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Marko Basic, rechts, von GC, spielt um den Ball mit Marc Janko, Mitte, von Basel am Super League Fussballspiel zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Basel am Samstag, 25. Juli 2015 im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Wären alle Spiele der Super League nach einer Halbzeit fertig, müsste Basel plötzlich vor GC zittern.
Bild: KEYSTONE

Die Lösung für das Gähn-Problem der Super League: Einfach nach einer Halbzeit abpfeifen – dann wäre GC Leader

Noch sind sieben Monate zu spielen, doch das Meisterrennen der Super League verkommt zur langweiligsten Farce aller Zeiten. Wir haben einen kreativen Vorschlag, wie sich die Basler Dominanz brechen liesse.



13 Punkte Vorsprung nach 14 gespielten Runden: Die absolute Übermacht des FC Basel wird für die Super League zum Problem. Die Liga wird zu einer der langweiligsten Europas – und kein Mensch mit genügend gesundem Menschenverstand würde mittlerweile noch dagegen wetten, dass die Bebbi am 25. Mai 2016 zum siebten Mal in Folge den Meisterpokal zum Himmel stemmen. Vermutlich werden wir die 201 fadesten Tage der Schweizer Fussballgeschichte erleben und auch die nächste Meisterfeier auf dem «Barfi» dürfte für die Basler mehr Routine als emotionales Highlight werden.

Die aktuelle Super-League-Tabelle

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bild: infogram

Als Abhilfe für das Spannungsproblem der «Super-Schnarch-League» werden diverse abenteuerliche Lösungen diskutiert. So hat der «Blick» in dieser Woche die Einführung von Play-offs im Stile der MLS zur Debatte gestellt. Das erstaunliche Resultat: Eine Mehrheit von 36,1 Prozent der User sind diesem Vorschlag gegenüber positiv eingestellt, 32,6 Prozent hätten lieber den Strich und die Auf-/Abstiegsrunde zurück und nur 31,3 Prozent wollen weiterwursteln wie bisher.

Simone Grippo von Vaduz, links, gegen Michael Lang von Basel, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Basel, am Samstag, 31. Oktober 2015, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Play-off-Viertelfinal zwischen Basel und Vaduz, vielleicht bald eine realistische Lösung?
Bild: KEYSTONE

Die Lösung ist noch viel einfacher

Wenn bereits ein solch revolutionärer Vorschlag mehrheitsfähig ist, dann setzen wir noch einen drauf: Pfeift die Spiele nach einer Halbzeit ab! Denn ein Blick in die Statistik beweist, dass die FCB-Gegnerschaft nur in den zweiten 45 Minuten chancenlos ist.

So sähe die Tabelle aus, wenn bereits nach einer Halbzeit Schluss gewesen wäre

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bild: infogram

Der grosse Profiteur dieser Regelung wären die Grasshoppers. Weil die Zürcher gleich viermal (gegen Basel, Sion, Vaduz und Thun) in der zweiten Halbzeit Federn lassen mussten, hätten sie 31 statt 24 Punkte auf dem Konto. Das würde sogar für den Leaderthron reichen, weil der FC Basel umgekehrt gleich in fünf Partien (GC, Thun, Vaduz und zweimal gegen den FCZ) bei Spielschluss besser dastand als zur Pause. Somit kämen die Bebbi in unserem Gedankenspiel nur auf 28 statt 37 Punkte und das Meisterrennen wäre spannend wie nie.

25.10.2015; Sion; Fussball Super League - FC Sion - Grasshopper Club Zuerich;
Munas Dabbur (M, GC) jubelt nach seinem Tor zum 0:2 mit Marko Basic (GC), Yoric Ravet (GC) und Alban Pnishi (GC)
 (Urs Lindt/freshfocus)

Würde in der Super League nur eine Halbzeit zählen, wäre GC plötzlich Leader.
Bild: freshfocus

Auch Zürich und Luzern würden massive Sprünge machen

Natürlich sind all diese Gedanken letztlich nur eine statistische Spielerei, doch die Ergebnisse sollten auch dem FC Zürich zu denken geben. Die Mannschaft von Sami Hyypiä würde sich im «Nur-eine-Halbzeit-Modus» mit 19 statt 10 Punkten auf einen Schlag vom Schlusslicht zum Europa-League-Kandidaten entwickeln. Ein Indiz dafür, dass die aktuelle Misere des Stadtklubs zumindest teilweise auf nervliche und konditionelle Mängel in der zweiten Hälfte zurückzuführen sein könnte.

