Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

FC Luzern reicht nach Sachbeschädigungen durch Basel-Fans Anzeige ein



Der FC Basel hat am Sonntag zum Abschluss der Super-League-Vorrunde in Luzern mit 1:2 verloren. Begleitet wurde die Niederlage von Sachbeschädigungen durch die Fans. Bereits beim Einlass ins Stadion kam es gemäss Polizeiangaben zu Ausschreitungen. Die Polizei teilte mit: «Basler Anhänger griffen den Sicherheitsdienst des FC Luzern mit einer Knallpetarde und einer Pyrofackel an und sprühten Pfefferspray. Der Sicherheitsdienst des FC Luzern wehrte sich ebenfalls mit Pfefferspray.»

Einmal im Stadion drin, verwüstete der FCB-Anhang die Toilette im Gästesektor. Bilder von herausgeschlagenen Wänden und Türen machen die Runde. «Diese Schäden können nicht einfach so schnell repariert werden», sagte FCL-Präsident Philipp Studhalter zur «Luzerner Zeitung». Sachbeschädigungen in diesem Ausmass hätten sie in Luzern noch nie erlebt. Gemäss der Zeitung hat der Klub eine Strafanzeige eingereicht, um die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen.

Aus Fankreisen heisst es, man sei nach einem friedlichen Fanmarsch beim Stadion angekommen. Dort seien einige Besucher sauer geworden, weil es Probleme beim Einlass gab. Dass man in der Folge von der Polizei eingekesselt wurde, habe «die meisten noch hässiger gemacht». Als ein Fan versucht habe, auf ein Gitter zu klettern, sei er von vier Polizisten mit Gummischrot beschossen worden. «Denn isch es als wie meh eskaliert», ist einer Erklärung der Fans zu entnehmen. (wtsn)

Entscheid gegen Häberli fiel erst nach Sieg

Der Zeitpunkt der Entlassung von Thomas Häberli als Trainer der FC Luzern hat Fragen aufgeworfen. Sportchef Remo Meyer hat nach eigenen Worten den Entscheid erst nach dem 2:1-Sieg gegen Basel gefällt. Meyer sagte vor den Medien, er habe die Herbstrunde der Saison 2019/20 am späten Sonntagabend analysiert und danach dem Verwaltungsrat auf dem Dienstweg Häberlis Absetzung beantragt.

Am Montagvormittag wurde die Entlassung in der Öffentlichkeit kommuniziert. Für die Nachfolge steht laut Meyer eine «Schweizer Lösung» im Vordergrund. Es soll ein Trainer sein, der die Super League bereits gut kennt und der die Mannschaft sofort weiterbringen kann. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Fussball-Söldner, die in die Super League zurückgekehrt sind

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Millionäre»?! Das verdienen Profi-Fussballer in der Schweiz wirklich

350 Millionen Franken stellt der Bundesrat dem professionellen Fussball und Eishockey in der Schweiz zur Verfügung. Unter Auflagen und als Darlehen, das zurückgezahlt werden muss. Teile der Bevölkerung drehen dennoch im dunkelroten Bereich.

Ein Restaurantbesuch hat manchmal Folgen. Etwa, wenn das Poulet nicht durch war.

Manchmal hat ein Restaurantbesuch aber auch für Unbeteiligte Folgen. Seit der damalige Bayern-Star Franck Ribéry vor einem guten Jahr in Dubai ein mit Gold überzogenes Steak verputzt und ein Video davon geteilt hat, kämpfen Fussballer in aller Welt noch mehr gegen ihr Image als verwöhnte Schnösel in kurzen Hosen, die nicht mehr wissen, wie sie ihre vielen Millionen ausgeben sollen.

Fussballfans regen sich oft über …

Artikel lesen
Link zum Artikel