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epa07458445 Switzerland's Fabian Schaer (C) lies down on the ground during the UEFA Euro 2020 qualifier Group D soccer match between Georgia and Switzerland at the Boris Paichadze National Stadium in Tbilisi, Georgia, 23 March 2019.  EPA/ENNIO LEANZA

Schär liegt benommen auf dem Rasen, hat die Zunge verschluckt. Bild: EPA/KEYSTONE

Arzt nach Fehldiagnose bei Schärs Brummschädel nicht mehr bei der Nati



Es war der grosse Schockmoment beim EM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und Georgien Ende März, als Fabian Schär benommen zu Boden sackte. Der Abwehrspieler war kurz bewusstlos, wollte aber unbedingt zurück aufs Feld. Und stand dann gar am Ursprung beider Tore zum 2:0-Auswärtssieg der Nationalmannschaft.

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Die Tore beim Schweizer 2:0-Sieg. Video: YouTube/SRF Sport

Allerdings hätte der Innenverteidiger von Newcastle United nach seinem Zusammenprall mit einem Gegenspieler nicht mehr wieder spielen dürfen, so benebelt wie er war. Schär drohten wohl bei weiteren ähnlichen Aktionen schwere gesundheitliche Schäden.

Dass Nati-Arzt Damian Meli den Spieler trotzdem nicht überzeugen konnte, sich auswechseln zu lassen, hatte Konsequenzen. Wie der «Blick» berichtet, gehört Meli seither nicht mehr zum Nationalmannschaftsstab.

Nach siebenjähriger Tätigkeit beim Schweizerischen Fussballverband habe er sein Amt zur Verfügung gestellt. «Im Nachhinein ist man immer schlauer», so Meli zum «Blick», auf den Fernsehbildern würde man klar sehen, dass man Schär hätte auswechseln sollen.

Dass er selber nun nicht mehr zur Nati gehöre, habe mit dem Fall Schär zu tun. «Das ist ja offensichtlich», so Meli. Sein Rücktritt sei aber eine gute Entscheidung gewesen, welche er nicht bereue. Nun könne er sich vermehrt seinem Kerngeschäft widmen, seiner Hausarztpraxis. (ram)

Das beschäftigt die Nati-Fans im Moment gerade:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Follower 03.09.2019 16:37
    Highlight Highlight Das war eine schmerzhafte Weiterbildung, die man nutzen sollte...
  • Max321 03.09.2019 16:15
    Highlight Highlight Find ich gut! Steht zur Fehleinschätzung und zieht die Konsequenzen. Ehrlich währt am längsten.
  • DrFreeze 03.09.2019 16:12
    Highlight Highlight Er hat einen Fehler gemacht und daraus gelernt, was ihn eigentlich wertvoller macht. Schade, dass er deswegen zurückgetreten ist.
  • Heini Hemmi 03.09.2019 15:26
    Highlight Highlight Da kann man für ihn ja nur hoffen, dass seine Patienten nichts davon wissen. Sonst hat er bald nicht mehr viel zu tun.

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