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Arsenal-Star Pierre-Emerick Aubameyang posiert mit seinem neuen Luxus-Auto. bild: instagram

Kommentar

Liebe Fussballer, ihr taugt nicht als Vorbilder

Verwöhnt, abgehoben, überbezahlt. Das Image der Fussballer hat in der Coronakrise stark gelitten. Zu recht? Oder büssen die Schweizer Kicker nur für die Exzesse internationaler Superstars? Eine Annäherung an ein viel diskutiertes Thema.

François Schmid-Bechtel / ch media



Make money not friends. Zdravko Kuzmanovic posaunte auf Instagram ungeniert, was er vom Leben erwartet: mach Geld, nicht Freunde. Der Spieler des FC Basel ist eher die Regel als die Ausnahme. Auch wenn andere Kicker etwas defensiver kommunizieren. Dafür lassen sie Bilder sprechen und neigen dazu, in den sozialen Medien zu prahlen. Mit ihren Protz-Karossen, ihren Model-Freundinnen, ihren Designer-Klamotten, ihren Tattoos, ihren Luxusuhren, ihren Urlaubsbildern aus dem Highend-Beach-Ressort.

Verwöhnt, abgehoben, dekadent, überbezahlt. Die Coronakrise und der damit verbundene Hilferuf der Fussballer und Eishockeyaner nach Staatshilfe befeuert die Image- und Lohndiskussion. So sehr, dass selbst unsere Sportministerin Viola Amherd Position bezieht: «Wir haben nicht die Zustände wie im Ausland. Es gibt kaum Fussball-Millionäre.» Gewiss. Aber Posts wie jene von Zdravko Kuzmanovic führen nicht dazu, das Bild des Fussballers aufzuhübschen.

Mach Geld, nicht Freunde. Möglich, dass Kuzmanovic den Satz von irgendeinem Gangster-Rapper abgekupfert hat. Es macht die Sache nicht erträglicher. Der Rapper muss das Image des bösen Buben kultivieren, andernfalls kann er seine Karriere-Pläne gleich schreddern. Ausserdem ist kaum ein Gangster-Rapper so vermessen, etwas von Vorbildfunktion zu schwafeln. Schliesslich ist ihm bewusst, dass die meisten, die seine Musik und seine Texte gut finden, ein gutbürgerliches Leben führen.

«Wir haben eine Vorbildfunktion.» Egal ob Fussballer, Manager, Trainer oder Funktionär. Mantraartig bemühen sie den Satz mit der Vorbildfunktion. Und wenn mal etwas schiefläuft, ein Spieler auf dem Platz austickt, haucht er auf Drängen des Pressechefs mit Dackelblick in die Mikrophone: «Sorry, ich war mir meiner Vorbildfunktion nicht bewusst.» Hört auf mit diesem Mist. Ihr schneidet euch ins eigene Fleisch. Vorbildfunktion, von wegen! Niemand mit gesundem Menschenverstand kann von euch erwarten, Vorbild zu sein. Ihr seid begabte, ehrgeizige, privilegierte, verwöhnte und hochbezahlte Sportler. Idole, ja. Aber keine Vorbilder. Wie der Gangster-Rapper.

Man kann sich fragen, warum Yvon Mvogo im Urlaub in Beverly Hills auf einem Ferrari hocken und dieses Bild auf Instagram posten muss. Hat er ihn gemietet? Gekauft? Spielt keine Rolle. Er kann es sich leisten. Auch wenn er in Leipzig nur auf der Ersatzbank sitzt. Viele klopfen ihm für den Post mit dem Ferrari auf die Schultern. Vielleicht sogar mehr, als wenn er einen Ball aus dem Lattenkreuz fischt. Das sollte den Protagonisten zu denken geben.

In der Schweiz haben wir traditionell Mühe damit, wenn Leute ihren Reichtum zur Schau stellen. Mvogo und viele andere Fussballstars tun es. Es befremdet. Aber wohl eher die ältere Generation. Viele Kids hingegen finden: «Scharfe Karre, coole Sneakers, vollgeile Uhr.» Oder so ähnlich. Und sind wir ehrlich: Hätten wir mit Mitte 20 und Millionen im Gepäck dem Luxus abgeschworen? Hätten wir all unsere Träume und Sehnsüchte, und seien sie noch so unvernünftig wie sinnlos, mir nichts dir nichts ignoriert?