So würde sich die Tabellensituation der einzelnen Klubs verändern

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bild: infogram

Ebenfalls interessant: Dem FC Luzern würde genau das umgekehrte Schicksal widerfahren: Bei all ihren fünf bisherigen Siegen (gegen Thun, Lugano, Vaduz und zweimal den FCZ) hielten die Innerschweizer zur Halbzeit nur ein Remis in den Händen oder waren gar im Rückstand. Zweimal (gegen Lugano und Sion) konnten sie einen Rückstand in der zweiten Halbzeit wenigstens noch in ein Unentschieden verwandeln. Weil das Team von Trainer Markus Babbel die Startphase so regelmässig verpennt, stürzt der aktuelle Tabellenvierte in der «Eine-Halbzeit-Tabelle» auf den letzten Rang ab.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scooby doo 07.11.2015 04:11
    Highlight Highlight basel ab nach deutschland,niveau zu niveau!
    aber ist ja klar,wenn die ersten 3 verfolger immer wieder punkte liegen lassen, die der fcb halt mitnimmt!
    • niklausb 07.11.2015 09:36
      Highlight Highlight und da in der dritten oder vierten Liga starten um danach im besten Fall als Liftmannschaft zwischen 1. Und 2. Bundesliga pendeln? Nein danke.... Ich mein selbst wenn Wir uns da im Mittelfeld der BL etablieren könnten würden wir kaum mehr die Chance haben in der Championsleague zu spielen.... Ausserdem würde es euch ja langweilig ihr wüsstet ja garnicht mehr wem ihr ankreiden könntet durch di schiris bevorteilt zu werden
  • San Lukas 07.11.2015 01:39
    Highlight Highlight in deutschland sind auch alle am überlegen wie man die "übermacht" (wie sie genannt wird) der bayern zu bremsen 😁
  • Schuhmeister Flaig 06.11.2015 17:25
    Highlight Highlight GC und der FCZ sollen sich mal vereinen. Folgen: doppelt so viele Zuschauer, doppelt so viel Geld und so vielleicht auch mal ein FUSSBALLstadion.
    • TanookiStormtrooper 07.11.2015 13:02
      Highlight Highlight Sieh's ein, in Zürich hat niemand eine Ahnung von Fussballkultur! Das schliesst die Typen im FIFA-Hauptsitz übrigens mit ein.
  • Kimbolone 06.11.2015 14:53
    Highlight Highlight "Mit dem bisherigen System weiterwursteln"

    Ob weiterwursteln das richtige Wort für das weltweit dominierende Ligensystem ist, welches in allen Topligen nicht mal Ansatzweise in Frage gestellt wird? Naja. Aber tönt halt cooler.
  • Ricco Speutz 06.11.2015 14:05
    Highlight Highlight Nee, die Variante mit 45 Minuten kann man knicken. Was soll das?! Haben die Zürcher nicht genügend Pfuus 90 Minuten zu spielen? Dann sollte sich vielleicht der Trainer-Stab das zu herzen nehmen und gopfriidli nomol das Training anpassen. Würki imfall!
  • kaderschaufel 06.11.2015 13:55
    Highlight Highlight Das ist mir auch schon an der letzten Fussball-WM in den Achtelfinals aufgefallen, dass die Tore in Spielen von zwei Mannschaften mit grossem Niveaugefälle eher spät fallen (FRANIG, GERALG und ARGSUI).

    Offenbar ist es eine sichere Taktik, den Gegner zuerst müde zu laufen, und dann erst richtig nach vorne zu spielen.
  • Tobi-wan 06.11.2015 13:25
    Highlight Highlight Also die Playoff-Variante finde ich als Basler auch ganz interessant. Dann müsste aber die Super League auf 12 Mannschaften aufgestockt werden, damit es auch entsprechend spannende Playouts gibt.

    @Alex/Philipp
    Wie sieht die Tabelle nach 70 Minuten aus? 45 Minuten, da braucht man ja keine Kondition mehr... :D
  • Androider 06.11.2015 13:10
    Highlight Highlight Wir lehnen den Vorschlag freundlichst ab.
    MfG die FCL-Fangemeinde
    • zerocool 07.11.2015 19:56
      Highlight Highlight Lösung Europäische Super League, nach einem Jahr alle 1 und 2. Platzierten steigen in die Super League, und spielen europaweit miteinander. Die letzten 2 steigen wieder in die Nationale Liga ab, dann wird anschliessen, einmal pro Jahr ein Turnier, aller 1 und 2 Platzierten europaweit, mit Knock out System durchgeführt, und die Platz nr 1 und 2 steigen in die Europäische Super League, Das Problem wären die Fans. die wahrscheinlich nicht bereit wären jedes Wochenende für 90 Minuten in ein Land zu reisen. Jedoch mit Einschaltquoten kann Verlust weggemacht werden.

Ein Drei- oder gar Vierkampf um den Titel? Endlich ist die Super League wieder spannend

Dank dem 3:0-Sieg des FC Basel gegen Meister YB und dem nächsten Erfolg des FC St.Gallen (4:1 in Luzern) ist die Spitze der Super League zusammengerückt. Drei Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt. Diese Konstellation gab es schon lange nicht mehr.

Die erste Kerze am Adventskranz brennt – und die Super League ist an der Spitze so spannend wie seit Jahren nicht mehr:

Drei Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt, weil Basel den Young Boys im Spitzkampf keine Chance liess und weil Peter Zeidlers junger FC St.Gallen nach wie vor die positive Überraschung der Saison ist. Hinzu kommt als vierte Kraft der formstarke und ambitionierte FC Zürich, der Sieg an Sieg reiht und sich nach vorne orientieren kann.

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