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Barcelona muss wegen Griezmann-Transfer Busse bezahlen – 300 Euro

epa07867390 FC Barcelona's French forward reacts during the Spanish LaLiga match between FC Barcelona and Villarreal CF played at Camp Nou stadium in Barcelona, Catalonia, Spain, 24 September 201 ...
Antoine Griezmann spielt seit dieser Saison für den FC Barcelona.Bild: EPA

Barcelona muss wegen Griezmann-Transfer Busse bezahlen – der Betrag «ist eine Schande»

26.09.2019, 19:4126.09.2019, 19:41

Im Streit um den Transfer von Antoine Griezmann von Atlético Madrid zum FC Barcelona hat der spanische Verband sein Urteil gefällt und die Strafe ausgesprochen: Barcelona muss 300 Euro bezahlen.

Der FC Barcelona habe «einen leichten Verstoss» begangen, weil er Atlético seinerzeit nicht über die mit dem Spieler aufgenommenen Verhandlungen benachrichtigt habe, hiess es in der Urteilsbegründung des Wettbewerbskomitees des Verbandes. Griezmann wurde von jeder Schuld freigesprochen.

Griezmann hatte im Sommer für 120 Millionen Euro zu Barcelona gewechselt. Atlético hatte daraufhin Protest eingelegt. Man sei nicht über die Gespräche informiert worden, obwohl der Franzose damals noch bei Atlético unter Vertrag gestanden habe, hiess es.

Nach Bekanntwerden des Urteils gab es in Spanien sofort viel Spott und Empörung angesichts der geringen Höhe der Strafe. «Das ist eine Schande», kommentierte die Madrider Sportzeitung «Marca». «Wenn es so wenig kostet, die grundlegendsten Spielregeln zu verletzen, ist das eine Einladung zur Sünde», hiess es. Der Verband räumte derweil ein, es handele sich um eine «symbolische» Strafe. Sowohl Atlético als auch Barcelona kündigten Einspruch an. (sda/dpa)

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