
Herzschmerz: Lehkonen bezwingt Genoni und schiesst Finnland in den Halbfinal.Bild: keystone
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam scheidet im Viertelfinal gegen Finnland auf bittere Art und Weise aus. Es verspielt eine 2:0-Führung und verliert 2:3 nach Verlängerung.
18.02.2026, 21:0818.02.2026, 21:08
Den entscheidenden Treffer in der Overtime erzielte Artturi Lehkonen in der 64. Minute. Zuvor hatten die Schweizer eine 2:0-Führung verspielt.
Lehkonen entscheidet das Spiel in der Verlängerung.Video: SRF
Diese hielt bis zur 54. Minute, dann musste sich der einmal mehr starke Goalie Leonardo Genoni das erste Mal geschlagen geben – das Tor erzielte Sebastian Aho. In der 58. Minute ersetzten die Finnen Keeper Juuse Saros durch einen sechsten Feldspieler und das zahlte sich aus, wobei die Schweizer Pech bekundeten. Jonas Siegenthaler lenkte den Puck 72 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit mit dem Stock unglücklich ins eigene Tor. Der Treffer wurde Miro Heiskanen gegeben.
Im Startdrittel hatten sich die Schweizer äusserst stark präsentiert. Damien Riat (15.) und Nino Niederreiter (16.) trafen innert 72 Sekunden zum 2:0. Dem 1:0 ging ein Fehler von Goalie Jussi Saros voraus. Dieser wollte hinter dem Tor zu Niko Mikkola passen, Ken Jäger ging jedoch dazwischen, passte zu Riat, der keine Mühe bekundete, die Führung zu erzielen. Dass die nominell vierte Linie die Führung erzielte, entbehrte nicht einer gewissen Logik. Riat, Jäger und Simon Knak brachten enorm viel Energie ins Spiel.
Die Schweiz legte gut los und ging durch Riat und Niederreiter in Führung.Video: SRF
Das Gegentor verunsicherte die Finnen sichtlich und das nutzten die Schweizer. Niederreiter traf mit einem präzisen Schuss, wobei Mikkola seinem Torhüter die Sicht nahm. Für Niederreiter war dieser Treffer eine Erlösung. Der Stürmer der Winnipeg Jets erlebt ein schwierige Saison. Sowohl ihm als auch den Jets läuft es nicht wie gewünscht, was beim Churer auch darauf zurückzuführen ist, dass ihm ein Knie schon die ganze Spielzeit Probleme bereitet. Das Tor war der erste und einzige Skorerpunkt von Niederreiter an diesem Turnier.
«Wir wollten gewinnen und haben nicht gewonnen. Das schmerzt genug, da müssen wir uns nicht mit Ausreden trösten.»
Leonardo Genoni
Das Schussverhältnis im ersten Drittel lautete 5:4 zugunsten der Schweizer. Das sagt vieles aus. Das Team von Trainer Patrick Fischer agierte nicht nur effizient, es verteidigte auch sehr kompakt. Zudem setzte es die Finnen mit einem guten Forechecking immer wieder unter Druck. Ganz so gut wie in den ersten 20 Minuten spielten die Schweizer in der Folge nicht mehr. Die Solidarität im Team war aber offensichtlich, jeder kämpfte um jeden Zentimeter, doch wurde das im letzten olympischen Turnier unter Fischer nicht belohnt.
«Es ist sehr, sehr bitter. Es war klar, dass sie nach dem 2:0 kommen werden. Wir haben gekämpft, sehr gut verteidigt und Leo war super wie immer. Vielleicht hätten wir bei den Powerplays etwas aggressiver spielen und das dritte Tor mehr suchen können.»
Roman Josi.
Die Schweizer hätten zum ersten Mal überhaupt an Winterspielen einen Halbfinal bestritten. Zwar gewannen sie 1928 und 1948 in St. Moritz jeweils Olympia-Bronze, damals wurden die Medaillen allerdings in einer Finalrunde mit vier Teams (1928) beziehungsweise in einer Neunergruppe im Modus «jeder gegen jeden» (1948) vergeben. Schon vor vier Jahren in Peking waren die Schweizer im Viertelfinal an Finnland gescheitert, damals waren sie chancenlos und unterlagen 1:5. Diesmal fehlte gegen die nur mit NHL-Spielern angetretenen Finnen wenig, doch das war kein Trost.

