Olympia 2026: Nach Kondom-Flaute am Valentinstag – Organisatoren reagieren
Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Italien haben Nachschub bei den Gratis-Kondomen für die Athletinnen und Athleten versprochen. «Wir können bestätigen, dass die Versorgung mit Kondomen in den olympischen Dörfern zeitweise aufgebraucht war, weil die Nachfrage höher als erwartet war», teilte das Organisationskomitee auf dpa-Anfrage mit. Nachschub sei bereits unterwegs und werde bis Montag über die Dörfer verteilt. Zunächst hatte die Nachrichtenagentur AP darüber berichtet.
Ein Bericht, dass die Kondome in den olympischen Dörfern ausgegangen seien, hatte nicht nur bei den Athletinnen und Athleten Aufsehen erregt. «Das Klischee ist, dass der Valentinstag im olympischen Dorf im vollen Gange ist», sagte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, am Wochenende mit einem Augenzwinkern und rechnete vor: «10'000 wurden benutzt, 2'800 Athleten – man kann es sich ausrechnen.»
«Sicherstellen, dass immer welche verfügbar sind»
Nun haben die italienischen Organisatoren auf den Kondom-Engpass reagiert und werden damit für Erleichterung sorgen. «Sie werden kontinuierlich bis zum Ende der Spiele aufgefüllt, um sicherzustellen, dass immer welche verfügbar sind», teilte das Ok weiter mit. Die Winterspiele enden am 22. Februar kommenden Sonntag.
Es ist keine neue Problematik: Bei jeder Ausgabe der Olympischen Spiele sind die Gratis-Kondome wieder ein grosses Thema. Zum ersten Mal lagen 1988 bei den Sommerspielen im südkoreanischen Seoul Kondome für die Athletinnen und Athleten parat. Bei den Spielen 2024 in Paris sollen es etwa 300'000 gewesen sein. Die Kondome sind auch als Souvenir beliebt.
Verwendete Quellen:
- Mit Material der Nachrichtenagentur dpa

