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ZUM UNSPUNNEN FEST 2017 VOM 26. AUGUST BIS ZUM 3. SEPTEMBER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Umgeben von Schwingern, Kampfrichtern und Zuschauern wirft ein starker Mann (Name unbekannt) am 22. September 1946 anlaesslich des Schweizerischen Trachten- und Alphirtenfests in Unspunnen bei Interlaken den Unspunnenstein. Das erste Unspunnenfest fand 1805, unweit der Ruine Unspunnen, statt. Das Unspunnenfest feiert dieses Jahr seinen 200. Geburtstag. Neben dem Stossen des Unspunnensteins, sich im Schwingen messen, wird in schmucken Trachten getanzt, musiziert und gejodelt. (KEYSTONE/Photopress-Archiv/Matter)   === ,  ===

1946 ist die Welt am Unspunnenfest noch in Ordnung. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Der Krimi um den Unspunnenstein – warum er immer wieder geklaut wird

Wenn am Sonntag in Interlaken das Unspunnenfest ausgetragen wird, stehen nicht nur die besten Schwinger des Landes im Fokus. Sondern auch ein Stein. Denn dessen Geschichte liest sich spannender als manch ein Krimi.



Ein rechter Brocken ist er, dieser Unspunnenstein: 83,5 Kilogramm schwer. Und er ist ein Symbol für das Bernbiet, ach was: für die ganze Deutschschweiz. Zumindest sehen das die Béliers so, eine Separatistengruppe aus dem Jura. Sie haben den Stein deshalb nicht nur einmal entführt, sondern gleich zwei Mal. Seit 2005 gilt er (wieder) als verschollen.

Dass der allererste, der 184 Pfund schwere Originalstein aus dem Jahr 1805, verschwunden ist, das haben die Interlakner indes sich selber zuzuschreiben. Offenbar hatten die Ausrichter des ersten Unspunnenfests im Stück Fels noch keine immens grosse Bedeutung erkannt. Nicht wie Ueli Bettler, der aktuelle OK-Präsident. Für ihn ist der Stein «ein Symbol für die Freiheit und die Eigenheit der Schweiz». So diktierte er es unlängst in den Notizblock eines NZZ-Reporters.

Martin Laimbacher beim Steinstossen mit dem Unspunnenstein am Schwing und Aelplerfest, am Sonntag 1. September 2013, in Burgdorf. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Das aktuelle Sportgerät, im Einsatz 2013 beim Eidgenössischen in Burgdorf. Bild: KEYSTONE

Bei der zweiten Austragung des Unspunnenfests im Jahr 1808 hantierten die Steinstösser mit einem etwas leichteren, 167 Pfund schweren, Stein. Dessen rechtmässiger Besitzer, der Turnverein Interlaken, nimmt an, dass ihn anschliessend ein Bauer zum Schleifen seiner Sensen benutzt hat. Es ist dieser Stein, mit dem ein Stück Schweizer Geschichte verbunden ist.

Erster Diebstahl 1984

Als nach fast hundert Jahren Unterbruch 1905 erneut ein Unspunnenfest stattfand, tauchte dieser Stein wieder auf. Viele Jahre zogen ins Land, Unspunnenfeste fanden in unregelmässigen Abständen statt, geworfen wurde stets mit dem 83,5 Kilogramm schweren Stein von 1808.

Bis am 3. Juni 1984 ein «Anschlag auf eine Tradition» verübt wird. So bezeichnet der damalige OK-Präsident des Unspunnenfests den Diebstahl durch Béliers. An diesem Sonntagmittag wird die Frau an der Kasse zum Touristikmuseum in Unterseen, wo der Stein ausgestellt ist, abgelenkt und vier französisch sprechende junge Männer werfen den Stein aus dem ersten Stock. Sie stehlen ihn und verstecken ihn im Hasenstall eines Anführers der Béliers.

Die magische 4-m-Grenze

Markus Maire aus Plaffeien FR hält schon seit 2004 den Rekord mit dem Unspunnenstein. Damals stiess er ihn 4,11 m weit. Der Final der Steinstösser findet am Sonntag um 15.45 Uhr statt, bevor in Interlaken die Schwinger ihren letzten Gang bestreiten.