Genoni muss den Puck ein entscheidendes drittes Mal aus seinem Tor fischen.Bild: keystone
Finnland - Schweiz 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0) n.V.
Mailand, Rho Ice Hockey Arena. - 3090 Zuschauer. - SR Campbell/Dwyer (CAN), Daisy/Suchanek (USA/CZE).
Tore: 15. Riat (Jäger) 0:1. 16. Niederreiter (Suter, Kurashev) 0:2. 54. Aho (Luostarinen, Lindell) 1:2. 59. (58:48) Heiskanen (Hintz, Rantanen) 2:2 (ohne Goalie). 64. Lehkonen (Lundell, Lindell) 3:2.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
Finnland: Saros; Lindell, Heiskanen; Ristolainen, Mikkola; Matinpalo, Maatta; Jokiharju; Rantanen, Hintz, Granlund; Tervainen, Aho, Lehkonen; Kakko, Lundell, Luostarinen; Armia, Haula, Tolvanen; Kiviranta.
Schweiz: Genoni; Moser, Josi; Kukan, Siegenthaler, Glauser, Marti; Fora, Berni; Meier, Hischier, Kurashev; Niederreiter, Suter, Andrighetto; Bertschy, Thürkauf, Schmid; Riat, Jäger, Knak.
Bemerkungen: Schweiz ohne Fiala und Malgin (beide verletzt), Berra (Ersatzgoalie) und Schmid (überzähliger Goalie). 39. Pfostenschuss Heiskanen, 58. Lattenschuss Hintz.
Schüsse: Finnland 31 (4-16-10-1); Schweiz 24 (5-8-10-0).
Powerplay-Ausbeute: Finnland 0/2; Schweiz 0/2. (abu/sda)
Der Liveticker zum Nachlesen:
«Es ist schwierig zu erklären, wie es mir geht. Wir waren so nahe dran, haben ein super erstes Drittel gespielt. Danach machen sie viel Druck, aber haben nicht besonders viele Chancen bis zum ersten Tor. Es ist sehr, sehr bitter. Es ist klar, dass sie nach dem 2:0 kommen werden. Wir haben gekämpft, sehr gut verteidigt und Leo war super wie immer. Vielleicht hätten wir bei den Powerplays etwas aggressiver spielen können, das dritte Tor mehr suchen. Danach ging es plötzlich schnell. Es war ein super Turnier. Die Mannschaft hat extrem gekämpft. Es ist immer ein Privileg für diese Mannschaft zu spielen. Es geben immer alle alles für die Schweiz. Darum ist es umso bitterer, dass es trotz dieses Einsatzes nicht klappen wollte.»

«Es tut weh. Es schmerzt echt. Wir haben genau das Spiel gemacht, was wir geplant haben und trotzdem klappt es nicht. Du kommst in die Verlängerung, kassierst einen. Es geht schnell auf diesem Niveau. Wir müssen nicht zu viel Respekt haben vor diesen Gegnern. Wir haben eine sehr gute Mannschaft und das müssen die Leute mal aussehen. Wir haben sie etwas überrascht, schade, dass es am Ende nicht reicht. Wir wollten gewinnen und haben nicht gewonnen. Das schmerzt genug, da müssen wir uns nicht mit Ausreden trösten.»

Neiiin! Aus der Traum von einer Olympiamedaille. Artturi Lehkonen zieht plötzlich alleine davon und bezwingt Leo Genoni via Lattenunterkante. Ist das deprimierend. Die Schweiz war so lange so gut im Spiel und dann kosten einige Fehler kurz vor Schluss das Spiel. Damit ist das Turnier für die Schweiz vorbei. Finnland steht im Halbfinal.
Suter und Andrighetto können kontern. Im letzten Moment geht in Finne dazwischen und hindert Andrighetto am Abschluss.
Granlund tankt sich durch, wird aber im letzten Moment von Moser gebremst. Jetzt die Schweiz mal mit Scheibenbesitz.
Ab in die Verlängerung! Die Schweiz startet mit Jäger, Hischier und Josi. Finnland gewinnt das Bully und hat den so wichtigen Scheibenbesitz.
Zur Erinnerung: Die Verlängerung dauert maximal 10 Minuten. Gespielt wird mit je drei Feldspielern. Fällt in diesen zehn Minuten kein Tor, kommt es zum Penaltyschiessen.
