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Boxen: Deontay Wilder vs. Dominic Breazeale: Brutaler K. o. in Runde 1

Deontay Wilder, left, knocks down Dominic Breazeale during the first round of the WBC heavyweight championship boxing match Saturday, May 18, 2019, in New York. Wilder won in the first round. (AP Phot ...
Wilder schickt Breazeale auf die Bretter. Bild: Ap

So brutal kann Boxen sein – bei diesem K.-o.-Schlag wackeln nicht nur die Ohrläppchen

20.05.2019, 09:0120.05.2019, 15:53

US-Boy Deontay Wilder hat seinen WBC-Schwergewichts-Titel am Samstag gegen Dominic Breazeale auf eindrückliche Art und Weise verteidigt. Im New Yorker Barclays Center setzte der «Bronze Bomber» sein Gegenüber mit einer knallharten Rechten bereits in der 1. Runde ausser Gefecht.

Der K.-o.-Schlag von Wilder gegen Breazeale.Video: streamable

Wie wirkungsvoll der Kopftreffer war, zeigt erst die Zeitlupe. 2,01-Meter-Hüne Wilder trifft Breazeale mit voller Wucht im Gesicht.

Der Volltreffer in Zeitlupe.Video: streamable

Der Herausforderer schaffte es zwar, wieder aufzustehen, doch es war schon zu spät. Kurz zuvor hatte ihn der Ringrichter ausgezählt und so war der Kampf nach nur 2:17 Minuten zu Ende.

Seine Unbarmherzigkeit deutete Wilder bereits vor dem Kampf an. Da hatte der 33-jährige Linksausleger gedroht: «Breazeales Leben steht in diesem Kampf auf dem Spiel, ich meine das wirklich so. Ich versuche immer noch, eine Leiche in meinen Kampfrekord zu kriegen.» Zum Glück nur dummes Boxer-Gerede.

Breazeale steckte den brutalen Kopftreffer übrigens ziemlich gut weg. «Trouble» – so sein Spitzname – war zwar kurz in echten Schwierigkeiten, hätte aber gerne noch weitergeboxt. «Ich glaube, der Ringrichter hat etwas gar früh abgebrochen», sagte er nach dem Kampf. «Ich war auf den Füssen und hatte meine Beine unter mir. Aber der Ringrichter hat seinen Job gemacht und mich für den nächsten Kampf geschützt.»

«Big Fight» für Wilder – aber wann?

Für «Killer» Wilder war es in seinem 42. Profikampf bereits der 41. Sieg, der 40. nach K. o. Nur den Fight im vergangenen Dezember gegen Tyson Fury konnte er nicht gewinnen. Dieser hatte Remis geendet, obwohl Wilder den Klitschko-Besieger zweimal auf die Bretter geschickt hatte.

Wilder vs. Fury – die besten Szenen.Video: YouTube/SPOX

Wilder versprach nach dem Sieg über Breazeale, dass es zu den von den Fans geforderten «Big Fights» gegen die Briten Anthony Joshua (Weltmeister der IBF, WBO und WBA) und Fury kommen wird. Die Frage sei nur noch wann: Joshua boxt am 1. Juni in New York gegen Andy Ruiz Junior, Fury trifft am 15. Juni in Las Vegas auf den Deutschen Tom Schwarz.

Wilder ist gemäss eigenen Angaben aber schon bereit: «Wenn ich mir das Schwergewicht-Boxen anschaue, ist Kraft die Basis für alles, und ich habe gewaltige Kraft. Diese werde ich gegen jeden Mann einbringen, der mit mir in den Ring steigt. Das macht mich zum gefährlichsten Mann der Welt. Nicht weil ich das behaupte, sondern wegen meiner Taten im Ring.» (pre)

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