dich dann in der cl falls die es überhaupt schaffen
    • UncleHuwi 24.08.2015 16:50
      Highlight Highlight ...das letzte mal als es bei einem CL-Spiel des FCB geknallt hat war glaube ich im Jahre 2010 vor dem Heimspiel gegen die AS Roma....und das auch nur weil zwei Trämmli gefüllt mit Roma- und FCZ-Hools beim Joggeli eingefahren sind, mit der Absicht alles was ihnen in die Quere kommt umzuhauen! Wenn du ein anderes Beispiel kennst lasse ich mich gerne belehren. Und abgesehen von den Auswärtspartien gegen Zürich oder St.Gallen kommt es selten vor das die Basler Krawall machen...an den Heimspielen im Joggeli ist es so gut wie immer ruhig
    • Ikarus 24.08.2015 17:37
      Highlight Highlight Unclehuwi, leider hast du salzburg vergessen ;) das spiel welches kurz vor dem abbruch stand.

      Die echten hooligan zeiten sind doch eh vorbei, das heutzutage sind höchstens noch krawalltouristen die auch nichts anderes können.
      Die basler hatten aber nicht ohne grund einen schlechten ruf, war ihre hooligan truppe doch eine der stärksten europas.
    • Zwiebelbrot 24.08.2015 22:17
      Highlight Highlight In Salzburg soll meiner Meinung nach jeder die Sau raus lassen. Dosen spielen keinen Fussball.
      Und wegen ein paar Bierbechern (die ja zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte auf ein Fussballfeld geflogen sind) muss man auch nicht ein Spiel, welches übrigens Europa League war, abbrechen.
      Das Basel eine der stärksten Hooligan-Gruppierungen in Europa war/ist, ist auch ein Mythos. England (heute zumindest in der PL nicht mehr) und der ganze Ostblock sind viel krasser... Holland, Russland, Polen, Serbien, Schweden, etc. sind doch ein bisschen krasser drauf als die Basler...
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