Bundesrat sieht keine Gefahr für den Frieden im Land

Für die Nachrichtenagentur SDA handelt es sich nicht um einen «Anschlag», sondern bloss um einen «Streich». Nur zwei Tage zuvor hatten die Béliers in Les Rangiers ein Soldatendenkmal, den «Fritz», zerstört. Die jungen Widerstandskämpfer setzten sich ab der Gründung des Kantons Jura im Jahr 1979 dafür ein, dass auch die anderen beim Kanton Bern verbliebenen französisch-sprachigen Gemeinden in den neuen Kanton integriert werden.

Sogar der Bundesrat muss sich zum Diebstahl äussern. Die Zerstörung des Denkmals und die Entführung des Steins seien zwar «unschweizerisch», lässt die Landesregierung verlauten, sie sehe den Frieden in der Schweiz aber nicht schon als gestört an. Fünf Jahre nach dem Diebstahl wird die Kriminalakte geschlossen, weil das Delikt verjährt ist.

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So sieht es aus, wenn der Unspunnenstein gestossen wird: Sieger Peter Michel am Eidgenössischen 2013. Video: streamable

In der Zwischenzeit müssen die Älpler Ersatz beschaffen. Sie finden ihn, wenngleich die Kopie nicht aus Aaregranit wie beim Original ist, sondern aus Habkerngranit. Ein Steinmetz bearbeitet die Kopie so, dass sie in Form und Gewicht dem ursprünglichen Stein so nahe wie möglich kommt.

Plötzlich ist er wieder da …

Währenddessen geht im Hintergrund die Suche nach dem historischen Stein, den die Jurassier als «grossen Kieselstein» verhöhnen, weiter. Erfolglos. Der Originalstein bleibt verschollen. 17 Jahre lang.

Dann taucht er überraschend wieder auf. Die Béliers überreichen ihn im August 2001 Shawne Fielding, der Gattin des damals bekannten Schweizer Botschafters Thomas Borer, und drei Tage später findet in Interlaken ein Übergabefest statt. Allerdings müssen die Steinstösser feststellen, dass ihr Heiligtum verschandelt wurde: Die Béliers haben ihr Emblem, zwölf Europa-Sterne und das Datum der legendären EWR-Abstimmung (6. Dezember 1992) eingemeisselt.

Wife of former Swiss ambassador to Germany, Shawne Fielding Borer, poses next to the legendary Unspunnen stone, in Saigneleger, Switzerland, August 12, 2001. The stone, stolen by separatists of the Canton of Jura in 1984, was returned to Shawne Fielding Borer in 2001, with some stars engraved by the thieves, symbolizing the stars of the European Union. The original stone was stolen again on Saturday Aug. 20, 2005 from a hotel in Interlaken where it was on display ahead of the upcoming Unspunnen festival. The Unspunnen stone is named after the most revered stone throwing contest of Switzerland and has been tossed for a century.  It is regarded as a cultural heritage of the country. (KEYSTONE/BIST/ROGER MEIER)

Botschaftergattin mit Hut und Stein: Shawne Fielding. Bild: KEYSTONE

Der Stein ist also wieder da, aber für Steinstösser-Bewerbe wird er fortan nicht mehr verwendet. Die Sterne schneiden den Sportlern die Hände ein und auch das Gewicht ist nicht mehr, wie es sein sollte. Das Original kommt deshalb ins noble Grand Hotel Victoria-Jungfrau, dort wird es ausgestellt. An einer Eisenkette befestigt, sicher ist sicher.

… und schon bald erneut weg

Doch nicht sicher genug vor den jurassischen Separatisten. Die kommen im Sommer 2005, zwei Wochen vor dem Unspunnenfest, nach Interlaken. Knacken – zack! zack! – die Eisenkette, heben den Stein von seinem Sockel und machen sich aus dem Staub. Filmreif hinterlassen sie eine Botschaft, die sie als Täter kennzeichnet: einen Pflasterstein, rot-weiss bemalt mit dem Jura-Wappen.

