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Jubel bei den Einen, hängende Köpfe bei den Anderen: Luzern zeigt Moral und holt nach einem 0:2-Rückstand gegen Lugano noch einen Punkt.
Jubel bei den Einen, hängende Köpfe bei den Anderen: Luzern zeigt Moral und holt nach einem 0:2-Rückstand gegen Lugano noch einen Punkt.Bild: keystone

Remis im Verfolgerduell +++ Lausanne siegt im Romands-Derby +++ Lugano verspielt 2:0

03.04.2022, 19:02

Basel – YB 2:2

Der FC Basel verteidigt seinen Vorsprung auf die Young Boys im Rennen um den 2. Platz in der Super League. Dank dem 2:2 im Direktduell in der 28. Runde hat der FCB weiterhin fünf Zähler Reserve auf die punktgleichen YB und Lugano.

Basel stand dem Sieg im St. Jakob-Park allerdings näher. Er führte dank den Toren von Taulant Xhaka und Sebastiano Esposito zweimal. YB glich jeweils durch Edimilson Fernandes und Wilfried Kanga etwas glückhaft aus.

Schlusslicht Lausanne kam nach 13 Partien ohne Sieg wieder einmal zu drei Punkten. Im Léman-Derby siegten die Waadtländer daheim dank drei Toren von Mohamed Amdouni mit 4:1. Der erste Heimsieg seit Mitte Oktober ermöglicht es Lausanne, den Rückstand gegenüber dem Vorletzten FC Luzern auf sieben Punkte zu reduzieren.

Die Luzerner kamen daheim gegen Lugano nach 0:2-Rückstand (Doppelpack von Zan Celar) noch zu einem 2:2. Der Ausgleich durch den Österreicher Marko Kvasina fiel in der 86. Minute.

Basel - Young Boys 2:2 (1:0)
25'760 Zuschauer. - SR San.
Tore: 41. Xhaka 1:0. 61. Fernandes (Elia) 1:1. 71. Esposito 2:1. 78. Kanga (Mambimbi) 2:2.
Basel: Lindner; Lang (85. Lopez), Frei, Pelmard, Tavares; Xhaka, Burger (71. Kasami); Ndoye (85. Males), Esposito, Millar; Tschalow (71. Stocker).
Young Boys: von Ballmoos; Blum (64. Maceiras), Lustenberger (12. Amenda), Zesiger, Garcia; Fernandes (75. Niasse), Lauper; Mambimbi, Sierro (64. Kanga), Elia (75. Moumi Ngamaleu); Siebatcheu.
Bemerkungen: Basel ohne Hajdari (gesperrt), Szalai, Essiam, Petretta, Padula (alle verletzt) und Pavlovic (krank). Young Boys ohne Petignat, Sulejmani, Fassnacht, Lefort, Rieder und Monteiro (alle verletzt). 59. Pfostenschuss Esposito. Verwarnungen: 49. Lang (Foul). 57. Sierro (Foul). 64. Mambimbi (Foul). 84. Amenda (Foul). 92. Kasami (Foul). 94. Pelmard (Foul).

Lausanne – Servette 4:1

Der FC Lausanne-Sport hofft wieder. Dank einem 4:1-Erfolg im Léman-Derby gegen Servette kommen die Waadtländer bis auf sieben Punkte an den FC Luzern heran.

17 Spiele hintereinander gewann Lausanne nicht mehr. Seit dem 1:0-Auswärtssieg in St. Gallen am 21. November gab es in 13 Meisterschaftspartien, im Cup-Viertelfinal gegen Yverdon und in drei Testspielen keinen Sieg mehr. Nur einmal, beim 2:2 vor drei Wochen daheim gegen die Young Boys, gelangen Lausanne während dieser Negativserie zwei Tore.

Zeki Amdouni hat Servette im Alleingang abgeschossen.
Zeki Amdouni hat Servette im Alleingang abgeschossen.Bild: keystone

Im Derby gegen Servette schoss sich Lausanne, oder besser Stürmer Zeki Amdouni, den Frust von der Seele. Mit drei Treffern hintereinander brachte Amdouni Lausanne bis zur 67. Minute 3:0 in Führung. Beim 1:0 traf er vom Penaltypunkt aus.

