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Bild: MICHAEL DALDER/REUTERS

Endlich! Der Videobeweis kommt. Und auch die «Dreifachbestrafung» wird angepasst

Revolution im europäischen Fussball: Strittige Szenen können in der Bundesliga zukünftig mit Hilfe von Videoaufnahmen überprüft werden. Diese Neuerung wird allerdings zunächst nur probeweise eingeführt.
05.03.2016, 14:5305.03.2016, 16:24
Ein Artikel von
Spiegel Online

Mehrere Fussball-Ligen testen von der nächsten Saison an den Videobeweis als Hilfsmittel für Schiedsrichter. Das beschloss das International Football Association Board, das über die Fussballregeln bestimmt, am Samstag in Cardiff.

Allerdings kann der Video-Schiedsrichter erst ab der Saison 2018/2019 per Funk Einfluss auf die Entscheidung des Hauptschiedsrichters nehmen. In der Testphase darf er noch nicht intervenieren.

Über die genaue Form der Tests wurde noch keine Entscheidung getroffen, hiess es nach der Sitzung, an der auch der neue Fifa-Präsident Gianni Infantino teilnahm. «Heute haben wir wirklich eine historische Entscheidung für den Fussball getroffen», sagte der Schweizer. Der Generalsekretär des schottischen Fussball-Verbands Stewart Regan, betonte, dass es darum ginge, den Schiedsrichtern bei Entscheidungen zu helfen und nicht, den Trainern Einspruchschancen zu ermöglichen. Dies hatte unter anderem Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge angeregt.

Daumen hoch für den Videobeweis: Gianni Infantino spricht von einem «historischen Entscheid».<br data-editable="remove">
Daumen hoch für den Videobeweis: Gianni Infantino spricht von einem «historischen Entscheid».
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Insgesamt zwölf nationale Ligen und eine Konföderation hatten sich beim Ifab als Tester beworben. «Eine Handvoll» soll schliesslich die Tests vornehmen. Zu den Bewerbern gehört auch die Bundesliga.

Offenbar könnte der Videobeweis bei der Copa America im Juni in den USA bereits als Versuch eingesetzt werden. «Das ist ein grosser Test, und wir müssen sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, das Fussballspiel zu schützen. Der Fluss des Spiels ist sehr wichtig», sagte Infantino.

Dreifachbestrafung wird angepasst

Eine Änderung wird es auch bei der sogenannten Dreifachbestrafung nach Notbremsen im Strafraum geben. Wie Infantino erklärte, soll ein Abwehrspieler oder Torwart künftig nur eine Gelbe Karte bekommen, wenn sein Foul «ehrlich» der Balleroberung dienen sollte. Einen Strafstoss für die angreifende Mannschaft gibt es weiterhin. In allen anderen Fällen bekommt der Spieler weiterhin eine Rote Karte inklusive Sperre und Elfmeter für die angreifende Mannschaft. Dies soll probeweise bereits ab Juni an gelten und damit schon für die Europameisterschaft. (bam/dpa/twu)

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