DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Cristiano Ronaldo gegen Gerard Piqué: Real gegen Barcelona ist auch das Duell der reichsten Klubs.<br data-editable="remove">
Cristiano Ronaldo gegen Gerard Piqué: Real gegen Barcelona ist auch das Duell der reichsten Klubs.
Bild: EPA/EFE

Real, Barça und fast die ganze Premier League: Die Liste der reichsten Fussballklubs der Welt

Dem Fernseh-Deal sei Dank: Die englische Premier League bleibt die dominierende Liga der Erde. Neun Klubs in den Top 20 und insgesamt 17 in den Top 30 sprechen eine deutliche Sprache.
21.01.2016, 12:2821.01.2016, 12:40

Geld schiesst Tore. Und mehr Tore führen zu noch mehr Geld. So lässt sich zusammenfassen, was die Wirtschaftsprüfer der Firma Deloitte alljährlich veröffentlichen: Ein Ranking der reichsten Fussballklubs der Welt. Die Liste wird zum elften Mal in Folge von Real Madrid getoppt, das 2014/15 Einnahmen in der Höhe von umgerechnet 631 Millionen Franken erzielt hat. Gleich dahinter folgt mit 614 Millionen der ewige Rivale FC Barcelona, der aktuelle Champions-League-Sieger.

Die Liste der 20 reichsten Fussballklubs 2014/15

1 / 22
Die 20 reichsten Fussballklubs 2014/15
quelle: getty images europe / matthew lewis
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Erfolg ist nicht das Wichtigste

Auf Rang 3 findet sich Manchester United wieder – das seit dem Abgang von Trainerlegende Sir Alex Ferguson erfolglos vor sich hin dümpelt. Die Baisse macht anscheinend nichts. Laut Deloitte gibt es sogar «eine hohe Wahrscheinlichkeit», dass Manchester United die beiden spanischen Topklubs im nächsten Jahr überholen wird. Hauptgrund dafür ist der TV-Vertrag der Premier League, der den englischen Klubs die Kassen füllt. Manchester United ist aber auch deshalb reich, weil es kommerziell äusserst erfolgreich sei und einen hochdotierten Ausrüstervertrag an Land gezogen hat.

Unter Louis van Gaal läuft bei Manchester United zu vieles zu schlecht.<br data-editable="remove">
Unter Louis van Gaal läuft bei Manchester United zu vieles zu schlecht.
Bild: Jason Cairnduff/REUTERS

Dennoch muss bei den «Red Devils» bald wieder mal ein Titel her – sonst sinkt der Wert des Klubs. «Eine gewisse Zeit lang kann man auch ohne Erfolg auf dem Rasen daneben erfolgreich sein», sagte der Autor der Studie, Dan Jones zur BBC. «Der Grund dafür, dass Manchester United so erfolgreich ist, liegt in der einzigartigen Erfolgsgeschichte der letzten 20 Jahre. Aber ich denke, dass die Spitzenposition gefährdet ist, wenn Titel weiterhin ausbleiben.»

Der Weltklub PSG

Wenn man die Einnahmen aufschlüsselt, erfährt man Erstaunliches. Nicht, dass Real Madrid an Spieltagen am meisten Geld einnimmt. Und auch nicht, dass bei den TV-Einnahmen Real und Barça gleichauf an der Spitze liegen. Erstaunlich ist, dass mit Merchandising und Werbeeinnahmen kein Klub mehr Geld einnimmt als Paris St-Germain: 325 Millionen Franken.

grafik: deloitte

Superstar Zlatan Ibrahimovic dürfte ein Faktor dafür sein, die Südamerika-Fraktion um David Luiz, Javier Pastore, Ángel Di María, Ezequiel Lavezzi und Edinson Cavani ein anderer. Zudem ist Französisch neben Englisch die Hauptsprache in Afrika. Unter diesem Gesichtspunkt scheint PSG tatsächlich ein Weltklub zu sein, auch wenn ihm im Vergleich mit der direkten Konkurrenz die internationalen Titel fehlen.

Ibrahimovic, Cavani und Di María jubeln: Ihre Tore lassen die PSG-Kassen klingeln.<br data-editable="remove">
Ibrahimovic, Cavani und Di María jubeln: Ihre Tore lassen die PSG-Kassen klingeln.
Bild: CHRISTIAN HARTMANN/REUTERS

Bemerkenswert:

  • Die Top 20 haben gemeinsam Einnahmen in der Höhe von 7,2 Milliarden Franken erzielt – Rekord.
  • 9 Klubs aus der Premier League sind in den Top 20.
  • 17 Klubs aus der Premier League sind in den Top 30.
  • Nur die Absteiger Burnley, Hull und Queens Park Rangers sind nicht in den Top 30.
  • Die Liga mit den zweitmeisten Klubs in den Top 30 ist die Serie A, mit Juventus Turin (10.), Milan (14.), Roma (16.), Inter (19.) und Napoli (30.).
  • Die Bundesliga ist nur mit drei Klubs vertreten: Bayern München (5.), Borussia Dortmund (11.) und Schalke (13.).
  • Neben dem Top-Duo Real und Barça ist nur noch ein weiterer Klub der Primera Division vertreten: Atlético Madrid auf Rang 15.
  • Den Rest der Welt vertreten einzig Paris St-Germain (4.) und Galatasaray Istanbul (21.).
  • Neu in den Top 20 ist West Ham, dessen letzter grosser Titel der Gewinn des FA-Cups 1980 war.
  • Das erste Ranking 1998 toppte Manchester United mit Einnahmen von damals rund 200 Millionen Franken. Seither steigerte der Klub die Einnahmen auf heute 569 Millionen Franken.

Die frühen Jahre … Pressefotos von Schweizer Sportstars, als sie noch blutjung waren

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Sportlerpics auf Social Media: Feuz ist zum zweiten Mal Vater geworden
Zur Story