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Urs Meier jubelt über den Sieg gegen Villarreal.
Urs Meier jubelt über den Sieg gegen Villarreal.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS
Urs Meier nach dem Spektakel im Letzigrund

«Einer der schönsten Siege meiner Trainerkarriere»

Zürich ist in der Europa League noch nicht ausgeschieden. Im vierten Spiel siegt der FCZ gegen Villarreal 3:2. In einem spektakulären Spiel fallen alle Tore vor der Pause.
06.11.2014, 21:3607.11.2014, 11:51

Letztlich ereignete sich im Letzigrund sogar Historisches. Nach fünf Niederlagen – vier davon im Meistercup bzw. in der Champions League gegen Real Madrid – siegte der FC Zürich erstmals gegen ein spanisches Team. 

Den Liveticker zur Partie gibt es hier nachzulesen.

Marco Schönbächler bedankt bei der Südkurve für die Unterstützung.
Marco Schönbächler bedankt bei der Südkurve für die Unterstützung.
Bild: Andreas Meier/freshfocus

Vor allem aber wahrte sich der FCZ 14 Tage nach dem 1:4 in Villarreal die Chance, die 1/16-Finals der Europa League doch noch zu erreichen. Aus eigener Kraft kann er dies zwar auch nach dem ersten Sieg im diesjährigen Wettbewerb nicht schaffen, doch wenn er in drei Wochen das Heimspiel gegen den Tabellenletzten Apollon Limassol gewinnt, könnte es im besten Fall im letzten Spiel in Mönchengladbach am 11. Dezember zu einem «Final» gegen Lucien Favre und dessen Borussia kommen. 

«Die Zuschauer die zuhause geblieben sind haben etwas verpasst»
Urs Meier

FCZ-Trainer Urs Meier zeigte sich erfreut über den Aussenseitersieg seiner Mannschaft: «Dieser Sieg gehört zu den schönsten meiner Trainerkarriere. Die Zuschauer die zuhause geblieben sind haben heute etwas verpasst»

Zehn verrückte Minuten

Innerhalb von zehn Minuten fielen fünf Tore. Der FCZ präsentierte sich dabei von seiner positiven und auch ungewohnten Seite. Zweimal reagierte er ohne Verzögerung auf den Rückstand, als Franck Etoundi mit einem Kopfball nach Flanke von Marco Schönbächler das 1:1 erzielte (21.), und als ein Freistoss von Oliver Buff an allen Mit- und Gegenspielern vorbei zum 2:2 ins Tor flog (26.). Beide Male war der FCZ nur zwei Minuten zuvor in Rückstand geraten. 

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Es waren Minuten, in denen die Zürcher bewiesen, dass sie auch auf Rückschläge eine Antwort parat haben können. Ganz und gar im Stile des FCZ fiel dafür nur drei weitere Minuten später der Siegestreffer: Buff lancierte den 18-jährigen Nico Elvedi, der in seinem zweiten Europacup-Einsatz von der Grundlinie vor das Tor passte, wo Yassine Chikhaoui aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben brauchte.

Yassine Chikhaoui erzielt den 3:2-Siegtreffer.
Yassine Chikhaoui erzielt den 3:2-Siegtreffer.
Bild: Andreas Meier/freshfocus

In der weitaus weniger spektakulären, aber immer noch gutklassigen zweiten Hälfte drängte Villarreal selbstredend auf den Ausgleich. Doch der FCZ lief nie Gefahr so überrollt zu werden wie 14 Tage zuvor in Spanien nach der Pause. Dazu waren die Zürcher an diesem Abend zu gut geordnet und verteidigten in der Schlussphase mit teilweise sechs Abwehrspielern auf einer Linie zu diszipliniert.

Urs Meier zeigte sich nach dem Spiel erfreut, dass der FCZ nach der furiosen ersten Halbzeit so diszipliniert verteidigt hat: «Wir haben besser und vor allem solidarisch verteidigt, Kompliment an die Mannschaft, der Sieg ist verdient» (si/zap).

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