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Super League, 32. Runde

Basel – Zürich 3:0 (0:0)

GC – St.Gallen 0:1 (0:0)

St. Gallens Tranquillo Barnetta, Mitte, jubelt nach seinem 1:0 Tor im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC St. Gallen im Letzigrund, am Samstag, 4. Mai 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Torschütze Barnetta und die FCSG-Fans feiern das 1:0. Bild: KEYSTONE

Barnetta schubst GC ganz nahe an den Abgrund – FCZ verliert in Basel

Der Fussball in der Stadt Zürich steckt weiter in der Krise. Für das ruhmreiche GC ist der Klassenerhalt nur noch theoretisch möglich und der FCZ nähert sich wieder dem Barrageplatz an.



GC – St.Gallen 0:1

Die Grasshoppers stehen kurz vor dem ersten Abstieg seit 70 Jahren. Der dringend benötigte Sieg gegen St.Gallen bleibt aus. Nach sechs Unentschieden setzt es zuhause ein 0:1 ab.

Grasshopper Trainer Uli Forte reagiert im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC St. Gallen im Letzigrund, am Samstag, 4. Mai 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

GC-Trainer Uli Forte haderte damit, dass seine Spieler in der ersten Halbzeit Chancen ausliessen. Bild: KEYSTONE

Vier Runden vor Schluss liegen Uli Fortes seit Ende November sieglosen Grasshoppers praktisch aussichtslos zurück. Neun Punkte beträgt der Rückstand vor Neuchâtel Xamax' Auftritt am Sonntag in Thun.

«Es wird immer schwieriger. Jetzt müssen wir darauf hoffen, dass Xamax morgen verliert. Wir sind extrem enttäuscht. Sollte Xamax morgen gewinnen, dann ist es wohl unmöglich. Aber wir hoffen, dass ein letzter Funken Hoffnung bleiben wird.»

Uli Forte, GC-Trainer Teleclub

Der Grasshopper Bujar Lika     nach der Niederlage beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC St. Gallen im Stadion Letzigrund in Zuerich am Samstag, 4. Mai 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bujar Lika ist nicht allein zuhaus, aber wohl bald ein Absteiger. Bild: KEYSTONE

Dass Forte eine Viertelstunde vor Schluss den erneut zu wirkungslosen Yoric Ravet für den 18-jährigen Perspektivspieler Amel Rustemoski vom Platz nahm, kann als Zeichen gewertet werden, dass sich auch der Trainer nun mit dem Challenge-League-Szenario abgefunden hat. Zu fern von der Realität ist der Ligaerhalt, zu aberwitzig erscheint die benötigte Siegesserie in Kombination mit der Mithilfe von Xamax.

«Schaun mer mal. Dass die Situation nicht leichter geworden ist, das ist klar. Es passt einfach wenig zusammen. Wenn du das Glück nicht hast, kommt das Pech hinzu und so ist es bei uns. Irgendwann fehlen einem die Worte.»

Heinz Lindner, GC-Goalie Teleclub

Grasshopper Julien Ngoy liegt am Boden beim Spiel zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC St. Gallen, am Samstag, 4. Mai 2019, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Bilder gleichen sich: Ngoy, nachdem er das Führungstor verpasst hat. Bild: KEYSTONE

Den einzigen Treffer der Partie erzielte St.Gallens GC-Experte Tranquillo Barnetta nach einer knappen Stunde. Der 33-Jährige, der Ende Saison zurücktritt, genoss nach einem verheerenden Ballverlust von Djibril Diani alle Freiheiten und konnte nach dem Querpass von Axel Bakayoko unbedrängt einschiessen.

Es war Barnettas vierter Treffer gegen die Grasshoppers in dieser Saison. Andere St.Galler Torschützen gab es gegen GC in dieser Saison nicht.

«Wir haben es in den letzten Wochen versäumt, mehr Punkte zu holen. Nun können wir ein wenig durchatmen, aber es ist noch nicht vorbei. Wir müssen nun endlich auch zuhause wieder einmal gewinnen.»

Tranquillo Barnetta, FCSG-Torschütze Teleclub

Basel – Zürich 3:0

Basel leistet seinem Zürcher Rivalen keine Beihilfe. Der Tabellenzweite schlägt den FCZ zuhause dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit 3:0.

45 Minuten schlug sich der FCZ im St.-Jakob-Park ordentlich. Nach dem Seitenwechsel liess das Heimteam aber wiederholt die Muskeln spielen. Carlos Zambrano nach einem Corner von Luca Zuffi (49.), Ricky van Wolfswinkel nach schöner Vorarbeit von Valentin Stocker und Zuffi (66.) sowie der wegen seiner späten Einwechslung angesäuerte Albian Ajeti (90.) erzielten die Tore.

Die Basler freuen sich ueber ihr 1:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Zuerich im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 4. Mai 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Fabian Frei freut sich ganz besonders über Carlos Zambranos Treffer zum 1:0. Bild: KEYSTONE

Der FCZ steht damit weiter bei 37 Punkten. Weil St.Gallen bei GC siegte, ist er nun Achter. Am Sonntag kann Xamax den Rückstand auf einen Punkt verringern. (ram/sda)

Die Tabelle

Bild

tabelle: srf

Die Telegramme

Grasshoppers - St. Gallen 0:1 (0:0)
5400 Zuschauer. - SR Bieri.
Tor: 59. Barnetta (Bakayoko) 0:1.
Grasshoppers: Lindner; Lika, Cvetkovic, Zesiger, Asllani; Diani (68. Djuricin), Basic; Ravet (75. Rustemoski), Bajrami, Cabral (63. Mallé); Ngoy.
St. Gallen: Stojanovic; Lüchinger, Vilotic, Stergiou, Wittwer (87. Mosevich); Sierro, Quintilla, Ashimeru; Bakayoko, Rapp (78. Nuhu), Barnetta (70. Kutesa).
Bemerkungen: Grasshoppers ohne Nathan, Gjorgjev, Kamber und Arigoni (alle verletzt). St. Gallen ohne Itten, Hefti und Wiss (alle verletzt). Verwarnungen: 26. Asllani (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 50. Zesiger (Foul).

Basel - Zürich 3:0 (0:0)
23'099 Zuschauer. - SR Tschudi.
Tore: 49. Zambrano (Corner Zuffi) 1:0. 66. Van Wolfswinkel (Stocker) 2:0. 92. Ajeti (Stocker) 3:0.
Basel: Omlin; Widmer, Suchy, Zambrano, Riveros; Frei (72. Balanta), Xhaka; Bua (76. Zhegrova), Zuffi, Stocker; Van Wolfswinkel (85. Ajeti).
Zürich: Brecher; Nef (80. Omeragic), Bangura, Maxsö; Schönbächler, Rüegg, Sertic (53. Sohm), Charabadse; Domgjoni; Odey, Ceesay (67. Kololli).
Bemerkungen: Basel ohne Kuzmanovic (verletzt), Okafor und Petretta (nicht im Aufgebot). Zürich ohne Trainer Magnin (gesperrt) sowie Mirlind Kryeziu, Marchesano (beide gesperrt), Untersee, Winter, Hekuran Kryeziu, Pa Modou, Aliu und Zumberi (alle verletzt). 18. Schuss von Schönbächler an den Aussenpfosten. Verwarnungen: 42. Odey (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 86. Balanta (Foul). (sda)

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