Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Ivanov wurde nur 50 Jahre alt.
Bild: KEYSTONE

Der Panini-Posterboy ist tot: Trifon Ivanov stirbt mit 50 Jahren

Der frühere bulgarische Internationale Trifon Ivanov ist im Alter von 50 Jahren an einer Herzattacke gestorben. Bekannt geworden wurde «der Wolf» einer grossen Masse insbesondere dank den Panini-Sammelbildern.



Von 1994 bis 1995 spielte der Innenverteidiger bei Neuchâtel Xamax. Ivanov, der in den damaligen Defensivsystemen auch noch als Libero spielte, war eine Teamstütze der Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft 1994 in den USA. Damals warf Bulgarien im Viertelfinale dank Toren von Hristo Stoitschkov und Jordan Letschkov das favorisierte Deutschland aus dem Turnier. Im Halbfinale wurden sie dann von Italien besiegt.

Trifon Ivanov – der Panini-Posterboy

Zwischen 1988 und 1998 bestritt Ivanov 75 Länderspiele; sieben Mal zeichnete er sich als Torschütze aus. Die Reise durch den europäischen Klubfussball führte Trifon Ivanov nach Spanien (Betis Sevilla), in die Schweiz und nach Österreich.

Nach dem Ende der Karriere 2001 gründete Ivanov in Bulgarien eine Tankstellenkette. Vier von Ivanov ins Leben gerufene Firmen beteiligten sich am Ölgeschäft in Bulgarien. Mit nur gerade 50 Jahren ist er nun gestorben.

Als Torschütze trat «der Wolf» selten in Erscheinung. In den Playoffs um die EM 1996 sorgte er aber mit diesem Knaller für die Entscheidung zugunsten Bulgariens:

abspielen

Trifon Ivanovs legendäre Direktabnahme gegen Wales.
YouTube/cattleripper

Sein schönstes Tor nannte der Haudegen aber den Kopfball 1997 gegen Russland, welcher Bulgarien an die WM 1998 in Frankreich brachte.

abspielen

Trifon Ivanov trifft 1997 in der WM-Qualifikation gegen Russland.
YouTube/headhuntera

Ob es auch der wichtigste Sieg war? Darauf wollte er sich nicht festlegen. Denn beim legendären Last-Second-Sieg Bulgariens 1993 in Frankreich – welches Frankreichs WM-Träume 1994 beendeten – stand der Verteidiger auch auf dem Feld:

Sehr lesenswert für alle Ivanov-Fans ist dieser Artikel von «11Freunde» zum Tod des Panini-Posterboys.

(fox/sda)

Noch mehr schöne Haarprachten: Das sind die schrägsten Frisuren der Fussballer

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 13.02.2016 19:58
    Highlight Highlight Ein Fussballer aus einer Zeit, in der man noch Fussball gespielt und sich nicht in der Halbzeit die Haare gemacht oder sich die Augenbrauen gezupft hat.
    Er war kein Model, er war ein Mann.
  • Finöggeli 13.02.2016 18:57
    Highlight Highlight Typo: Damals warF Bulgarien im Viertelfinale dank Toren von Hristo Stoitschkov und Jordan Letschkov das favorisierte Deutschland aus dem Turnier. 
  • Saboss 13.02.2016 15:57
    Highlight Highlight Ja war auch einer meiner Lieblinge beim Blösle ...
  • Almos Talented 13.02.2016 15:26
    Highlight Highlight Eine echte WM Bildli Legende
    R.I.P. 😔

Unvergessen

23 kg Sprengstoff machen das legendäre Wankdorfstadion dem Erdboden gleich

3. August 2001: Unkraut, Moder und eine gemeingefährliche Elektrizitätsanlage. 47 Jahre nach dem Wunder von Bern hat das alte Wankdorfstadion seinen Dienst getan und wird gesprengt.

Um Punkt 15 Uhr ist es um das Wankdorfstadion geschehen. Fünf lange und drei kurze Hornstösse dröhnen als letztes Warnsignal über das Areal – dann zündet Sprengmeister Marco Zimmermann die 23-Kilogramm-Ladung des Sprengstoffs Gelamon. Rund viertausend Augenzeugen sehen, wie die ausgeweidete Fussballruine mit einem dumpfen Knall in sich zusammensackt.

Doch das Wankdorf wäre nicht das Wankdorf, wenn es sich widerstandslos ergeben würde. Trotz der akribischen Planung will sich einer der vier …

Artikel lesen
Link zum Artikel