Thun ist der Meistertitel eigentlich nicht mehr zu nehmen – jetzt geht es auf Rekordjagd
Der FC Thun feierte am Samstag den zehnten Sieg in Serie. Elf Spieltage vor dem Saisonende hat der Aufsteiger 14 Punkte mehr auf dem Konto als Verfolger St.Gallen. Mit ziemlicher Sicherheit werden die Berner Oberländer zum ersten Mal Schweizer Meister und können auch noch einige Rekorde brechen. Drei sind für die Thuner noch möglich und einen haben sie bereits gebrochen.
Die meisten Siege in Serie
Sollten die Thuner auch noch gegen St.Gallen, YB und GC gewinnen, stellen sie einen fast 23-jährigen Rekord der Super League ein. Zu Beginn der Saison 2003/04 gewann der FC Basel die ersten 13 Spiele. Es ist bis heute die längste Siegesserie der Super League.
Nun könnte dieser Rekord, nachdem die Thuner zum zehnten Mal in Serie gewinnen konnten, aber fallen. Damit sich die Berner Oberländer den Rekord allein sichern können, müsste nach den drei oben erwähnten Teams auch noch der FC Zürich besiegt werden.
Die meisten Siege in einer Saison
29 von 36 Spielen konnten die Berner Young Boys in der Saison 2018/19 gewinnen. Dies ist bisher ein Rekord. Die Thuner stehen nach 27 Spielen bei 21 Siegen und haben noch elf Spiele Zeit, um den Rekord aufzuholen. Allerdings muss relativiert werden, dass Thun zwei Spiele mehr absolvieren wird in dieser Saison als der Kantonsrivale. Erst seit drei Jahren finden in der höchsten Schweizer Liga 38 statt 36 Runden statt.
Meiste Punkte in einer Saison
Wenn Thun jedes der restlichen elf Saisonspiele gewinnen sollte, hätte es am Ende der Spielzeit 97 Punkte auf dem Konto und somit sechs mehr als die Young Boys in der Saison 2018/19. Um einen höheren Punkteschnitt als YB vor sieben Jahren zu erreichen, müsste Thun aufgrund der grösseren Anzahl Spiele in jedem noch kommenden Spiel der Saison als Gewinner vom Platz gehen.
Der Aufsteiger mit den meisten Punkten
Bereits sicher sind die Thuner punktemässig der beste Aufsteiger der Super-League-Geschichte. Die 60 Punkte von Sion aus der Saison 2006/07 wurden bereits nach dem Sieg gegen Winterthur am vergangenen Mittwoch übertroffen. (riz)
