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Vladimir Petkovic steht den Journalisten auf Zoom Red und Antwort. bild: screenshot zoom

Petkovic erklärt sein EM-Kader: «Alle Spieler sollen 120 Prozent geben»

Bereits am Mittwoch hatte Vladimir Petkovic sein 29-köpfiges Kader für die EM-Vorbereitung bekannt gegeben. Heute erklärte der Nationaltrainer im Rahmen einer Pressekonferenz, warum er sich für die aktuelle Mannschaft entschieden hat und wie es bis zur EM weitergeht.



Nati-Trainer Petkovic über ...

... seine Kaderselektion:

«Ich freue mich, dass ich bald mit den Spielern auf dem Platz arbeiten kann. Ich habe 29 Spieler gewählt. Sechs, sieben davon sind sehr jung. Ich wollte ihnen damit die Möglichkeit geben, sich zu zeigen – wie ich es schon früher gemacht habe. So können sie schauen, wie es bei uns zu- und hergeht. Und wir können sie besser kennenlernen. Schon vor der EM in Frankreich habe ich beispielsweise Denis Zakaria und Nico Elvedi für einige Tage aufgeboten. Ich war zufrieden, ich war überzeugt. Sie hatten Glück und sind mit uns nach Frankreich gefahren und sind bis heute eine wichtige Stütze in der Nati.»

... Verletzungen im Team:

«Alle Spieler sind fit. Djibril Sow hat leichte Kapselprobleme. Das wird aber kein grosses Problem sein. Granit Xhaka hatte zuletzt muskuläre Probleme, aber er ist in einem guten Zustand. Die Verletzungspause hat ihm auch gutgetan. Er hatte nach sehr vielen Spielen in dieser Saison somit zwei Wochen Pause. Am 1. Juni werde ich dann das definitive Kader bekanntgeben.»

... das grössere EM-Kader:

«Wegen Corona haben wir drei Spieler mehr zur Verfügung. Grössere Verbände werden damit mehr Möglichkeiten haben – aber auch mehr Schwierigkeiten. Denn jede Nation muss drei Spieler pro Partie auf die Tribüne setzen. Das kann auch schwierig sein.»

... den Ausschlag gegen Itten und für Zeqiri:

«Itten kenne ich schon, er hat in Glasgow aber leider zu wenige Minuten gespielt. Zeqiri hat zwar auch nicht allzu viele Einsatzminuten gekriegt, hat seine Sache dort aber gut gemacht. Ich möchte ihn gerne kennenlernen, genau wie Ndoye. Ich möchte neuen Spielern die Möglichkeit geben, neue Erfahrungen zu sammeln.»

... die drei Spieler, die auf der Tribüne sitzen müssen:

«Mein Ziel ist es, dass immer drei andere Spieler auf der Tribüne sitzen werden. Aber das kann ich natürlich jetzt noch nicht garantieren. Ich werde sicher versuchen, alle 26 oder zunächst 29 Spieler bei Laune zu halten.»

... worauf er im ersten Training achten wird:

«Auf alles. Wir wollen zusätzliche Gespräche führen und schauen, wie die Spieler auf meine Pläne reagieren. Alle sollen den gleichen Weg gehen. Ich schaue dem Team zu und lasse mich von den 29 Spielern überraschen.»

... das Ziel für die EM:

«Über Ziele rede ich nicht gerne. Erste Priorität hat, dass wir gesund und bereit ins erste Spiel gegen Wales starten können. Alle Spieler sollen 120 Prozent geben und wir wollen so lange wie möglich im Turnier bleiben. Es wäre aber eine Enttäuschung, nicht in den Achtelfinal zu kommen. Wir werden alles tun, um das zu schaffen. Das ist für mich auch realistisch.»

... die Testspiel-Gegner USA und Liechtenstein:

«Die USA sind gut besetzt. Sie haben Spieler, die in grossen Ligen spielen. Und sie sind ähnlich wie Wales oder beispielsweise auch Finnland – solche Nationen, die defensiv kompakt stehen und die versuchen, schnelle Gegenangriffe zu lancieren. Und mit Liechtenstein haben wir einen Gegner, gegen den wir viele Spieler wechseln können. Damit wir mit einem positiven Signal an die EM können.»

Nati-Direktor Tami über ...

... den Standort des Nati-Campts:

«Für die Gruppenphase haben wir keine Base, wir pendeln zwischen Baku und Rom. Wir sind das Team, dass an diesem Turnier am meisten reisen wird. In den Hotels haben alle Spieler Einzelzimmer, das schreibt die UEFA so vor.»

... die Corona-Impfung:

«Wir haben den Spieler angeboten, die Impfung vor dem Nati-Zusammenzug zu machen. Ohne Pflicht. Stand heute werden rund 50 Prozent dieses Angebot annehmen. Der Staff wird ebenfalls geimpft. Covid-Tests sind an der EM auch für Geimpfte obligatorisch, Team und Staff werden getestet.»

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Nati-Direktor Tami kümmert sich um das Organisatorische. bild: screenshot zoom

... die Belastung während des Turniers:

«Es werden mehr Ärzte vor Ort sein. Auf der einen Seite wegen Corona – auf der anderen Seite, weil die Zahl der teilnehmenden Spieler für dieses Turnier von der UEFA heraufgesetzt wurde.»

... die EM-Prämien der Spieler:

«Wir haben mit der Mannschaft abgemacht, dass es künftig bei grossen Turnieren nur Prämien gibt, wenn wir ein gewisses Ziel erreichen. Bei der EM ist das beispielsweise der Achtelfinal. Das haben die Spieler unterschrieben. In diesem Jahr werden die Prämien um 25 bis 50 Prozent tiefer sein als sonst.»

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Alle Europameister im Fussball

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Alle Europameister im Fussball
quelle: epa/epa / georgi licovski
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