Alex Frei soll neuer Trainer der U21-Nati werden
Zwei Jahre lang hat sich Alex Frei nun als Zuschauer und TV-Experte mit dem Fussbal befasst. Bald könnte der 46-Jährige wieder mittendrin statt nur dabei sein: als Trainer der Schweizer U21-Nationalmannschaft.
Wie der «Blick» berichtet, ist Frei für den Verband der Top-Kandidat. Alternativ wird über eine Verpflichtung von Alessandro Mangiarratti nachgedacht; dieser wird auch als neuer Sportchef des FC Zürich gehandelt. Bis Ende Monat sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden.
Der Neue wird Nachfolger von Sascha Stauch, von dem sich der Verband im November getrennt hat – nach einer 1:2-Niederlage in der EM-Qualifikation gegen Luxemburg. In der Qualifikationsgruppe liegt die Schweiz hinter Frankreich und den Färöer Inseln nur auf Rang 3.
Alex Frei ist einer der erfolgreichsten Schweizer Fussballer der Geschichte. Für die Schweiz lief er in 84 Länderspielen auf, seine 42 Treffer machen ihn zum Rekordtorschützen. Als Profi schoss er im Ausland Tore für Stade Rennes und Borussia Dortmund, in der Schweiz wurde er Cupsieger mit Servette und gewann mit dem FC Basel vier Meistertitel und zwei Mal den Cup.
Nach der Spielerkarriere übernahm Frei nahtlos als Sportchef des FC Luzern. Später war er Nachwuchs- und Interimstrainer beim FC Basel, Cheftrainer in Wil, Winterthur (den er zum Aufsteiger in die Super League machte) und erneut Basel. Zuletzt arbeitete Frei beim FC Aarau – und bildete sich nach der Trennung vom Challenge-League-Klub als Käsesommelier weiter. (ram)