Die 60 Minuten sind vorbei. Es kommt zur Verlängerung im Olympia-Viertelfinal. Sooo schade! Nur 72 Sekunden fehlten der Nati zum Sieg gegen Finnland.
Nein! Nein! Nein! Jonas Siegenthaler bringt die Scheibe nicht raus, und dann ist auch er es, der den Schuss von Miro Heiskanen ins eigene Tor lenkt. Wie bitter ist das denn? Der Halbfinal war nur noch 72 Sekunden entfernt.
Die Schweizer blockieren die Scheibe in der eigenen Ecke. Es gibt ein nächstes Bully. Zuvor hatte Granlund nach einem Abpraller knapp den Ausgleich verpasst.
Nächstes Bully vor Genoni. 2:02 noch zu spielen. Meine Nerven …
Genoni klärt gegen Kaapo Kakko und dann auch gegen Granlund. Noch zweieinhalb Minuten. Finnland nimmt sein Timeout und dann wohl auch bald den Goalie raus. Jawoll, Saros bliebt auf der Spielerbank. Sechs Feldspieler bei Finnland, aber Jäger gewinnt das wichtige Bully und Meier spielt die Scheibe raus.
Drei Minuten verbleiben und die Frage lautet: Wann nimmt Finnland den Goalie raus?
Aber es geht sofort wieder in die andere Richtung. Thürkauf mit einem Scheibenverlust in der eigenen Zone, der die nächste Druckphase der Finnen einleitet. Die Schweizer schwimmen jetzt gewaltig, aber können noch einmal befreien.
Die Finnen haben jetzt natürlich Blut geleckt. Sie kommen mit Tempo in die Schweizer Zone und Hintz verzieht nur knapp. Das war ein Lattentreffer. Auf der Gegenseite sorgt erneut Janis Moser für Gefahr vor Juuse Saros.
Janis Moser erzwingt ein Bully vor Juuse Saros. Fünfeinhalb Minuten verbleiben.
Die Schweiz kurzzeitig in der eigenen Zone festgeschnürt. Doch dann kann Kukan befreien und Schmid sorgt mit viel Einsatz dafür, dass es kein Icing ist. Genau das braucht es jetzt in den Schlussminuten dieses Drittels.
Mättää hält Niederreiter am Stock fest und verhindert so, dass der Schweizer backchecken kann. Der Finne hat Glück, dass es dafür keine Strafe gibt. Genoni kann das Spiel beruhigen. Bully vor dem Schweizer Tor.
Kukan spielt die Scheibe ein letztes Mal tief. Die Schweiz übersteht die Unterzahl. Wichtig!
Ken Jäger erobert die Scheibe in der Offensivezone und scheitert an Juuse Saros. Dann hat auch noch Schmid die Chance auf den Shorthander. Saros kann seine Vorderleute vor dem 0:3 bewahren.
Heiskanen taucht in Überzahl plötzlich alleine vor Leo Genoni auf. Der Schweizer Goalie bleibt aber auch hier Sieger. Dann können die Finnen die Scheibe nicht in der Zone halten, es gibt den Offside-Pfiff und das Bully weg von Genoni.
Janis Moser muss auf die Strafbank. Die Schiedsrichter haben irgendwo eine Behinderung des Bieler Verteidigers gesehen. Er hat Mikael Granlund aufgehalten. Nach eine kurzen Werbeunterbruch muss die Schweiz sich in Unterzahl verteidigen.
Sandro Schmid und Timo Meier prüfen Juuse Saros. Allerdings ist das keine besonders schwere Aufgabe für den Nashville-Goalie. Immerhin: Wieder gehen einige Sekunden vorbei.
Leider wieder kein gutes Powerplay der Schweizer. Sie schaffen es kaun, sich in der Zone zu installieren. Es kommt sogar zu einem finnischen Abschluss durch Anton Lundell. Genoni hält die Scheibe fest, allerdings auf Kosten eines defensiven Bullys. Wenig später ist die Überzahl vorbei.
Harter Check von Eetu Luostarinen, der Nico Hischier voll in die Bande drückt. Das ist gefährlich und gibt entsprechend eine Strafe. Zweites Powerplay für die Schweiz.
