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Der neue Cheftrainer des Grasshopper Club Zuerich Tomislav Stipic posiert nach der Medienkonferenz am Mittwoch, 6. Maerz 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der kurzzeitige GC-Trainer Tomislav Stipic bei seiner Vorstellung. Bild: KEYSTONE

Ex-GC-Trainer Stipic flüchtet aus Teleclub-Studio – drei Minuten vor der Sendung



Freitagabend, kurz vor 18 Uhr im Teleclub-Studio in Volketswil: Der ehemalige GC-Trainer Tomislav Stipic macht sich bereit für die Live-Sendung «Kickoff». Zusammen mit Ex-Nati-Star Georges Bregy soll er über das bevorstehende Kellerduell zwischen seinem ehemaligen Arbeitgeber GC und Xamax diskutieren. Doch drei Minuten vor Sendebeginn rauscht Stipic davon. «Kurz vor der Sendung sagte Stipic, er fühle sich nicht wohl. Und verliess das Studio», sagt Bregy nun gegenüber dem Blick.

Offenbar hat GC den TV-Auftritt verhindert. Der Hintergrund: Am Freitag hatte Stipic, der beim Schweizer Rekordmeister nach nur fünf Spielen (drei Punkte) wieder gefeuert worden war, dem «Blick» ein Interview gegeben. Dabei ist in der Auflösungsvereinbarung seines Vertrags festgelegt, dass sich der 39-jährige Deutsche bis zu Saisonende nicht mehr über GC äussern darf.

Der Grasshopper Trainer Tomislav Stipic beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Zuerich im Stadion Letzigrund in Zuerich am Samstag, 6. Aril 2019.     (KEYSTONE/Walter Bieri)

Stipic konnte GC nicht zum schnellen Erfolg führen. Bild: KEYSTONE

Als «schlechten Stil und nicht professionell» bezeichneten die «Hoppers» das Stipic-Interview im «Blick». Aussagen wie «Mit mir würde GC in der nächsten Saison Super League spielen» oder «Wir haben verdammt gute Arbeit geleistet», stiessen den Verantwortlichen sauer auf.

Weil sich Stipic bei weiteren Schweizer Medien als Interview-Partner angeboten hatte und sich in der Öffentlichkeit weiterhin mit GC-Mitarbeitern und -Spielern traf, schritten die Grasshoppers schliesslich ein und erinnerten Stipic vor der Teleclub-Sendung telefonisch an die Auflösungsvereinbarung – und daran, dass man sich bei Nichteinhaltung vor Gericht wiedersehen werde. (pre)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schlange12 30.04.2019 01:08
    Highlight Highlight Warscheinlich hat er was gesagt wo stimmt und die unfähigkeit des Vorstandes aufzeigt. Mit einem Gerichtverfahren zu drohen ist ein ganz schlechtes Zeichen des Vorstand und zeigt dessen Unfähigkeit in der Kommunikation.
    Des Weitern ist nicht gesichert, dass das Abkommen rechtlich vor dem Rechtssprechung haltbar ist.
  • anonymer analphabet 29.04.2019 19:36
    Highlight Highlight Stipic bringt Ravet als Aussenverteiger! Das war echt ein starkes Stück 😂🤣😂
  • Ambraham (FKA Housi von Wattenwyl) 29.04.2019 19:16
    Highlight Highlight Mit dem Auflösungsvertrag hat Herr Stipic eine "Geheimhaltungserklärung" unterschrieben und sich nicht daran gehalten. GC darf das, muss aber nicht.
  • FR90 29.04.2019 17:59
    Highlight Highlight Der beste Hollywoodfilm ist nichts gegen das.
  • TanookiStormtrooper 29.04.2019 17:55
    Highlight Highlight An einen Vertrag muss sich auch Herr Stipic halten. Er kann ja nach dem Abstieg noch aus dem Nähkästchen plaudern, wenn sich dann noch jemand dafür interessiert.
    Was ich eigentlich schlimmer finde ist, wenn die Verantwortlichen bei GC den Medien mit Interviewboykott droht, wenn sich jemand allzu kritisch über den Verein äussert oder versucht Journalisten die Akkreditierung wegzunehmen.
  • Ohniznachtisbett 29.04.2019 17:44
    Highlight Highlight Mit mir an der Linie wäre YB auch Meister geworden ;)
  • De Flip 29.04.2019 17:29
    Highlight Highlight Bei GC sagt man sich wohl, wenn ein Abstieg, dann aber mit Pauken und Trompeten. Machen mehr Schlagzeilen neben dem Platz als darauf.
    • Ohniznachtisbett 29.04.2019 18:05
      Highlight Highlight Das Ziel ist mehr Blick Schlagzeilen als Zuschauer hihi
    • ben_fliggo 29.04.2019 18:43
      Highlight Highlight Was wiederum nicht so schwierig ist ;)
  • mrgoku 29.04.2019 16:42
    Highlight Highlight Macht doch eine Telenovela draus... so kommt wenigstens etwas Geld in die Kassen...
    • c-bra 30.04.2019 10:09
      Highlight Highlight Das wäre wirklich toll, gleich anschliessend an den Bachelor.

      GZSZGCZ, oder so.
  • EhrenBratan. Hääää! 29.04.2019 16:17
    Highlight Highlight Aussagen wie «Mit mir würde GC in der nächsten Saison Super League spielen» oder «Wir haben verdammt gute Arbeit geleistet», stiessen den Verantwortlichen sauer auf.

    Dieser Typ ist jetzt schon Legende! 😂
  • Couleur 29.04.2019 16:10
    Highlight Highlight Eines ist bei GC für diese Saison wohl klar: Das wird das höchste Defizit der Vereinsgeschichte. Abgestürzte Zuschauerzahlen, 3 Trainer im Sold, diverse Abgangsentschädigungen für Spieler, den ehemaligen Sportchef und wohl auch den aktuellen CEO. Dazu bezahlte Mandate für den Präsidenten, Headhunter, Kommunikationsspezialisten und seit neustem auch Heusler und Co. Das ist ein never ending Trauerspiel.
    • the Wanderer 29.04.2019 16:34
      Highlight Highlight Warum wird eigentlich GC in der Schweiz (noch) nicht "FC Hollywood" nach dem Vorbild vom "Mia san mia" FC Bayern in Deutschland genannt? (O.k. kleiner Unterschied: FC Bayern ist wenigstens erfolgreich...)
    • maylander 29.04.2019 17:05
      Highlight Highlight Andererseits sparen sie sich auch jegliche Prämien.
    • Jonas Schärer 29.04.2019 17:20
      Highlight Highlight + massive weniger TV Gelder
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