ZUM UNSPUNNEN FEST 2017 VOM 26. AUGUST BIS ZUM 3. SEPTEMBER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein Pflasterstein mit einem aufgemalten Jura-Wappen liegt am Samstag, 20. August 2005 im Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken dort, wo der originale Unspunnenstein im Hinblick auf das kommende Unspunnenfest vorher ausgestellt war. Zum zweiten Mal in seiner Geschichte befindet sich der legendaere Unspunnenstein offenbar wieder in jurassischer Hand. Der gut 80 Kilogramm schwere Brocken wurde am Samstagmorgen von vier Unbekannten aus dem Nobelhotel in Interlaken gestohlen. Bereits im Juni 1984 wurde der Stein von Mitgliedern der separatistischen Jugendorganisation Belier gestohlen und erst nach 17 Jahren zurueckgegeben. (KEYSTONE/Peter Michel)

Ein schlechter Tausch für die Interlakner: Unspunnenstein gegen angemalten Pflasterstein. Bild: KEYSTONE

Der Unspunnenstein ist seither erneut verschollen. Es ranken sich Legenden um ihn, die so weit gehen, dass es auch schon hiess, er befinde sich in New York. Vielleicht ist er auch zerstört worden. Und vielleicht waren es beim zweiten Mal gar nicht die Béliers; die Polizei vergewisserte sich beim OK-Präsidenten des Unspunnenfests, dass es sich nicht etwa um einen PR-Gag gehandelt hat.

Kehrt der Stein bald ins Berner Oberland zurück?

Seit kurzer Zeit gibt es immerhin – falls der Stein noch existiert – neue Hoffnungen, dass er dereinst wieder auftauchen könnte. «Kommt der gestohlene Unspunnenstein zurück?», wird im offiziellen Programm gefragt. Grund zum Optismus könnte ein Abstimmungsresultat aus dem Juni sein. Denn da entschied sich die Bevölkerung des Städtchens Moutier dafür, vom Kanton Bern zum Kanton Jura zu wechseln. Das entspannte die Jura-Frage ein wenig. Wird der Unspunnenstein also zum Tauschpfand, nach dem Motto: «Ihr habt uns Moutier gegeben, also geben wir euch euren Kieselstein zurück?»

Die Kopie, mit der die Steinstösser werfen, wird nirgends mehr ausgestellt. Sie liegt in einem Banktresor in Interlaken. Eine sprengstoffsichere Betonpforte sichert den Eingang zum Keller, in dessen grösstem Schliessfach der Unspunnenstein versteckt wird.

Peter Michel stoesst den 83,5 kg schweren Unspunnenstein beim Steinstossen am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest (ESAF) Estavayer2016 in Payerne, am Sonntag, 28. August 2016. Michel belegt den zweiten Rang des Wettkampfs. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Hüter des Steins: Peter Michel am Eidgenössischen 2016 in Payerne. Bild: KEYSTONE

Muss er bewegt werden, bietet die Bank den 46-jährigen Peter Michel auf. Jahrelang war er der beste Steinstösser im Land, dreifacher Sieger des Eidgenössischen und auch am Unspunnenfest erfolgreich. Michel hält nicht viel von Symbolik, vom Gerede über die Freiheit der Schweiz, für welche der Unspunnenstein angeblich steht. Das mit Sternen malträtierte Original bezeichnet er als geschichtliches Objekt und die Kopie ist für ihn nichts anderes als «ein Sportgerät».

So kann man das natürlich auch sehen.

Ein bisschen gar viel Wind um so ein bisschen Stein, oder?!

