Sport
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Sven Schurtenberger, rechts, jubelt ueber den Sieg gegen Patrick Schenk, links, im 6. Gang am Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest (ESAF) in Zug, am Sonntag, 25. August 2019. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Sven Schurtenberger. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Sture «Sägemehl-Ajatollahs»? Nein, die Sperre von Sven Schurtenberger macht Sinn

Gross ist die Aufregung um die strenge Bestrafung des «Werbesünders» Sven Schurtenberger. Dabei geht vergessen, dass genau diese Haltung das Schwingen zu dem gemacht hat, was es heute ist.



Warum ist Schwingen so erfolgreich? Auch deshalb, weil es in der Arena werbefrei ist. Warum ist es gelungen, das Schwingen in diesem Bereich werbefrei zu halten? Weil die «Sägemehl-Ajatollahs» stur sind.

Oh, es war ein Versehen! Oh, er hat es sicher nicht absichtlich gemacht! Oh, es handelt sich doch nur um ein winziges Logo! Aber wer kleine Reglements-Verletzungen toleriert und straffrei durchgehen lässt, wird bald gegen grössere machtlos sein. Der nächste Schritt ist nämlich: Aber beim Schurtenberger hat man es ja auch toleriert!

Die Kinder der Neuzeit haben bereits vergessen, wie viel Sturheit, Standhaftigkeit, Energie und Kraft notwendig waren, um das Schwingen ab den 1980er Jahren, als auch unser Sport «amerikanisiert» worden ist, vor der Kommerzialisierung zu bewahren.

Ich habe noch die Auseinandersetzungen zwischen Obmann Ernst Marti und Ruedi Hunsperger, dem König der Könige in den 1970er Jahren, miterlebt. Es war, natürlich, eine Auseinandersetzung einer Einstellung von Vorgestern (keine Werbung, basta») gegen die Neuzeit («Geld mit Werbung verdienen»). Nahezu flächendeckend war die Kritik an Ernst Marti und seinen konservativen Gesinnungsgenossen.

Der dreifache Schwingerkoenig Ruedi Hunsperger am Eidgenoessischen Schwinger- und Aelplerfest in Schwyz am 25. August 1974. Mit dem Sieg ueber den Berner Fritz Uhlmann wurde Hunsperger zum dritten Mal Schwingerkoenig, etwas, das vor ihm noch niemandem gelang. Gemaess eines Berichts des Bundes vom Mittwoch, 26. Juli 2000, ist der dreifache Schwingerkoenig mit einer Blutvergiftung in kritischer Verfassung ins Berner Inselspital eingeliefert worden. Hunsperger liegt gemaess der Meldung auf der Intensivstation; sein Zustand wird als stabil bezeichnet. (KEYSTONE/STR) ===  ===

Ruedi Hunsperger 1974. Bild: KEYSTONE

Ruedi Hunsperger entzog sich durch einen frühen Rücktritt – er verliess nach dem Eidgenössischen 1974 im Alter von 28 Jahren stolz und unbesiegt die Arena – weiteren schwingpolitischen Auseinandersetzungen.

Ohne die Sturheit der Funktionäre, ohne die Kraft des Konservatismus im letzten Jahrhundert wäre es nicht gelungen, die Seele des Schwingens in die Moderne zu retten.

Die Zwilchhosen-Funktionäre waren damals mächtiger, stärker als der König. Das wirkte. Erst unter Obmann Dr. Ernst Schläpfer – bis heute der einzige König, der auch ins höchste politische Amt des Schwingens aufrückte – ist die Werbung vor neun Jahren ins Schwingen gekommen. Klug dosiert, nur ausserhalb der Arena toleriert und politisch schlau: Die «Bösen» müssen ihre persönlichen Werbeverträge beim Verband einreichen und darauf eine Steuer von 10 Prozent («Sägemehl-Reichtums-Steuer») in die Verbandkasse abliefern.

