DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Granit Xhaka flog nach einem Foul gegen Diogo Jota vom Platz.
Granit Xhaka flog nach einem Foul gegen Diogo Jota vom Platz. Bild: keystone

Granit Xhaka nach seiner Roten Karte: «Ich kann mich nicht von heute auf morgen verändern»

22.01.2022, 20:1723.01.2022, 12:09

Vor einer guten Woche flog Granit Xhaka im Hinspiel des League Cups gegen Liverpool vom Platz. Es war bereits das fünfte Mal seit seiner Ankunft bei Arsenal, dass er nach einem Platzverweis frühzeitig unter die Dusche musste. Diesmal wurde ihm ein Foul an Diogo Jota zum Verhängnis, welchen Xhaka in der 24. Minute umgegrätscht hatte.

Im Interview mit «Sky Sports» äusserte sich der Schweizer Nati-Captain nun ausführlich zu dieser Szene. Es gebe gewisse Situationen, in welchen man das Risiko einer solchen Grätsche nehmen müsse, erklärte er. «Wenn Jota in diesem Moment durchlaufen kann und trifft, fragen mich alle, warum ich ihn nicht gestoppt habe», so Xhaka. «Jetzt wo ich ihn gestoppt habe, fragen mich alle, warum ich die Rote Karte in Kauf genommen habe.»

Erst bei der Analyse wisse man dann genauer, ob man die richtige Entscheidung getroffen habe. «Wenn ich mir die Szene jetzt anschaue, ist klar, dass ich nicht so eingreifen muss», ist sich Xhaka bewusst. Allerdings müsse man bedenken, wie schnell eine solche Szene jeweils abläuft. «Es ist jeweils ein kurzer Moment, in welchem man eine Entscheidung treffen muss. Diesmal habe ich mich für die falsche entschieden, das tut mir Leid für das Team und die Fans», führte er aus.

Zudem erklärte Xhaka, warum er sich in solchen Szenen jeweils für die riskante Option entscheidet. «So bin ich», erklärte er. «Ich kann mich nicht von heute auf morgen verändern. Aber natürlich muss ich mich verbessern, das weiss ich.»

Der Platzverweis im Cup hat nun auch in der Liga für Xhaka eine Zwangspause zur Folge. Der Schweizer wird gegen Burnley am Sonntag nur zuschauen dürfen und dann erst im Februar ins Team zurückkehren. (dab)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Europas Rekordmeister im Fussball

1 / 28
Europas Rekordmeister im Fussball
quelle: keystone / rodrigo jimenez
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So sieht es aus, wenn zwei Laien ein Fussballspiel kommentieren

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
danibi
22.01.2022 20:59registriert Februar 2017
Bin der erste der Xhaka für seine teils fragwürdigen Aktionen - ganz egal ob unnötiges Reklamieren, Provozieren oder übertriebene Härte - kritisiert. Diese rote Karte jedoch war definitiv eine, die man auch einem Profi seines Formats verzeihen kann. Dass er sich trotzdem selbstkritisch äussert, spricht zusätzlich für ihn.
6718
Melden
Zum Kommentar
avatar
JTG
22.01.2022 21:31registriert Dezember 2015
Tolle Statistik
Granit Xhaka nach seiner Roten Karte: «Ich kann mich nicht von heute auf morgen verändern»\nTolle Statistik
419
Melden
Zum Kommentar
6
Das Wolfsrudel in der Sekundarschule – hoffentlich kein Drama gegen die USA
Noch 2013 im Halbfinal und 2015 im Viertelfinal waren wir gegen die Amerikaner Aussenseiter. Am Donnerstag sind wir nun erstmals gegen diesen Gegner Favorit.

Nationaltrainer Patrick Fischer (46) erklärt die Lage nach dem Gruppensieg und vor dem WM-Viertelfinal gegen die USA mit Beispielen aus dem richtigen Leben: «Wir haben die Sekundarschulprüfung bestanden. Jetzt geht es weiter.» Und sagt auf Nachfrage: Ja, er habe damals die Prüfung bestanden. Als er noch ein Schulbub war, kam man nur mit bestandener Aufnahmeprüfung in die Sekundarschule.

Zur Story