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Die Startelf von Chennai City, die Ende Januar 0:1 gegen Real Kashmir verlor.
Die Startelf von Chennai City, die Ende Januar 0:1 gegen Real Kashmir verlor.bild: twitter

Der FCB und sein Bollywood-Farmteam – Basel steigt bei Chennai City ein

Der indische Fussballverein Chennai City lädt auf Twitter zu einer Pressekonferenz am Mittwoch ein. Man kündet einen Meilenstein der Klubgeschichte an. Mit dabei: FCB-Präsident Bernhard Burgener und FCB-CEO Roland Heri.
04.02.2019, 16:04
Jakob Weber, sebastian lavoyer / Ch Media

Da war die Vorfreude bei den Indern wohl etwas gar zu gross. Mit einem Countdown fieberte der Chennai City FC dem 6. Februar 2019 entgegen. «Save the date» hiess es in einem ersten Tweet vom vergangenen Donnerstag. «Ein Meilenstein der Klubgeschichte steht an. Mehr Details geben wir an der Pressekonferenz am kommenden Mittwoch bekannt», hiess es dann gestern in einer zweiten Meldung auf Twitter. Das Spannende aus Basler Sicht: Mr. Bernhard Burgener und Mr. Roland Heri sind am Mittwochmorgen als Gäste in Neu Dehli angekündigt.

Der mittlerweile gelöschte Tweet.
Der mittlerweile gelöschte Tweet.

Was machen der FCB-Präsident und der FCB-CEO in Indien? Warum ist die Pressekonferenz in der Hauptstadt und nicht im mehr als 2000 Kilometer entfernten Chennai? Wie kann ein Besuch zweier FCB-Bosse die Geschichte eines indischen Fussballklubs massgeblich beeinträchtigen? Fragen über Fragen.

Ein Farmteam in Indien?

Der FCB will sich zunächst nicht erklären. Doch bei Chennai City FC ist man gesprächiger. Chirjanjit Ojha, ein indischer Sportjournalist und Kenner des indischen Fussballs und von Chennai City, hat Quellen innerhalb des Vereins. Im Gespräch mit der «bz» sagt er: «Der FC Basel kauft Anteile im Wert von rund 15 Millionen Euro von Chennai City FC und wird somit de facto Eigentümer des Klubs.» Der FCB dementiert auf Anfrage nur die Höhe der Summe, will aber weiterhin nicht mehr zum geplanten Investment sagen.

Später veröffentlicht Ojha einen Artikel auf dem Sportportal «The Fan Garage». Darin nennt er weitere Einzelheiten des Deals. So soll ein intensiver Austausch von Spielern zwischen dem FC Basel und Chennai City FC angedacht sein. Der jeweils beste Spieler der Saison soll ein Probetraining beim FC Basel bekommen, FCB-Talente möglicherweise Spielpraxis in Indien sammeln.

Dazu will Chennai in anderen Bereichen wie Scouting und Trainingssteuerung von den Schweizern lernen und vom Wissen des Basler Trainerstaffs profitieren. Ausserdem sollen in regelmässigen Abständen Freundschaftsspiele ausgetragen werden.

Derweil in Indien …

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Die unschönen Konsequenzen von «Kuhschutz» in Indien

Video: srf
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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Ulmo Ocin
04.02.2019 16:18registriert September 2017
Haha;) Will ja die Basler sehen, welche nach Indien fürs Kicken gehen.
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Laborchef Dr. Klenk
04.02.2019 18:08registriert Juni 2018
E-Sports, Zusammenarbeit mit dem FC Bayern, ein Damenteam zu Servierdüsen degradiert, nochmal e-Sports, ein Farmteam in Indien, das alles garniert mit mauen Leistungen. Der FCB weiss seinen Fans zu gefallen!

Und dann so Floskeln wie: "Womit der Rückgang der Jahreskartenverkäufe zu begründen ist, muss erst noch genauer untersucht werden." Hollywood trifft auf Bollywood.
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Herr Kules
04.02.2019 16:45registriert Januar 2018
WTF?
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