Natürlich würden wir gerne Bilder sehen – und sie stünden den Fussballern gut an – wie sie als Helden des Alltags einer alten Nachbarin den Einkauf besorgen. Oder wie sie auch mal den öffentlichen Verkehr anstelle des Luxusmobils benutzten. Sie sich weiterbildeten. Sich in einer Arbeiterkneipe statt im In-Schuppen verköstigten. Oder einfach nur mal Gartenarbeit oder sonst so einen unsexy Kram erledigten. Dann könnten wir ernsthaft über Vorbildfunktion diskutieren. Andererseits ist es halt schon eher die Regel, dass sich Jugendlichkeit und Vernunft spinnefeind sind.

Gefangen in der Blase, beschränkt sich der Ausbruch meist auf ein Tattoo, einen Brillanten am Ohrläppchen, oder ein Goldsteak in Dubai. Dass wir das mitkriegen, liegt daran, dass die Fussballer gerne demonstrieren: Schaut her, ich hab’s geschafft. Aber auch daran, dass sie, ständig in ein taktisches Korsett gezwängt, ständig sich dem Kollektiv unterordnend, ihre Individualität, ihre Einzigartigkeit hervorheben möchten. Freizeit - und das haben sie nicht zu wenig - da mach ich, was mir passt. Aber hat der erste sein Goldsteak verspeist, wartet schon der nächste auf einen freien Tisch. Also doch Herdentier.

So lange die Fussballer auf Instragram protzen, brauchen sie sich um ihren Ruf nicht zu kümmern. Das ist schade für jene Fussballer, denen das Geld für den Protz fehlt. Und davon gibt es in der Schweiz etliche. Den Protzern kann das aber egal sein. In der Blase der Glückseligkeit lebt es sich ziemlich behaglich.

Aber so ein Fussballerleben dauert nicht ewig. Irgendwann kommt der Punkt, da sagen sie: «Ich will dem Fussball etwas zurückgeben.» Nein, natürlich nicht als ehrenamtlicher Juniorentrainer. Wäre ja noch schöner. Wenn es zum Trainer, Manager oder Sportchef nicht reicht, werden sie Spielerberater.

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The Breezy Tour 🤣

Ein Beitrag geteilt von Jadon Sancho (@sanchooo10) am

Apropos Spielerberater. Würde man wie im Tennis eine Weltrangliste erstellen, könnte es für Josip Drmic, Ergänzungsspieler bei Norwich City, eng werden, in den Top 1000 Unterschlupf zu finden. In kaum einer anderen Sportart wird die Nummer 1000 Millionen verdienen. Geschweige denn, Berater für einen Transfer seines Klienten eine Provision von 615'000 Euro einfordern, wie im Fall Drmic. Für die Nummer 950 oder 988 der Welt! Das ist der absolute Irrsinn.

Es ist schwierig, als kickender Jungmillionär in diesem abgehobenen Milieu die Bodenständigkeit zu bewahren. Deshalb sollten wir die Bedeutung der Fussballer nicht überhöhen. Und, ganz wichtig: Wir sollten keine Vorbildfunktion erwarten. Sie sind Fussballer und wenn sie nicht mehr Fussballer sind, interessiert es die Öffentlichkeit nicht mehr, welche Partei sie wählen, was sie von einer Klimasteuer auf Flugtickets halten, ob sie den Müll trennen oder welches Auto sie fahren.

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93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schottisch_halbhöch 28.05.2020 19:22
    Highlight Highlight You can't buy "cool"...:
    https://www.gregorypeck.com/
  • neutrino 28.05.2020 13:13
    Highlight Highlight Der Artikel ist tendenziös und auch falsch. Ich kenne den CH-Fussball sehr gut, und ein Kuzmanovic ist nicht "die Regel" in der CH, oder worauf beruht diese Aussage? Es gibt 2-3 weitere Spieler in der Schweiz, die vergleichbar viel verdienen, der ganze Rest massiv weniger. Durchschnittslohn in der ChL ist um 4000 CHF. Auch beim FC Thun oder Xamax sind Löhne um 5000 gang und gäbe.

