Sport
GC

GC-Fans verlassen den Gästesektor nach der ersten Halbzeit

Michael Frey (GC) reagit lors de la rencontre de football de Swiss Super League entre le Servette FC, SFC, et le Grasshopper Club Zurich, GC, ce samedi 21 mars 2026 au Stade de Geneve a Geneve. (KEYST ...
Michael Frey und die Hoppers erleben einen Abend zum Vergessen.Bild: keystone

Nach einer desolaten ersten Halbzeit: GC-Fans verlassen das Stadion vorzeitig

GC blamierte sich in der ersten Halbzeit gegen Servette komplett und lag bereits nach 18 Minuten mit 0:4 zurück. Die Fans hatten nach der ersten Halbzeit genug und verliessen den Gästesektor in der Pause.
21.03.2026, 19:3221.03.2026, 22:44

223,87 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Zürich und Genf. Mit dem Zug dauert die Fahrt länger als drei Stunden. Auf diese Reise begaben sich am Samstagnachmittag die Fans des Grasshopper Club Zürich. Wirklich gelohnt hat sich dies aber nicht.

Nach 18 Minuten führt Servette bereits mit 4:0 gegen den Rekordmeister. Noch nie in der Geschichte der Super League erzielte ein Team in den ersten 18 Minuten gleich vier Treffer. Bei diesem Resultat blieb es auch bis zur Halbzeit. Allerdings hätten die Genfer noch die Chance auf das fünfte Tor gehabt. Allerdings verschoss Doppeltorschütze Junior Kadile einen Elfmeter.

«Es ist unerklärlich. Verteidigt haben wir in Wahrheit gar nicht. Die Tore fielen viel zu einfach. Die ersten zehn Minuten waren ganz gut. Aber wenn du ein Tor nach dem anderen bekommst, ist es schwierig, die Emotionen zu zeigen.»
GC-Trainer Gernot Messner nach der Partie gegenüber «blue».

Zu viel für die mitgereisten Fans der Hoppers. Als die Partie nach der Pause wieder angepfiffen wurde, war nur ein Dutzend der Anhänger im Gästesektor. Auf den TV-Bildern war zu sehen, wie die Fans des Rekordmeisters den Sektor verliessen und den Support einstellten. Wie es scheint, durften die Fans aus Sicherheitsgründen das Stadion noch nicht verlassen.

Miroslav Stevanovic (SFC), gauche, marque face au gardien Justin Hammel (GC), droite, ors de la rencontre de football de Swiss Super League entre le Servette FC, SFC, et le Grasshopper Club Zurich, GC ...
Viermal wurde Justin Hammel in der ersten Halbzeit bezwungen.Bild: keystone

Erst am Montag wurde bei den Zürchern Trainer Gerald Scheiblehner entlassen. Der gewünschte Effekt blieb allerdings aus. Wie auch in den letzten zwei Jahren befindet sich GC voll im Abstiegskampf.

Stand jetzt liegen die Hoppers auf dem zweitletzten Platz und Schlusslicht Winterthur hat nur noch fünf Punkte weniger auf dem Konto und eine Partie weniger bestritten. In der laufenden Saison wird es gegen die Eulachstädter noch zu zwei Direktduellen kommen. Die Partie gegen Servette endete schlussendlich mit einer 0:5-Niederlage. (riz)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Von Hitzfeld bis Scheiblehner – alle GC-Trainer seit 1988
1 / 40
Von Hitzfeld bis Messner – alle GC-Trainer seit 1988

36 Trainer hat GC seit 1988 verbraucht – die Liste in chronologischer Reihenfolge.

quelle: www.imago-images.de / spp-jp
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Amateurfussballer schiessen aus Versehen Möwe aus der Luft – und beleben sie dann wieder
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
wasps
21.03.2026 20:59registriert Januar 2022
Rekordmeister. Das waren noch Zeiten.
390
Melden
Zum Kommentar
10
Die Schweiz steht am häufigsten am Uno-Folter-Pranger – die Sonntagsnews
Die Titlis-Bahnen haben eine frühere Nachrüstungsempfehlung des Gondel-Herstellers Garaventa nicht umgesetzt und die Schweiz ist weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert – die Sonntagsnews.
Die Schweiz ist laut einer Auswertung der «SonntagsZeitung» weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert gewesen. Sie habe sich in den letzten Jahren 133 Mal vor dem Uno-Ausschuss gegen Folter verantworten müssen. Die meisten Klagen stammten von abgewiesenen Asylsuchenden, die ihre Ausschaffung verhindern wollten und Foltergefahr geltend machten. Laut dem Staatsrechtsprofessor Markus Schefer von der Uni Basel bedeute dies nicht, dass es in der Schweiz besonders viele Menschenrechtsverstösse gebe. Vielmehr zeige die hohe Zahl, dass das Rechtssystem hierzulande funktioniere. «Es lohnt sich hier, eine Beschwerde einzureichen, weil die Entscheide der Uno hier ernst genommen werden», sagte Schefer zur «SonntagsZeitung». Ein weiterer Grund für die vielen Beschwerden sei die hohe Dichte an NGOs und spezialisierten Anwälten in der Schweiz sowie, dass Uno-Menschenrechtsverfahren hier relativ gut bekannt seien.
Zur Story