Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Borussia Moenchengladbach's Tony Jantschke and coach Lucien Favre (R) react during their Bundesliga first division soccer match against Hamburger SV in Moenchengladbach, Germany September 11, 2015.  REUTERS/Ina Fassbender   DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE DURING MATCH TIME TO 15 PICTURES PER GAME. IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO IS NOT ALLOWED AT ANY TIME. FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050

Fassungslos: Stürmer Hahn und Trainer Favre bei der Klatsche gegen den Hamburger SV.
Bild: INA FASSBENDER/REUTERS

Vier Bundesliga-Spiele, vier Gladbacher Pleiten – und Trainer Lucien Favre warnt: «Es wird kein Wunder geben!»

Aus dem Tabellenkeller der Bundesliga auf die grosse europäische Bühne: Borussia Mönchengladbachs Fehlstart vor dem Debüt in der Champions League löst Bestürzung aus. Gestern Abend gingen die Fohlen zuhause gegen den notorischen Krisenklub HSV 0:3 unter.



Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl redete nicht lange drumherum. «Wir haben ein beschissenes Spiel gemacht, wir haben einen beschissenen Start hingelegt», sagte er nach dem schlechtesten Saisonstart der Borussia mit erstmals vier Niederlagen in Serie unter Trainer Lucien Favre.

Dem Coach hatte es nach dem blamablen 0:3 gegen den Hamburger SV fast die Sprache verschlagen: «Wir müssen jetzt Lösungen finden. Aber das wird schwer. Es wird dieses Jahr kein Wunder geben!»

«Im Moment ist einfach der Wurm drin, es hakt überall.»

Tony Jantschke, Verteidiger

Animiertes GIF GIF abspielen

Das 0:1 gegen den Hamburger SV: Jantschke spielt einen Rückpass zu kurz, Sommer kann gegen Lasogga nicht mehr retten.
gif: streamable

Die Freude auf den ersten Auftritt in der europäischen Königsklasse seit 37 Jahren wurde aber vor allem durch die schwere Verletzung von Martin Stranzl getrübt. Der Captain war gerade erst nach einer fünfmonatigen Verletzungspause wieder an Bord und musste nach knapp einer Stunde vom Platz getragen und ins Spital eingeliefert werden. Nach Informationen des Klubs hat sich der 35-Jährige einen Bruch des Augenhöhlenbodens zugezogen. Er fällt für sechs bis acht Wochen aus.

11.09.2015; Moenchengladbach; Fussball 1. Bundesliga - Borussia Moenchengladbach - Hamburger SV; 
Martin Stranzl (Gladbach) wird mit einer Platzwunde vom Platz getragen (Uwe Speck/Witters/freshfocus)

Stranzl kann dem Team momentan nicht helfen.
Bild: Uwe Speck/freshfocus

«Es fehlt die Bewegung, defensiv und offensiv»

Damit fällt der österreichische Leistungsträger, in den so viel Hoffnung gesetzt worden war, zum Champions-League-Start am Dienstag beim FC Sevilla und darüber hinaus erneut aus. «Das kommt jetzt noch obendrauf», meinte Eberl. «Er ist unser wichtigster Spieler. Hoffentlich kommt er bald wieder», sagte der norwegische Mittelfeldspieler Havard Nordtveit.

Favre erklärte die derzeitige Gladbacher Problematik auf dem Platz einfach: «Nicht der, der den Ball hat, macht den Fehler, sondern der, der ihn bekommen soll. Es fehlt die Bewegung, defensiv und offensiv», stellte der Romand fest. (ram/si)

Grosse Kolonie in Mönchengladbach: Die 22 Schweizer Bundesliga-Söldner

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zum Tod von Diego Maradona: Wie die «Hand Gottes» zur Legende wurde

Diego Armando Maradona stirbt im Alter von 60 Jahren. Kein anderer Spieler hat je eine WM so dominiert wie Diego Maradona 1986. Die beiden Treffer gegen England haben ihn nicht nur in Argentinien zum Fussballgott gemacht.

Diego Maradonas Augen waren noch glasig, sagen diejenigen, die ihn an diesem 22. Juni 1986 in der Kabine haben sitzen sehen. Sein Lächeln sei steinern gewesen. Er war sich bewusst, dass er mit seinem Tor zum 2:0 gegen England einen Akt sublimer Kunst vollbracht hatte. Sublime Kunst bedeutet, etwas Grosses, Überwältigendes, das nur mit dem Gespür für das Aussergewöhnliche überhaupt verstanden und nicht wiederholt werden kann.

Das war sein sublimes Kunststück: Er startete in der eigenen …

Artikel lesen
Link zum Artikel