    Viele Spieler würden Spielerberater? Gibt es da eine Quelle. Ich kenne kaum ein ex-Spieler, der Spielerberater geworden ist (Ausnahme zB. David Degen).

    Der Artikel mag im Ausland zutreffen, nicht aber in der CH.

  • Glenn Quagmire 28.05.2020 10:25
    Highlight Highlight Ist doch echt egal wer was wie zeigen will....viele Rapper sind kein deut besser. Mich interessiert, was sie auf dem Platz zeigen.
  • nafets 28.05.2020 10:19
    Highlight Highlight eine Vorbildfunktion kann nur übermittelt und vorgelebt werden, wenn eine entsprechende Erziehung, Ausbildung, Anstand und Respekt, Wertschätzung etc. vorhanden ist und hier hapert es schon mal gewaltig. dies kann aber nicht mal als Vorwurf gelten, dieser geht klar an die Vermarktung, an die Ausbildner und der ganze mediale Auftritt. ich staune immer wieder, wieso man einem Fussballer nach einem Match ein Mikro ins Gesicht drückt, kam sehr selten ne sinnvolle Aussage. eine Sportschule mit Bildung und Sport würde def. mehr Sinn machen und wäre auch nachhaltig.
  • dillinger 28.05.2020 10:17
    Highlight Highlight «Nein, natürlich nicht als ehrenamtlicher Juniorentrainer. Wäre ja noch schöner. Wenn es zum Trainer, Manager oder Sportchef nicht reicht, werden sie Spielerberater.»

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Satz falsch ist und es bedeutend mehr ehemalige Profi Fussballer gibt die im Jugendbereich oder in tieferen Ligen Trainer sind und nicht wie behauptet Spielerberater werden. Gibt es irgend eine Quelle, dass der obige Satz so der Wahrheit entspricht oder ist es einfach eine Vermutung um den Bogen zu den bösen Spielerberatern zu spannen?
    • neutrino 28.05.2020 13:17
      Highlight Highlight Der Autor könnte ja so nett sein und antworten, wenn so gewagte Thesen aufgestellt werden.
  • tuco 28.05.2020 09:12
    Highlight Highlight



    HABEN ODER SEIN.... LEBEN UND LEBEN LASSEN!!!



    Benutzer Bildabspielen
  • My Senf 28.05.2020 09:06
    Highlight Highlight Hab noch nie einen Fussballer gehört sagen er sei ein gesellschaftliches Vorbild
    In diesem Sinne ist der letzte Satz zwar treffend (der treffendste im Artikel) doch eben der Tatsache entsprechend überflüssig
    • Kyle C. 28.05.2020 12:38
      Highlight Highlight Ob sie wollen oder nicht, sie sind es nunmal. Jedes Kind, welches was für Fussball übrig hat, bewundert den einen oder anderen Fussballer. Und dessen Verhalten kann durchaus dieses Idolbild beeinflussen. Es ist somit keine Frage ob jemand das sagt oder nicht, es ist einfach so. Das ist keine Rolle, wo man sich dafür bewirbt. Mit dem Erfolg und der Präsenz in den Stadien und Medien, wächst auch der Einfluss auf meist junge Menschen. Auch was das Leben zwischen den Spielen betrifft. Kinder können das nicht so differenzieren wie Erwachsene.
    • My Senf 28.05.2020 16:06
      Highlight Highlight Aha
      Also dann ist es einfach so, dass jedes Kind Eltern hat!
      Insofern, wenn jedes Kind Fussballer als Idole haben müsste man vielleicht deren Eltern fragen (für die ja dann die Fussballer nicht als Idol haben) wieso dem so ist
      Es ist einfach nicht so dass Fussballer per se Vorbilder sind
  • Roboterschwein 28.05.2020 08:46
    Highlight Highlight Wieso erwartet man von Kindern, denen man für Ihr Hobby ungefragt Millionen in den Hintern schiebt, dass sie sich wie Erwachsene, und dann noch als Vorbild, verhalten? Das Problem sind nicht die Spieler. Die wissen es nicht besser, geniessen ihr Leben, und die meisten von uns würden es doch genauso machen. Das Problem ist das ganze System dahinter. Die Clubs, die Verbände, die Medien, usw....
  • Rellik 28.05.2020 08:15
    Highlight Highlight "Deshalb sollten wir die Bedeutung der Fussballer nicht überhöhen"

