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Perisic stellt sich den Journalisten-Fragen. bild: twitter/fcbayern

Perisic richtet Worte an Sané – und erklärt, was er nach dem Bayern-Anruf tat



Diese Woche ging dann doch alles sehr schnell: Am Montag flog Ivan Perisic nach München zum Medizincheck, Dienstag wurde der 30-Jährige vom FC Bayern für ein Jahr ausgeliehen und am heutigen Mittwoch trainierte er erstmals mit seinen neuen Mitspielern beim FC Bayern. Nach der ersten Trainingseinheit wurde er dann auch ganz offiziell auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

Im Mediencenter an der Säbener Strasse stand Perisic in Anwesenheit von Bayern-Trainer Niko Kovac Rede und Antwort. Seine Trikotnummer wird die Nummer 14 sein. Wie man seinen Namen ausspricht, erklärten die beiden Kroaten auch nochmal für alle anwesenden Journalisten: «Perisic mit ‹sch› am Ende», sagte Kovac.

Das Deutsch habe er nur ein bisschen verlernt, erklärte Perisic, der bei seiner Vorstellung erstmal nur auf Englisch antworten wollte: «Ich verstehe alles, nach den vier Jahren brauche ich aber wieder ein bisschen Zeit. Heute noch auf Englisch, danach in Zukunft wieder auf Deutsch.»

Perisic schickt Sané Genesungswünsche

Der Transfer soll innerhalb weniger Stunden perfekt gewesen sein. «Es ging alles sehr schnell, nachdem das passiert ist», erklärte Perisic mit Verweis auf Leroy Sané und dessen Verletzung. Anschliessend schickte er Genesungswünsche: «Ich hoffe, er erholt sich sehr schnell wieder.»

«Als sie mich angerufen haben, habe ich nur wenige Stunden nachgedacht und mit meiner Familie gesprochen», so Perisic. «Wenn ein Verein wie der FC Bayern anruft, dann sagst du nicht ‹Nein›.»

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Die Pressekonferenz mit Kovac und Perisic in voller Länge. Video: YouTube/FC Bayern München

Eine B-Lösung sei er nicht gewesen, erklärte Niko Kovac: «Er war schon auf der Liste», so Kovac und erklärte weiter: «Er ist einer der drei besten Spieler unserer kroatischen Nationalmannschaft.» Und dazu scherzte Kovac: «Ich war ja auch die B-Lösung und wir haben das Double geholt.»

Perisic soll nicht der letzte Bayern-Transfer sein

Die Leihgebühr für Perisic soll fünf Millionen Euro betragen, eine feste Verpflichtung würde angeblich weitere 20 Millionen Euro kosten. Eine offizielle Bestätigung über die Zahlen gab es in der Pressekonferenz nicht. Neuland ist die Bundesliga für Perisic nicht: Der kroatische Vizeweltmeister spielte zwischen 2011 und 2015 für Borussia Dortmund und den VfL Wolfsburg, ehe es ihn zu seinem Noch-Arbeitgeber Inter Mailand zog.

Beim Saisonauftakt am Freitag gegen Hertha BSC müssen die Bayern jedoch noch auf den neuen Flügelspieler verzichten. Perisic sah am letzten Spieltag der vergangenen Serie-A-Saison die fünfte Gelbe Karte. Da in Italien – anders als in Deutschland – die Gelb-Sperren saisonübergreifend gewertet werden, muss der Kroate seine Sperre in der Bundesliga absitzen.

Perisic soll nicht der letzte Transfer sein: «Wir müssen uns noch weiter verstärken und zulegen», erklärte Kovac. «Wir wissen aus der Vergangenheit, dass es immer wieder zu Verletzungen kommt. Wir brauchen Spieler, die den Kader nicht nur auffüllen, sondern auch verbessern. Wir hoffen, dass wir bis zum 2. September noch einen Spieler begrüssen können.» Auf die Frage, wo noch neue Spieler herkommen sollen, antwortete Kovac nur: «Ich drehe es mal so: Hinten brauchen wir keinen mehr.» (bn)

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