Sport
Fussball

Die Super League könnte ab 2021/22 wieder zwölf statt zehn Teams haben

Grasshopper Nassim Ben Khalifa, links, spielt um den Ball mit Aarauer Nicholas Ammeter, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Challenge League zwischen dem FC Aarau und dem Grasshopper Club Zuer ...
Sie könnten davon profitieren: Aarau und GC, die heute nur zweitklassig sind.Bild: KEYSTONE

Kommt die 12er-Liga zurück? Klubs stimmen im November darüber ab

21.08.2019, 10:1221.08.2019, 12:28
Mehr «Sport»

Seit 2003 spielen zehn Teams in der höchsten Schweizer Fussball-Liga. Davor waren es ein Dutzend – und vielleicht sind es bald wieder zwölf. Die Super League schlägt den Klubs vor, den Modus zu ändern. Abgestimmt wird am 22. November an der Generalversammlung der Swiss Football League.

Der Vorschlag:

  • Aufstockung der Super League auf 12 Klubs.
  • 22 Qualifikationsrunden und eine zweite Phase mit 6 Klubs in der Finalrunde (10 Spiele) und 6 Klubs in der Platzierungsrunde (10 Spiele).
  • Nach den ersten 22 Runden sollen die Punkte halbiert werden (Variante: Punkte bleiben erhalten).
  • Der Letztplatzierte der Super League (Rang 12) steigt direkt in die Challenge League ab, der Klub auf Rang 11 bestreitet die Barrage gegen den Zweiten der Challenge League.
  • Der Sieger der Platzierungsrunde (Rang 7) erhält die Chance, in einem Playoff mit Hin- und Rückspiel dem letzten für die Qualifikation zur UEFA Europa League berechtigten Klub (Rang 3 oder 4) diesen Platz im Europacup streitig zu machen.
  • Status Quo in der Challenge League mit 10 Klubs und heutigem Modus.
Was hältst du von diesem Vorschlag?

Wird dieser neue Modus – in Österreich seit 2018/19 in Kraft – abgesegnet, soll frühestens in zwei Jahren, ab der Saison 2021/22, mit ihm gespielt werden. In der Übergangssaison 2020/21 würden zwei Klubs aus der Challenge League direkt aufsteigen, der zwölfte und letzte Platz in der «neuen» Super League würde in einer Barrage zwischen dem Letzten und dem Dritten der Challenge League ermittelt.

Seit Jahren wird über einen neuen Modus diskutiert. Vor zwei Jahren wurde bereits über eine Änderung abgestimmt, damals wurde die Zehnerliga bestätigt. Wieder eingeführt wurde damals lediglich die Barrage zwischen Super und Challenge League. Doch bereits in diesem Frühling habe eine Mehrheit der Klubs die SFL aufgefordert, sich noch einmal mit einer Aufstockung zu befassen, so die Liga. Das Datum 2021/22 wäre insofern günstig, als dann auch ein neuer TV-Vertrag in Kraft tritt. (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Meister: FC Zürich. Absteiger: CS Chênois.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Schnarchen ist heilbar
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
53 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Zaungast
21.08.2019 10:25registriert März 2014
12er-Liga wäre sicher besser, einfach nie die Punkte halbieren. Empfinde ich als unfair. Genau das ist doch das gute am Fussball. Da zählt jedes Spiel genau gleich viel, von der ersten bis zur letzten Runde und das soll so bleiben.
26314
Melden
Zum Kommentar
avatar
Ragy B. Rector
21.08.2019 10:31registriert März 2019
Habe gehört GC sei dagegen. 12 Teams würden nicht reichen, so würden es einige Teams immer noch nicht packen.

Sie wollen die 30er Liga.

Denke mir, dass es dann wohl kanpp reichen würde. Müssten sich aber immer noch verbessern.
18491
Melden
Zum Kommentar
avatar
Ragy B. Rector
21.08.2019 10:28registriert März 2019
Ja bitte!! Macht es spannender und abwechslungsreicher.

Und so schafft es der FC Winterthur auch mal in die Super League.
11932
Melden
Zum Kommentar
53
BVB bestätigt: Nuri Sahin folgt als Trainer auf den zurückgetretenen Edin Terzic

Wie nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Edin Terzic vermutet, heisst der neue Trainer von Borussia Dortmund Nuri Sahin. Der ehemalige BVB-Star unterschrieb einen Vertrag bis 2027, wie der Bundesligist am Freitag bekannt gab. Sahin war in der Rückrunde gemeinsam mit Sven Bender bereits Terzics Assistent beim Champions-League-Finalisten.

Zur Story