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Deontay Wilder, left, knocks down Dominic Breazeale during the first round of the WBC heavyweight championship boxing match Saturday, May 18, 2019, in New York. Wilder won in the first round. (AP Photo/Frank Franklin II)

Wilder schickt Breazeale auf die Bretter. Bild: Ap

So brutal kann Boxen sein – bei diesem K.-o.-Schlag wackeln nicht nur die Ohrläppchen



US-Boy Deontay Wilder hat seinen WBC-Schwergewichts-Titel am Samstag gegen Dominic Breazeale auf eindrückliche Art und Weise verteidigt. Im New Yorker Barclays Center setzte der «Bronze Bomber» sein Gegenüber mit einer knallharten Rechten bereits in der 1. Runde ausser Gefecht.

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Der K.-o.-Schlag von Wilder gegen Breazeale. Video: streamable

Wie wirkungsvoll der Kopftreffer war, zeigt erst die Zeitlupe. 2,01-Meter-Hüne Wilder trifft Breazeale mit voller Wucht im Gesicht.

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Der Volltreffer in Zeitlupe. Video: streamable

Der Herausforderer schaffte es zwar, wieder aufzustehen, doch es war schon zu spät. Kurz zuvor hatte ihn der Ringrichter ausgezählt und so war der Kampf nach nur 2:17 Minuten zu Ende.

Seine Unbarmherzigkeit deutete Wilder bereits vor dem Kampf an. Da hatte der 33-jährige Linksausleger gedroht: «Breazeales Leben steht in diesem Kampf auf dem Spiel, ich meine das wirklich so. Ich versuche immer noch, eine Leiche in meinen Kampfrekord zu kriegen.» Zum Glück nur dummes Boxer-Gerede.

Breazeale steckte den brutalen Kopftreffer übrigens ziemlich gut weg. «Trouble» – so sein Spitzname – war zwar kurz in echten Schwierigkeiten, hätte aber gerne noch weitergeboxt. «Ich glaube, der Ringrichter hat etwas gar früh abgebrochen», sagte er nach dem Kampf. «Ich war auf den Füssen und hatte meine Beine unter mir. Aber der Ringrichter hat seinen Job gemacht und mich für den nächsten Kampf geschützt.»

«Big Fight» für Wilder – aber wann?

Für «Killer» Wilder war es in seinem 42. Profikampf bereits der 41. Sieg, der 40. nach K. o. Nur den Fight im vergangenen Dezember gegen Tyson Fury konnte er nicht gewinnen. Dieser hatte Remis geendet, obwohl Wilder den Klitschko-Besieger zweimal auf die Bretter geschickt hatte.

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Wilder vs. Fury – die besten Szenen. Video: YouTube/SPOX

Wilder versprach nach dem Sieg über Breazeale, dass es zu den von den Fans geforderten «Big Fights» gegen die Briten Anthony Joshua (Weltmeister der IBF, WBO und WBA) und Fury kommen wird. Die Frage sei nur noch wann: Joshua boxt am 1. Juni in New York gegen Andy Ruiz Junior, Fury trifft am 15. Juni in Las Vegas auf den Deutschen Tom Schwarz.

Wilder ist gemäss eigenen Angaben aber schon bereit: «Wenn ich mir das Schwergewicht-Boxen anschaue, ist Kraft die Basis für alles, und ich habe gewaltige Kraft. Diese werde ich gegen jeden Mann einbringen, der mit mir in den Ring steigt. Das macht mich zum gefährlichsten Mann der Welt. Nicht weil ich das behaupte, sondern wegen meiner Taten im Ring.» (pre)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Padi Engel #Kanngarnix 20.05.2019 10:53
    Highlight Highlight Wie der Kameramann bei dem Schrei nach dem K.O. zusammenzuckt ^^'
  • Dan Rifter 20.05.2019 10:28
    Highlight Highlight Ein Faktor ist sicher auch das Kinn als angeborenes Talent.

    Schlagen kann man lernen, die Fähigkeit einzustecken bzw. stehenzubleiben hängt von einem guten Kinn ab.

    Ähnlich wie die Leidensfähigkeit bei Velofahrern.
  • Nelson Muntz 20.05.2019 10:12
    Highlight Highlight Zeit für ein Duell mit AJ!
    • bcZcity 20.05.2019 10:59
      Highlight Highlight Die Frage ist wie gut AJ einstecken kann. Wenn er ein gutes Kinn hat, dann sehe ich für Wilder nur wenig Chancen, denn boxerisch ist AJ auf einem anderen Level und sehr hart schlagen kann der auch, nicht nur Wilder. Dass Wilder einstecken kann hat er jedoch auch schon bewiesen.
  • Amboss 20.05.2019 09:49
    Highlight Highlight Phow sieht schon übel aus.

    Ich frag mich immer, wie man sich nach so einem Kampf, rsp nach so einem KO fühlt...
    Sind die Boxer trainiert, sowas einzustecken?
    Oder liegt der jetzt tagelang mit einem Brummschädel herum?
    • Baron Minshew 20.05.2019 10:10
      Highlight Highlight War Hobbyboxer, kann dir sagen der Schädel brummt definitiv auch am Tag danach😎
      Und gleich unmittelbar nach dem KO checken viele eh nicht viel. Aus diesem Grund reicht es nicht einfach wieder aufstehen zu können. Denn evt kannst du aufstehen aber in der Birne bist Du so dumpf dass Du einem nächsten Punch zufrieden entgegen schauen würdest
    • Cillit Bang 20.05.2019 10:29
      Highlight Highlight Und manchmal wird dir extrem übel, kommt immer darauf an, wie hart der Schlag war.
    • Amboss 20.05.2019 10:32
      Highlight Highlight Danke für die Antwort.

      Und ich frag mich immer: Wieso tut man sich das an?

      Aber genau das ist wohl ein Grund für die Faszination des Kampfsports.
      Dass man die Kämpfer wirklich dafür bewundert, dass sie sich die Schmerzen und den Brummschädel antun
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