Ab ins Schlussdrittel. Bringt die Schweiz den Vorsprung gegen Finnland über die Zeit? Es stehen uns heisse 20 Minuten vor.
«Sie haben sicher einen Gang hochgeschaltet. Aber wir haben auch ab und an den Puck nicht rausgebracht. Das müssen wir anschauen und verbessern. WIr haben nicht erwartet, dass sie einfach aufgeben. Wir sind am arbeiten und haben Leo hintendrin. Manchmal gibt es einfach grusige Drittel. Wir sehen im dritten Drittel, wie es mit der Energie aussieht, aber der Verschleiss gegen Italien hat sich im Rahmen gehalten. Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir die Pucks rausbringen und sauber spielen.»

Das zweite Drittel ist Geschichte. Die Finnen hatten nun deutlich mehr vom Spiel, aber die Schweizer verteidigen Wacker und nehmen das 2:0 auch in die zweite Pause.
Auf der Gegenseite macht es ping! Heiskanen bringt den Puck in Richtung Tor, der finnische Ablenker landet am Pfosten. Dann folgt ein Durcheinander vor dem Schwiezer Tor, aber Glauser kann klären.
Leider kein besonders gutes Powerplay der Schweizer. Erst ganz am Ende provoziert Roman Josi eine leichte Unsicherheit bei Juuse Saros.
Sandro Schmid bewegt seine Füsse und provoziert so ein Beinstellen von Artturi Lehkonen. Erstes Powerplay für die Schweiz.
Heiskanen tanzt an der blauen Linie Sven Andrighetto aus und zieht dann mit der Backhand ab. Da fehtl ganz wenig, um Leonardo Genoni zu bezwingen.
Erneut wird es gefährlich vor Leonardo Genoni, aber Jonas Siegenathaler hält vor Mikko Rantanen gerade noch den Stock dazwischen. Der Druck der Finnen nimmt merklich zu.
Finnland mit einer langen Druckphase, die Beine der Schweizer sind spürbar blau. Aber dann kann Genoni die Scheibe festhalten und sorgt für den erlösenden Spielunterbruch mit Wechsel.
Boah brandgefährlich! Timo Meier spielt die Scheibe im Fallen vors finnische Tor, wo Nico Hischier nur knapp an Juuse Saros scheitert. Im Gegenzug brennt es dann auch vor Genoni, aber die Nati kann diese Situation vorerst bereinigen.
Zurück ins Messezentrum Rho, wo die Schweiz im Einsatz steht. Die Schweiz macht das gegen Finnland weiterhin gut. Sie lassen hinten bislang nur wenig anbrenenn und setzen vorne immer wieder Nadelstiche. Bei einer 2:0-Führung genau das richtige Rezept.
Nachdem sich die Schweiz kurz etwas festsetzten kann, geht es wieder in die andere Richtung. Marti lässt sich ausspielen, aber Genoni bügelt den Fehler seiner Vorderleute wieder aus.
Für einmal steht die Schweiz in der eigenen Zone nicht gut, Genoni gerät in Bedrängnis, aber die Finnen können die Scheibe im entscheidenden Moment nicht kontrollieren. Dann spielt Finnland die Scheibe selbst aus der offensiven Zone und erlaubt es der Nati, sich zu ordenn.
Erstmals setzt sich die Schweiz in der finnischen Zone fest. Timo Meier mit einem schnellen Abschluss – war das der Pfosten oder doch Saros? Es war auf jeden Fall knapp. Bully vor dem finnischen Tor.
Finnland drückt gleich nach Wiederbeginn. Rantanen fällt erneut in der Schweizer Zone, dieses Mal bleibt die Pfeife stumm.
Ab ins Mitteldrittel. Erneut startet Fischer mit der vierten Linie, erneut gewinnt Ken Jäger das Bully.
Dann ist das erste Drittel vorbei. Die Schweiz führt gegen Finnland und zeigt einen tollen Auftritt. Hinten lässt die Nati wenig zu und vorne zeigt sich di Mannschaft von Patrick Fischer äusserst effizient.
Nicht mehr ganz zwei Minuten zu spielen in diesem ersten Drittel. Bringt die Nati das 2:0 in die erste Pause?