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Video: watson/Emily Engkent

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hattori_Hanzo 22.08.2017 15:34
    Highlight Highlight Frage an die Redaktion: Wieso ist (gefühlt) unter jedem 3. Artikel das "Wein doch" bzgl. Wind verlinkt? Oder kommt nur mir das so vor?
    • Ralf Meile 22.08.2017 15:56
      Highlight Highlight Das muss reiner Zufall sein. Vielleicht windet es dieses Video einfach immer wieder in die Artikel, vielleicht bläst es andere einfach gnadenlos aus dem Weg. Unterschätze nie die Kraft des Windes, oh grosser Schwertmeister! 😉
  • Hierundjetzt 21.08.2017 16:45
    Highlight Highlight Auch der Böög ist nur ein Strohbündel... oh wait 😏
  • Maranothar 21.08.2017 15:14
    Highlight Highlight Das ist ein Stein. Was soll das Theater?
    • TruchaConCebolla 21.08.2017 16:26
      Highlight Highlight Die Bibel/der Koran ist ein Buch. Was soll das Theater?
    • Maranothar 22.08.2017 12:22
      Highlight Highlight @Tubel500
      Meine Rede
  • Dr. John Watson 21.08.2017 15:02
    Highlight Highlight Diese 3 Fakten zeigen, dass
    - es für den Jura nicht störend war, wenn einer seiner Spitzenpolitiker rassistische Äusserungen von sich gibt.
    - die Béliers nicht den geringsten Respekt vor der Schweiz und deren Geschichte haben. Dabei entschuldigt nicht, dass sie diese nicht kennen.
    Der Jura, der so lange gegen angebliche Fremdherrschaft kämpfte, will diese nun bei den Gemeinden im Südjura selbst durchsetzen und ausüben. Anders sind die permanenten Druckversuche nicht zu deuten.
    Der Jura kann sich überlegen, ob er einen unabhängigen Staat gründen will. Die Schweiz braucht diesen Kanton nicht.
  • Dr. John Watson 21.08.2017 14:50
    Highlight Highlight 3 Fakten zum Thema Béliers und Jura
    - Roland Béguelin, ein Separatist der ersten Stunde und einer der Gründerväter des Kantons Jura, fiel durch folgende Aussage auf: "... dass die Gemeindebehörden des Berner Jura von Kandidaten mit Deutschschweizer Namen zu reinigen sind“.
    - Le Fritz, das Soldatendenkmal, welches die Béliers zerstörten, stand für die Soldaten aus allen Landesteilen, welche im 1. Weltkrieg die Grenze des Juras schützten.
    - Der Unspunnenstein war ein Symbol für die Wiedervereinigung der Berner Regierung und des Volkes 1805 nach der Niederlage gegen die Franzosen.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 21.08.2017 12:21
    Highlight Highlight Die Béliers waren indes nicht weit entfernt vom Terrorismus.

    Regionalnationalisten sind das, nicht mehr.

    Ich hoffe das sie sich mit den Neuenburgern um den Neuenburger zanken, was sie ja schon angedeutet haben. Dann wird ihnen nicht mehr so viel Verständnis entgegengebracht.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 21.08.2017 13:17
      Highlight Highlight An die Blitzer: Bitte mal Nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9liers

      Sprengstoffanschläge und Brandstiftungen. Ein Bélier starb beim Basteln einer Bombe sogar.

      Das sind keine Kleinigkeiten sondern Kapitalverbrechen.
      Nebst dem Umstand das man Tote billigend in Kauf nahm und Brandstifter Triebtäter sind, wurde versucht Terror zu machen was auch gelang.

      Der Raub des Unspunnensteins wirkt gegen den Rest wirklich wie ein Bubenstreich.
    • Martin68 21.08.2017 20:56
      Highlight Highlight Da gibt es noch den Fall Flückiger, der bis heute ungeklärt ist!

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Christian Stucki (34) ist König. Eine der schönsten Geschichten der Schwinger-Historie. Sie hat nur einen kleinen Makel: Sein Schlussgang-Gegner Joel Wicki lag gar nicht regulär auf dem Rücken.

Christian Stucki schmettert im Schlussgang Joel Wicki mit einem gewaltigen Wurf nach 41 Sekunden auf den Rücken. Die drei Kampfrichter – einer im Sägemehlring, zwei am Tisch, geben das Resultat. Christian Stucki ist König. Welch wunderbarer Abschluss eines Festes, das alle Dimensionen gesprengt hat!

Aber es gibt einen kleinen Schönheitsfehler. Joel Wicki war nach den Buchstaben des Gesetzes nicht auf dem Rücken. Nicht besiegt. Der Gang hätte weitergehen müssen. Der König verdankt seine …

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