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Fernando Hierro draws Switzerland against Northern Ireland at the FIFA World Cup European Play-off draw at the headquarter of FIFA in Zurich, Tuesday, October 17, 2017. (KEYSTONE/Christian Merz)

In den Playoffs für die WM 2018 hatte die Schweiz Glück und traf auf Nordirland. Bild: KEYSTONE

Die Schweiz hofft bei der Auslosung der WM-Qualigruppen auf etwas Losglück



Am Montagabend kennt die Schweiz ihre Gegner auf dem Weg an die WM-Endrunde 2022 in Katar. Am Hauptsitz der FIFA in Zürich werden in einer virtuellen Zeremonie die Gruppen für die Qualifikationsphase in Europa ausgelost. Die Schweiz ist nicht als Gruppenkopf gesetzt.

Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, England, Deutschland, Portugal, Kroatien, Dänemark und die Niederlande: Gegen eines dieser zehn Teams aus Topf 1 muss sich die Schweiz durchsetzen, will sie auf dem Weg an die WM in Katar den Umweg über die Playoffs vermeiden.

Die sechs Lostöpfe für die Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen

Topf 1: Belgien, Frankreich, England, Portugal, Spanien, Italien, Kroatien, Dänemark, Deutschland, Niederlande.
Topf 2: SCHWEIZ, Wales, Polen, Schweden, Österreich, Ukraine, Serbien, Türkei, Slowakei, Rumänen.
Topf 3: Russland, Ungarn, Irland, Tschechien, Norwegen, Nordirland, Island, Schottland, Griechenland, Finnland.
Topf 4: Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien, Bulgarien, Israel, Weissrussland, Georgien, Luxemburg.
Topf 5: Armenien, Zypern, Färöer, Aserbaidschan, Estland, Kosovo, Kasachstan, Litauen, Lettland, Andorra.
Topf 6: Malta, Moldawien, Liechtenstein, Gibraltar, San Marino.

Nur die zehn Sieger der fünf Fünfer- und fünf Sechsergruppen qualifizieren sich direkt. Die zehn Gruppenzweiten spielen im März 2022 zusammen mit zwei Teams aus der Nations League in den Playoffs in drei Vierergruppen mit Halbfinal und Final die letzten drei Plätze Europas aus. Die reguläre Qualifikation beginnt nächstes Jahr im März und endet im November. Gespielt wird in den vier Zeitfenstern im März, September, Oktober und November.

Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic äusserte keine Wünsche. «Es ist kein Wunschkonzert. In Topf 1 sind alle Mannschaften stark. Aber auch in Topf 3 sind gute Teams», sagte der Tessiner in einem Interview mit fifa.com. In der Tat: Aus der dritten europäischen Stärkeklasse warten durchaus unangenehme Gegner. Wie der WM-Viertelfinalist Russland oder die wieder etwas erstarkten Schotten oder Norwegen mit Jungstar Erling Haaland oder die EM-Teilnehmer Finnland, Ungarn und Tschechien.

Switzerland's head coach Vladimir Petkovic looks on ahead of the UEFA Nations League group 4 soccer match between Switzerland and Spain at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Saturday, November 14, 2020. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Vladimir Petkovic weiss, dass auch in Topf 3 gute Teams lauern. Bild: keystone

Die Schweiz ist im Topf 2 eingeteilt, nachdem sie im Verlaufe dieses Jahres, in dem sie auf dem Rasen in sieben Spielen keinen Sieg erringen konnte, im FIFA-Ranking aus den Top 10 der europäischen Teams gefallen ist.

Die SFV-Auswahl war in den letzten sechs WM- oder EM-Qualifikationsphasen nur einmal als Gruppenkopf gesetzt (EM 2020 bzw. 2021). Teilweise war sie sogar im Topf 3. Trotzdem hat sie sich mit einer Ausnahme (EM 2012) immer für die Endrunde qualifiziert, weil sie oft Losglück hatte. Beispielsweise 2010 mit Griechenland aus Topf 1 und Israel aus Topf 2 oder 2014 mit Norwegen als Gruppenkopf. Deshalb sagte Petkovic auch: «Hoffen wir auf ein bisschen Losglück.»

(zap/sda)

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