TOOOOR! Da ist das langersehnte Tor für Nino Niederreiter. Die Schweiz macht nach dem 1:0 gleich viel Druck. Michael Fora hält die Scheibe in der Zone, und dann zieht Nino Niederreiter von der ungewohnten Position an der blauen Linie ab und macht das 2:0. Eine Erlösung für Niederreiter, der in diesem Turnier noch ohne Skorerpunkt war und was für eine starke Phase der Nati. Die zahlreichen Schweizer Fans im Stadion singen laut.
TOOOOOOOR! Aber wer braucht denn viele Chancen? Ken Jäger setzt Juuse Saros hinter dem Tor unter Druck, erobert die Scheibe und bedient Damien Riat. Und der Westschweizer bringt die Nati hier – wenn auch etwas entgegen dem Spielverlauf – in Führung. Tolle Arbeit der vierten Linie.
Wieder wird es gefährlich vor Genoni, aber zuerst räumen die Schweizer Verteidiger den Puck weg und den nächsten Abschluss kann der Nati-Goalie sicher festhalten. Allerdings muss man festhalten, dass die Nati schon länger nicht m ehr vor dem Tor von Juuse Saros aufgetaucht ist.
Genoni hält einen Schuss sicher, dann geht es rund vor dem Schweizer Tor. Michael Fora bearbeitet NHL-Superstar Mikko Rantanen, sodass dieser auf dem Hosenboden landet.
Die Finnen können sich erstmals bei 5-gegen-5 so richtig in der Schweizer Zone festsetzen. Granlund bringt die Scheibe gefährlich vors Tor, dann kann an der blauen Linie aber Sandro Schmid dazwischengehen. Auf den ersten gefährlichen Abschluss der Scheiz warten wir hier noch.
Gute Nachricht: Pius Suter ist nach seinem schmerzhaften Block in Unterzahl wieder zurück auf dem Eis.
Gegen Ende der Unterzahl wird es noch einmal gefährlich, aber insgesamt ist das ein sehr gutes PK der Nati. Wirklich echte Torgefahr hat Finnland selten ausgestrahlt.

Wichtiger, aber schmerzhafter Block von Pius Suter. Der Stürmer der St.Louis Blues steht nur langsam auf, kann sich aber mit etwas Hilfe von Jonas Siegenthaler auswechseln lassen. Hoffentlich ist es nur ein blauer Fleck und keine Verletzung.
Dumme Strafe gegen Damien Riat. Der Lausanner räumt seinen Gegner an der offensiven blauen Linie aus dem Weg und muss wegen Behinderung raus.
Gute erste Minuten der Schweizer Nati. Sie bestimmen das Spiel und halten das Geschehen weit vom eigenen Tor weg.
Los geht's mit dem Olympia-Viertelfinal. Hopp Schwiiz! Ken Jäger gewinnt das erste Bully.
In fünf Minuten wird der Puck eingeworfen. Die Nervosität steigt.
Das Schiedsrichter-Duo ist heute rein kanadisch: Die NHL-Refs Michael Campbell und Gord Dwyer werden das Spiel leiten. Als Linienrichter kommen der Amerikaner Ryan Daisy und der Tscheche Libor Suchanek zum Einsatz.
Denis Malgin kommt aufgrund seiner Schulterverletzung auch heute nicht zum Einsatz. Im Tor steht Leonardo Genoni, während Reto Berra Back-Up ist. Akira Schmid sitzt nur auf der Tribüne.

Das Team von Trainer Patrick Fischer geht als Aussenseiter in die Partie, weil Finnland auf 24 NHL-Spieler und ZSC-Star Mikko Lehtonen zählen kann. Ein Sieg wäre aber ein sehr grosser Schritt in Richtung Medaille.
30 Stunden nach der Playoff-Partie gegen Italien, die mit 3:0 gewonnen wurde, steigt das Eishockey-Nationalteam der Männer in den Viertelfinal gegen Finnland. Vor vier Jahren scheiterten die Schweizer in diesem Turnierstadium an den Finnen, die daraufhin in Peking Olympiasieger wurden. Die Partie findet wieder in der kleineren Nebenhalle auf dem Messegelände in Mailand-Rho statt. Für die Schweizer mag es von Vorteil sein, dass sie sich am Dienstag gegen Italien bereits an diese Arena gewöhnen konnten, derweil die Finnen erstmals dort antreten.
Spielbeginn ist um 18.10 Uhr.
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