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Die Basler Davide Calla, hinten, und Cedric Itten, jubeln um 0:7 Torschuetzen Renato Steffen, unten, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Sonntag, 17. April 2016, in der AFG Arena in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Wird der FC Basel schon am Sonntag Meister?
Bild: KEYSTONE

FCZ als Basler Meistermacher? FCB-Trainer Urs Fischer drückt auf die Euphoriebremse

Am siebten Titelgewinn des FC Basel in Folge bestehen seit Wochen keine Zweifel mehr. Die Frage ist einzig noch: Wann wird der FCB Meister? An diesem Wochenende könnte es soweit sein.



Die Rechnung ist einfach: Holt Basel in Vaduz einen Punkt mehr als die Young Boys gegen den FC Zürich, so wäre nach 30 von 36 Runden im Meisterrennen alles klar. Gleichzeitig würde der FCB seinen eigenen Rekord aus der Saison 2011/12 brechen. Damals stand die Mannschaft unter Heiko Vogel nach einem 3:1 gegen Lausanne fünf Runden vor Schluss als Meister fest. Am Ende betrug der Vorsprung auf Luzern 20 Punkte.

FCB Trainer Urs Fischer gibt seinen Spielern Anweisungen im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel 1893, im Cornaredo Stadion in Lugano, am Mittwoch, 13. April 2016. (KEYSTONE/TI-PRESS/Gabriele Putzu)

Urs Fischer will mit dem FCB die Saison fokussiert zu Ende spielen.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Aktuell sind es 18 auf die Young Boys. Beim Anpfiff der Partie im Fürstentum Liechtenstein um 16 Uhr wird der FC Basel bereits wissen, ob er am Sonntag Meister werden kann oder nicht. Denn bereits um 13.45 Uhr empfängt YB den FC Zürich. Vielleicht wird also ausgerechnet der Erzrivale zum «Meistermacher». Die Faktenlage ist eindeutig, der Formstand ist es ebenfalls. Der FC Basel zeigte in den letzten Wochen und Monaten keine Anzeichen von Schwäche. Er zog die Pace nicht zuletzt dank seines breiten Kaders durch.

Seit dem 1:2 in St. Gallen am 23. November 2015 holte er aus 13 Spielen 33 Punkte, nur Thun (1:1) und der FC Zürich in einem seiner lichten Momente (2:2) trotzten dem designierten Meister. Noch immer winkt Trainer Urs Fischer ab, wenn es um das Thema Titel geht. «Ich verschwende keinen Gedanken daran.

«Wir wollen keinen 'Larifari-Betrieb'.»

FCB-Trainer Urs Fischer

Wir nehmen die Spiele weiterhin sehr ernst, das haben die letzten Resultate gezeigt. Für uns endet die Meisterschaft am 25. Mai, keinen Tag vorher.» Fischer beteuerte, dass seine Mannschaft keinen «Betriebsausflug nach Vaduz» mache. «Es geht bis Ende Mai noch um Punkte- und um Einsatzprämien, um Seriosität. Wir wollen keinen 'Larifari-Betrieb'.»

Streit um eine Platz auf dem europäischen Parkett

Im Kampf um die Europacup-Plätze spüren die drittklassierten Grasshoppers den FC Sion im Nacken. Innert fünf Runden schmolz der Vorsprung von GC von neun auf zwei Punkte zusammen, zwischenzeitlich hatten die Zürcher die Walliser sogar bis auf einen Zähler heranrücken lassen müssen. Sions Chefcoach Didier Tholot redet aber weiterhin von Platz 4, den er konsolidieren will. Vor allem aber möchte der Franzose verhindern, dass Sion in der 36. Runde eine «Finalissima» in Luzern zu bestreiten hat. Die Sittener spielen am Sonntag gegen Lugano, die Grasshoppers bereits am Samstag gegen St. Gallen.

02.03.2016; Sion; Fussball Schweizer Cup - FC Sion - FC Zuerich: Enttaeuschung bei Trainer Didier Tholot (Sion) nach dem Spiel. (Christian Pfander/freshfocus)

Sion-Trainer Didier Tholot will eine Finalissima um den Europa-League-Platz gegen Luzern vermeiden. Bild: Christian Pfander/freshfocus

Jeff Saibene, der Trainer des im 6. Rang klassierten FC Thun, orientiert sich nach den Punktverlusten in Lugano (1:2) und gegen Vaduz (2:2) nach hinten. Ein Platz in den Top 4 ist angesichts des Rückstandes von sieben Punkten auf Sion nicht mehr sehr realistisch. Stattdessen will der Luxemburger den Klassenerhalt so schnell wie möglich sicherstellen.

12. Maerz 2016; Vaduz; Fussball Super League - FC Vaduz - FC Thun; Trainer Jeff Saibene (FC Thun) (Michael Zanghellini/freshfocus)

Beim FC Thun und Jeff Saibene macht sich Ernüchterung breit.
Bild: Michael Zanghellini/freshfocus

Vor dem Auswärtsspiel in Luzern beträgt der Vorsprung auf Lugano sieben Zähler, jener auf Vaduz neun. Saibene wirkte nach einigen strittigen Entscheiden gegen sein Team in den letzten Wochen angesäuert und etwas nervös. (sda)

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