Ohne die Sturheit der Funktionäre, ohne die Kraft des Konservatismus im letzten Jahrhundert wäre es nicht gelungen, die Seele des Schwingens in die Moderne zu retten. Dabei spielt auch eine kluge politische Einrichtung im Verband eine wichtige Rolle: Die Ehrenmitglieder haben bei der Delegiertenversammlung ein Stimmrecht. So ist es schwer, Neuerungen gegen die Überzeugung der Gralshüter des Sägemehls durchzubringen.

Es liegt in der Natur jeder Obrigkeit, mit spektakulärer Bestrafung Regeln und Reglemente zu bekräftigen.

Heute werden in politischen Sonntagsreden, Leitartikeln, ja in Büchern die Plage des Kommerzes mit all seinen Begleiterscheinungen und der Zerfall der Sitten im Sport gegeisselt.

Nur ein Sport behauptet sich gleich dem gallischen Dorf von Asterix und Obelix im Römischen Reich gegen den verderblichen Einfluss des grossen Geldes: das Schwingen. Nur einem Sport ist es bis heute gelungen, die Balance zwischen Geld und Geist zu wahren. Dem Schwingen. Und das ist nur mit Sturheit, mit konsequenter und kleinlicher Auslegung des Werbereglements möglich.

Ist an Sven Schurtenberger ein Exempel statuiert worden? Ja, natürlich. Es liegt in der Natur jeder Obrigkeit, mit spektakulärer Bestrafung Regeln und Reglemente zu bekräftigen.

Sven Schurtenberger ist ein «Böser». Also ein Guter. Ein eidgenössischer Kranzschwinger. Bis auf dieses Werbemissgeschick ohne Fehl und Tadel. Aber wir wollen nicht übertreiben. Ob er nächste Saison bei den grossen Festen ausserhalb seines Teilverbandes antreten darf oder nicht, hat auf das Spektakel des Schwingerjahres 2020 weniger Auswirkungen als ein umgestürzter Sack Reis in Peking. Nicht eine einzige Eintrittskarte wird deswegen weniger verkauft.

Es wäre sowieso klug, Sven Schurtenberger nicht zum «Märtyrer» zu machen.

Möge der Geist Ernst Martis auch die heutigen Funktionäre in dieser Frage beseelen und standhaft machen. Aber weil wir in einer neuen Zeit leben, können sie sich einen Gnadenakt erlauben: Sven Schurtenberger wie vorgesehen für die grossen auswärtigen Feste sperren – aber nicht für das Eidgenössische Jubiläumsfest am 30. August 2020 in Appenzell.

Erst mit der Lupe sieht man das Vergehen. Video: SRF

Seine Teilnahme an diesem wichtigsten Fest der nächsten Saison wäre ein schöner Akt der Versöhnung und «Wiedereingliederung», und die Kirche bliebe trotzdem im Dorf.

Es wäre sowieso klug, Sven Schurtenberger nicht zum «Märtyrer» zu machen: Die Innerschweizer sind ja bei eidgenössischen Anlässen notorisch erfolglos. Darf Sven Schurtenberger beim Eidgenössischen Jubiläumsfest nicht antreten, können die Innerschweizer sagen, diesmal hätten sie es geschafft, wenn die «Berner Mafia» nicht dafür gesorgt hätte, dass einer ihrer «Bösesten» zu Hause bleiben muss.

Alle Schwingerkönige seit 1961

Was die Besucher am Eidgenössischen nervt

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tikkanen 02.11.2019 20:28
    Highlight Highlight ...Chlöisu, deine Einschätzung trifft zu. Tatsächlich ist Schurti’s Sperre hart aber gerechtfertigt🙂Schlussamänd muss das Reglement vollzogen werden, lässt der ESV den Schurti-Swoosh unbestraft wird der Akt wiederholt und in zwei, drei Jahren stehen Liftfasssäulen im Sägemehl😒

