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French police officers watch a car burning near the Champs-Elysee avenue following incidents after the Champions League soccer final match between PSG and Bayern Munich which is played in Lisbon, Portugal, Sunday Aug. 23, 2020 in Paris. Bayern Munich won 1-0. (AP Photo/Michel Euler)

Randalierer setzten Fahrzeuge in Brand, zerbrachen Fensterscheiben und zerstörten Geschäfte. Bild: keystone

Randale in Paris nach Endspiel der Champions League

Randalierer stifteten nach der Niederlage des PSG in der französischen Hauptstadt Chaos, es kam zu Ausschreitungen. Die Polizei verhaftete über 100 Personen.



Nach dem 1:0-Sieg des FC Bayern gegen Paris Saint-Germain im Endspiel der Champions League in Lissabon ist es am Sonntagabend in der französischen Hauptstadt zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei in Paris nahm 148 Menschen fest, wie die Pariser Polizeipräfektur am Montag auf Twitter mitteilte.

Die Festnahmen erfolgten demnach hauptsächlich wegen Beschädigung, Gewalttätigkeit oder dem Werfen von Projektilen auf die Polizei. Ausserdem seien mehr als 400 Verwarnungen ausgesprochen worden, weil die Maskenpflicht missachtet worden war.

Randalierende Fans hatten in der Nähe des Fussballstadions Parc des Princes sowie in der Umgebung der Champs-Elysées ihrer Enttäuschung Luft gemacht. Um das Stadion herum kam es zu Zusammenstössen mit der Polizei, die Tränengas einsetzte.

Die Polizisten wurden unter anderem mit Feuerwerkskörpern beworfen. Entlang der Prachtstrasse Champs-Élysées setzten Randalierer Fahrzeuge in Brand, zerbrachen Fensterscheiben und zerstörten Geschäfte.

Wie sah es im Stadion aus?

Das Finale der Champions League 2020 wurde aufgrund von Pandemie-Schutzvorkehrungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen – kein Grund für die Anhänger des Finalisten PSG. Diese haben zu einem Public Viewing im Pariser «Parc des Princes», dem heimischen Stadion, zusammengefunden.

5000 ausgewählte Besucher hat Paris Saint-Germain ins Prinzenpark-Stadion eingeladen, um das Endspiel live zu verfolgen. Neben ehemaligen Stars, Sponsoren und PSG-Jugendspielern auch Kinder aus sozial benachteiligten Familien. An allen übrigen Orten von Paris werde es keine Fan-Zonen geben, teilte die Stadt im voraus mit.

Wie dies aussah? Das zeigen diese fünf Bilder:

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Nach Zusammenstössen mit der Polizei nach dem Halbfinalsieg auf den Champs-Élysées, als Fans ohne Schutzmasken und Sicherheitsabstand feierten, waren die Stadt und die Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft. Rund 3000 Polizisten und Sicherheitskräfte waren am Sonntag im Einsatz sein, rund um den Prinzenpark im Westen der Stadt, und vor allem rund um den Triumphbogen und den Champs-Élysées.

Der berühmte Boulevard war gesperrt, damit die Fussgänger genügend Abstand halten konnten und «die Dinge so reibungslos wie möglich verlaufen», so die Hoffnung von Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin.

Es sei eng mit der Pariser Polizeipräfektur zusammengearbeitet worden, um den Fans eine Feier zu ermöglichen, sagte Bürgermeisterin Anne Hidalgo im Vorfeld des Abends. Auch bei den Feiern auf der Strasse gilt eine Maskenpflicht. Damit sich alle an die Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus halten können, seien gratis Schutzmasken verteilt worden.

(jaw/bal/pre/sda/dpa)

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