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Slovenia's striker Milivoje Novakovic (L) vies for the ball with Switzerland's defender Philippe Senderos (R) during the Euro 2016 qualifying match Slovenia vs. Switzerland in Maribor, Slovenia, on October 9, 2014. AFP PHOTO / Jure Makovec

Senderos wird gegen San Marino wohl kaum spielen.  Bild: AFP

Captain Inler und Senderos angeschlagen

Am Tag danach

Gökhan Inler und Philippe Senderos leiden unter muskulären Beschwerden im Oberschenkelbereich. Derweil sich der Schweizer Captain bis zur nächsten EM-Qualifikations-Partie in San Marino erholen dürfte, ist mit einem Ausfall des Aston-Villa-Verteidigers zu rechnen.



Senderos hat nicht zum ersten Mal unter Schmerzen im rechten Oberschenkel zu leiden. Schon vor einem Jahr musste sich der Westschweizer an der gleichen Stelle pflegen lassen. Teamarzt Cuno Wetzel befürchtet, dass Vladimir Petkovic am Dienstag bei der Fortsetzung der EM-Ausscheidung in der italienischen Enklave auf den Premier-League-Professional verzichten muss.

Am Tag nach der Rückkehr aus Slowenien wird die medizinische Abteilung in Absprache mit Senderos einen Entscheid fällen: «Es ist normal, dass man eine solche Verletzung nach 24 Stunden nochmals beurteilt.» In Maribor musste sich Senderos nach 70 Minuten durch Steve von Bergen ersetzen lassen. Als Alternative stünde weiter der bereits für den verletzten FCB-Verteidiger Fabian Schär nachnominierte Berliner Captain Fabian Lustenberger zur Auswahl.

Slovenia's Zlatan Ljubijankic (L) challenges Switzerland's Goekhan Inler during their Euro 2016 Group E qualifying match in Maribor, October 9, 2014.  REUTERS/Srdjan Zivulovic (SLOVENIA  - Tags: SPORT SOCCER)

Inler ist ebenfalls angeschlagen. Weitere News folgen wohl am Samstag.  Bild: SRDJAN ZIVULOVIC/REUTERS

Das 0:1 gegen die Slowenen hat auch Inler nicht unbeeinträchtigt überstanden. In seinem Fall ist ebenfalls erst am Samstagmorgen mit einem verlässlichen Bulletin zu rechnen. Ausfälle des Napoli-Mittelfeldspielers sind im Nationalteam höchst selten. In den letzten 39 Partien der EM- und WM-Kampagnen fehlte der 30-Jährige lediglich dreimal - wegen einer Sperre und einer Verletzung.

Kein Kommentar mehr

Von der übrigen Stammelf klagte kein weiterer Spieler über körperliche Defizite. Für sie wog der Frust über den komplett missratenen Start zur EM-Kampagne im mentalen Bereich schwerer. Eine weitere öffentliche Aufarbeitung ihrer Versäumnisse blieb den Verlierern erspart. Die Kommunikation übernahm der Coach - und auf dem Trainingsplatz stand nur die zweite Garde.

Im baufälligen Sportcenter Pohorje nahm Vladimir Petkovic auf einer abgewetzten Holzbank zur derzeit grössten «SFV-Baustelle» Stellung: «Der Zeitdruck wird nun grösser. Wir benötigen jetzt den unbedingten Willen, das Glück zu erzwingen.» Auf wen er dabei gegen den Letzten des FIFA-Rankings setzen wird, liess er offen. (si/cma)

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