    Item, Schweizermeister und Königreich🐻
  • Matlokk 02.11.2019 17:48
    Highlight Highlight Das er bestraft wird ist ja ok. Aber das er wegen so einem kleinen Vergehen eine derart hohe Strafe bekommt ist völlig übertrieben. Die ganze Saison wäre gelaufen für ihn, wegen einem Nike Logo auf dem Schienbeinschoner??!!
    Paar Tausend Stutz in die Nachwuchskasse und gut ist. Tut etwas weh, der Verband wahrt sein Gesicht und die Jungen haben auch was davon
  • Globinchen 02.11.2019 17:15
    Highlight Highlight Der Klaus macht seinem Namen alle Ehren. Eine Strafe ist berechtigt, aber sie sollte bitte einigermaßen verhältnismässig sein.
  • HugiHans 02.11.2019 15:24
    Highlight Highlight Für den Schwingsport mag die Sperre ev. unbedeutend sein. Für Schurtenberger Sven sieht das etwas anders aus. Schwingen ist nicht nur mehr ein Hobby, sondern Spitzensport mit dem entsprechendem Trainingsaufwand wenn man an der Spitze dabei sein will. Diesen Aufwand auf sich nehmen, obwohl man 1 Jahr für die grossen Feste gesperrt ist?
    Falls Sven's Antwort dazu nein ist, kann dieses Urteil auch das Ende seine Schwingkarriere auf höchstem Niveau sein. Und das wegen einer Unachtsamkeit? Sind sich das die Verantwortlichen bewusst? Kann dies im Sinne des Schwingsportes sein?
  • Abu Nid As Saasi 02.11.2019 14:56
    Highlight Highlight Sollen sie doch antreten wie die Alten Griechen bei ihren Ölpuschen Spielen in Delphi. Dann hätten vielleicht ein paar ältere Herren noch mehr Freude am Sport
  • Mia_san_mia 02.11.2019 14:40
    Highlight Highlight Sägemehl-Ajatollahs 😂
  • Heini Hemmi 02.11.2019 13:59
    Highlight Highlight 1000 Zeilen am Thema vorbeigeschrieben. Es bestreitet niemand, dass Schurti eine Strafe verdient. Aber eine Strafe soll verhältnismässig sein. Erstens verlangt dies jedes vernünftige Rechtssystem. Zweitens ist Verhältnismässigkeit eine ureigene Eigenschaft eines jeden Eidgenossen. Insofern agiert hier der Verband extrem unschweizerisch.
  • sidthekid 02.11.2019 13:17
    Highlight Highlight Notorisch erfolglos? Ein Luzerner hat das letzte Eidgenössische, zusammen mit Stucki, gewonnen.
  • Hoopsie 02.11.2019 13:15
    Highlight Highlight Solange der Verband stolz einen Stier durch die Arena führt, der auf den Namen "FORS vo der Lueg" (FORS - Futterproduzent) oder "Mazot de Cremo" (Cremo - Milchprodukte) hört, solange können mir diese sogenannt strengen Wächter der Tradition gestohlen bleiben. Und ja, Augenmass ist eine der grössten Schweizer Tugenden und das lässt dieser sture "Altherren-Verband" kläglich vermissen. So unverständlich wie man Martin Grab in seinem Dopingfall beschützte, so unverständlich schliesst man nun Schurti aus. Es gibt nur zwei Worte für diesen Verband - Lächerlich und Dumm.

  • Herr Ole 02.11.2019 12:41
    Highlight Highlight Ist Schwingen wirklich gerade deshalb beliebt, weil es den ganzen Werbungstrend nicht mitmacht? Ich denke nicht. Es liegt eher daran, dass es im Moment cool ist, auf Schweizerisch zu machen. Sieht man auch an den vielen Schweizerfahnen, die seit 10-15 Jahren wieder überall rumhängen.
  • esclarmonde 02.11.2019 12:33
    Highlight Highlight Interessant ist, dass jüngere Schwinger (unter 40 Jahre) in leitender Funktion die drakonische Strafe ebenfalls nicht verstehen. Und die teils Mühe mit der Verbandsspitze haben.
  • Calvin Whatison 02.11.2019 12:26
    Highlight Highlight Zum Glück ist das als Kommentar gezeichnet.🤦🏻‍♂️
  • wasylon 02.11.2019 11:24
    Highlight Highlight So weit mir bekannt ist darf Schurtenberger am Eidgenössischen Jubiläumsschwingfest antreten, sofern er vom ISV selektoniert wird. Er ist ja nur an Kranzfesten gesperrt die nicht vom Luzerner Schwingerverband veranstaltet werden und am EJSF in Appenzell werden keine Kränz verteilt.
    • sidthekid 02.11.2019 13:32
      Highlight Highlight Korrekt. Eidg. Anlässe sind beim ersten Vergehen nicht betroffen.
    • wasylon 02.11.2019 14:11
      Highlight Highlight Diejenigen die es nicht glauben wollen können es hier nachlesen.