Die Tor-Triplette Amdounis erfolgte nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Schon in drei seiner letzten vier Spiele hatte Amdouni getroffen: einmal gegen die Young Boys, einmal in Lugano und sogar zweimal mit dem U21-Nationalteam beim 5:1 gegen Wales. Drei Goals in einem Spiel gelangen Zeki Amdouni zuvor noch nie - auch nicht in der Challenge League, wo er für Stade Lausanne Ouchy einst elf Goals in einer Saison erzielt hatte.

Und Servette? Die Genfer enttäuschten. Sie erspielten sich nur in den ersten 15 Minuten beider Halbzeiten leichte Vorteile. Die beste Chance, die Partie in andere Bahnen zu lenken, vergab Ronny Rodelin nach 16 Minuten, als er mit einem Foulelfmeter an Lausannes Keeper Mory Diaw scheiterte.

Lausanne-Sport - Servette 4:1 (1:0)
6045 Zuschauer. - SR Cibelli.
Tore: 38. Amdouni 1:0 (Foulpenalty). 62. Amdouni (Kukuruzovic) 2:0. 67. Amdouni 3:0. 72. Sanches (Mahou) 4:0. 76. Rodelin (Bauer) 4:1.
Lausanne-Sport: Diaw; Zohouri, Husic, Poundjé; Trébel; Alakouch, Kukuruzovic, Suzuki (43. Pollero), Mahou; Sanches (82. Sow), Amdouni (82. Ouattara).
Servette: Frick; Diallo (46. Bauer), Vouilloz, Sasso, Clichy; Camara (60. Oberlin); Cognat, Valls; Stevanovic, Rodelin, Antunes (60. Bedia).
Bemerkungen: Servette ohne Fofana, Mendes, Pédat, Sawadogo (alle verletzt). - 16. Diaw pariert einen Foulpenalty von Rodelin. - Verwarnungen: 36. Diallo (Foul/nächste Runde gesperrt), 59. Antunes (Foul), 69. Sasso (Foul), 76. Diaw (unsportliches Verhalten/nächste Runde gesperrt).

Luzern – Lugano 2:2

Der FC Lugano verpasst eine gute Möglichkeit, sich im Rennen um einen Top-3-Platz in der Super League noch besser zu positionieren. Beim 2:2 in Luzern verspielen die Tessiner einen 2:0-Vorsprung.

Zwei Tore des formstarken Zan Celar brachten Lugano bis in die 56. Minute mit zwei Toren in Führung. Der 23-jährige Slowene, der vor wenigen Tagen sein zweites Länderspiel bestritten hatte, profitierte in der 36. Minute von einer Vorlage von Mattia Bottani nach einem Freistoss und vor dem 2:0 von einer schönen Vorarbeit von Kevin Rüegg. Dieser vergab in der Nachspielzeit den möglichen 3:2-Siegtreffer.

Obwohl der FC Luzern lange Zeit für seinen Effort nicht belohnt wurde, gab er nie auf und verdiente sich deshalb auch den einen Punkt. Filip Ugrinic war die wichtigste Drehscheibe im Spiel der Innerschweizer. Er traf mit einem schönen Lob kurz nach dem zweiten Gegentreffer zum 1:2 und lieferte den Eckball, den der eingewechselte Marko Kvasina mit dem Kopf zum Ausgleich in der 86. Minute verwertete.

Luzern - Lugano 2:2 (0:1)
15'113 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 38. Celar (Bottani) 0:1. 56. Celar (Rüegg) 0:2. 59. Ugrinic (Gentner) 1:2. 86. Kvasina (Ugrinic) 2:2.
Luzern: Müller; Dräger, Burch, Simani, Frydek; Emini (60. Wehrmann); Ugrinic, Campo, Gentner (60. Ndiaye); Abubakar (70. Kvasina), Cumic (70. Tasar).
Lugano: Saipi; Custodio, Daprelà, Ziegler; Lavanchy, Lovric, Rüegg, Facchinetti (9. Valenzuela/81. Hajrizi)); Sabbatini (81. Haile-Selassie), Bottani (72. Aliseda); Celar (71. Amoura).
Bemerkungen: Luzern ohne Schulz, Jashari (beide gesperrt), Schürpf und Monney (beide verletzt). Lugano ohne Maric (gesperrt) und Guidotti (verletzt). Verwarnungen: 50. Celar (Unsportlichkeit). Simani (Unsportlichkeit). 53. Frydek (Foul). 83. Wehrmann (Foul). 85. Saipi (Unsportlichkeit). 90. Tasar (Unsportlichkeit). 94. Lavanchy (Foul). (bal/sda)

Die Tabelle:

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