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Bernhard Burgener, Praesident des FC Basel, spricht an der Bilanzmedienkonferenz in Basel, am Donnerstag, 5. April 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

FCB-Präsident Burgener will frühzeitig in den indischen Fussball-Markt einsteigen.  Bild: KEYSTONE

«Überschaubares finanzielles Engagement» – FCB erklärt den Deal mit Chennai City



Seit Montag brodelte die Gerüchteküche, jetzt verkündet es auch der FC Basel offiziell: Der 20-fache Schweizer Meister geht mit dem indischen Spitzenklub Chennai City FC im Rahmen einer Minderheitsbeteiligung von 26 Prozent eine strategische Partnerschaft ein. Der Fokus soll dabei auf einer gemeinsamen Ausbildung von Talenten, einer engen Zusammenarbeit im Bereich Scouting sowie dem Auf- und Ausbau von Nachwuchs-Akademien in Südindien liegen. Im Gegenzug soll der FCB von künftigen Erlösen des Partnerklubs profitieren.

Es ist das erste strategische und finanzielle Investment eines europäischen Klubs in Indien überhaupt. Internationale Top-Klubs wie Atlético Madrid, Inter Mailand oder Liverpool sind bislang lediglich repräsentativ in Indien vertreten.

«Der FC Basel hat sich aufgrund des auf verschiedensten Ebenen vielversprechenden Potenzials dazu entschieden, frühzeitig im fussballbegeisterten Indien mit einer nachhaltigen Partnerschaft präsent zu sein», erklärt der Klub in einem Communiqué. Präsident Bernhard Burgener und CEO Roland Heri sind eigens nach Neu-Delhi gereist, um den Deal im Rahmen einer Pressekonferenz zu verkünden.

Im Vorfeld war die Rede, dass der FCB rund 35 Prozent der Klubanteile für zirka 20 Millionen Euro kaufen wird. Die Basler sprechen nun allerdings von «eine[m] überschaubaren finanziellen Engagement, das perspektivisch interessante Chancen bietet». Gemeint sind vor allem der Nachwuchsbereich und das Scouting. Die «Bebbi» investieren wohl aber auch in den indischen Fussball, um im asiatischen E-Sports-Markt Fuss zu fassen. 

FCB-Präsident Bernhard Burgener freut sich jedenfalls über das Zustandekommen der Partnerschaft mit dem Chennai City FC: 

«Ich freue mich, dass der FC Basel der erste europäische Klub ist, der sich an einem indischen Club beteiligen darf. Der intensive Austausch mit den Klub-Verantwortlichen des CCFC hat uns überzeugt. Im Vordergrund steht für uns die Unterstützung im Nachwuchsbereich. Zudem sehen wir generell grosses Entwicklungspotenzial im indischen Fussball.»

Auch FCB-CEO Roland Heri ist überzeugt vom Engagement in Indien: «Es wird äusserst spannend sein, dabei mitzuhelfen, die besten jungen Fussballer aus diesem Gebiet auszubilden.» (pre)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mancunian90 06.02.2019 10:36
    Highlight Highlight Der FCB ist jetzt offiziell ein Indernationaler Verein!
  • Raembe 06.02.2019 08:28
    Highlight Highlight Kann super funktionieren aber auch brutal nach hinten losgehen.
  • Asmodeus 06.02.2019 08:13
    Highlight Highlight Früher war der FCB ein Verein.

    Jetzt ist er eine Firma mit Gewinnerwartung und Dividende.
    • Snowy 06.02.2019 08:44
      Highlight Highlight Leider wahr.

      Fairerweise kann (muss) dies bald über jeden europäischen Topclub gesagt werden.

      Moderner Fussball ist (big) business. Wir alten Fussballromantiker sterben aus.
    • ujay 06.02.2019 08:51
      Highlight Highlight Ach ja, es ist doch toll, dass es noch Vereine gibt mit einem Patron, der die finanziellen Löcher stopft und bestenfalls den Club verkauft oder, eher üblich, fallen lässt, wenn die Geduld oder das Budget aufgebraucht ist😎
    • incorruptus 06.02.2019 09:56
      Highlight Highlight Also damals vor Gigi Oehri? Der FCB war der erste Verein, bei dem dieses Umdenken stattgefunden hat. Daher auch die langjährige Überlegenheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 06.02.2019 08:10
    Highlight Highlight Wenn sie sich da mal nicht die Finger verbrennen. Wenn es richtig angepackt wird ist das sicher ein Deal mit Potential!

Kommentar

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Bernhard Burgener ist ein Mensch des Entertainments und der Filme. Seine Videothek machte ihn zum Millionär, mit seiner Firma Constantin Film produziert er laufend Blockbuster, welche die Massen ins Kino locken. Und so bedient sich der cinephile Burgener oft bei Metaphern aus der Welt der Filme. «Momente des Misserfolgs schweissen zusammen. Und auch Helden müssen leiden», sagte der Präsident des FC Basel beispielsweise nach dem desaströsen 1:7 bei YB 2018. Ob Burgener sich selbst damals …

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