      Ich weiss natürlich nicht was die genauen Selektionskriterien vom ISV sind aber ich denke doch das Schurti berücksichtigt wird in seinem speziellen Fall.
      Benutzer Bild
  • azoui 02.11.2019 11:20
    Highlight Highlight <<Sture «Sägemehl-Ajatollahs»>>

    Das bringts auf den Punkt, den Rest des Artikels ist unötig.
    • Emil22 02.11.2019 14:11
      Highlight Highlight Diesem Kommentar ist nichts hinzuzufügen (ausser einem "n" bei "unötig" :-)). Ich meine den Kommentar von azoui. Wohlgemerkt.
  • Barracuda 02.11.2019 11:10
    Highlight Highlight Eine schwache Argumentation, die unzählige relevante Fakten ausblenden. Als erstes ist das Strafmass absolut übertrieben und krank. Des Weiteren ist es scheinheilig so zu tun, als wäre der Schwingsport von der Kommerzialisierung verschont geblieben. Gerade der Schwingverband könnte ohne Sponsoren heute kein Eidgenössisches mehr durchführen. Nochmals, es war ein Versehen, es war ein lächerlich kleines Nike Zeichen, es wäre keinem Menschen aufgefallen und er hat auch kein Geld erhalten dafür.
    • theshark 02.11.2019 22:51
      Highlight Highlight Ein sack starker Artikel, er bringt die Geschichte und vor allem bringt er es auf den Punkt. Basta. Selber Schwinger.
  • Staedy 02.11.2019 11:00
    Highlight Highlight Schwingen funktioniert eben anders und soll auch anders bleiben. Es hat sowieso schon zu viele Selbstdarsteller im Publikum gerades beim Eidgenössischen. Die Sperre ist korrekt, eine leichte Korrektur gemäss dem Zauggschen Vorschlag ok.
  • zeusli 02.11.2019 10:50
    Highlight Highlight Strafe ja aber so drakonisch? Musste nicht der Wenger Killian nur ein Paar hundert Fränkli für ein ähnliches Vergehen bezahlen?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 02.11.2019 11:14
      Highlight Highlight Berner Schwingerkönig halt
  • TWilli 02.11.2019 10:47
    Highlight Highlight Klar sieht man in der Arena keine Werbung. Aber jeder gute Schwinger hat Sponsoren, deren Logos er so oft wie möglich zur Schau stellt. Zudem gleicht zumindest ein Eidgenössisches einer Marktschau aller grossen Schweizer Unternehmungen, halt nur ausserhalb der Arena. Wenn dann Schurtenberger wegen einem kleinen Fehler so hart bestraft wird, ist das einfach scheinheilig. Denn der grosse Gewinner ist in diesem Fall Nike durch die viele Gratiswerbung. Ich finde, man sollte den OKs der grossen Feste überlassen, ob sie Schurtenberger einladen möchten.
  • Stan91 02.11.2019 10:31
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, wie dieser Bericht aussehen würde, wäre der gesperrte ein Berner.
  • Jürg Studer 02.11.2019 10:29
    Highlight Highlight Bis jetzt dachte ich, die Strafe wäre völlig übertrieben. Aber ich gebe Klaus in jedem Punkt recht. Wir müssen unseren Volkssport bewahren - Super Kommentar!

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