    Ich finde allgemein war die Bedeutung des Fussballs vor Corona sehr überhöht. Da wurde durch die Krise doch einiges zurecht gerückt finde ich. Ansonsten gilt imo: Sei Teil der Lösung nicht des Problems, jeder der aufhört für Pay-TV und Merchandise viel Geld auszugeben, hilft etwas gegen diese überrissenen Beträge zu tun
    • BigMic 28.05.2020 09:47
      Highlight Highlight Ganz genau!
    • Kyle C. 28.05.2020 12:40
      Highlight Highlight Ich denke dieses Zurechtrücken ist zwar schön und gut, aber nur ein temporärer Zustand. In wenigen Monaten werden wir wieder am gleichen Punkt sein wie vor Corona.
  • bernd 28.05.2020 08:03
    Highlight Highlight "Und, ganz wichtig: Wir sollten keine Vorbildfunktion erwarten."
    Dieser Kommentar macht nichts anderes, als von Leuten, die nie diesen Anspruch hatten, eine Vorbildfunktion zu fordern.

    "Mantraartig bemühen sie den Satz mit der Vorbildfunktion."
    Wer denn zum Beispiel? Ich habe das noch nie von einem Fussballer gehört. Ich habe eher den Eindruck, dass man das in sie hineininterpretiert.

    Viele von denen sind doch einfach grosse Kinder mit viel Geld. Wie soll man erwachsen werden wenn man mit 32 praktisch den gleichen Alltag hat wie mit 12?
  • PostFinance-Arena 28.05.2020 07:50
    Highlight Highlight Ähm, schon mal Social-Media Auftritte von Otto Normalverbraucher begutachtet? Wie oft sieht man da jemanden im ÖV oder beim Tragen der Einkaufstasche?

    Sorry, einfach ein unnötiges Suchen nach dem "bösen" Fussballer. Schwach!
    • Kyle C. 28.05.2020 12:46
      Highlight Highlight Otto Normalverbraucher hat nicht Millionen Follower und ist nicht wöchentlich im TV zu sehen. Protzende Fussballer sind nichts weiter als Influencer mit noch mehr Geld. Da muss die Frage schon erlaubt sein warum? Reicht es nicht ein begabter Sportler zu sein und dafür Millionen zu bekommen? Weshalb das Goldsteak und den Ferrari mit der Welt teilen, anstatt sportliche Dinge zu thematisieren über diese Kanäle? Jeden Otto Normalverbraucher würde man für solche Protzereien belächeln und von Kompensation sprechen. Somit ja, dieses Bild moderner Fussballer ist wirklich unlogisch oder gar stossend.
    • PostFinance-Arena 28.05.2020 13:00
      Highlight Highlight Aber der Profifussballer ist halt einfach nur ein junger Kerl, der die (in seinen Augen!) schönen, coolen Tätigkeiten, Autos, Kleider, Ferien teilen möchte. Und millionen von jungen Fans finden das toll.

      Wo hier das Problem ist, seh ich wirklich nicht ein. Genau für diese Belanglosigkeiten gibts ja Insta und co.

      Für mich eine künstlich gesuchte Aufregung, dazu mit schwachen Argumenten untermauert...(1-2 Beispiele aus der CH-Liga sind nun nicht soooo repräsentativ)
  • Unkel Wullewu 28.05.2020 07:46
    Highlight Highlight Wenigstens entsprechen die Löhne der Fussballer dem, was der Arbeitsmarkt hergibt. Dagegen bereichern sich die krawattentragenden CEOs mit allen Tricks und Kniffs am Besitz der Aktionäre.
    Wenn also schon die Fussballer sich schämen sollten, dann müsste die Gesellschaft die CEOs ächten.
  • Jekyll & Hyde 28.05.2020 07:36
    Highlight Highlight Ich bin ganz ehrlich. Wenn man mich mit anfang 20 so mit Geld überschüttet und überall Schulterklopfer sind die einem das Gefühl geben der beste zu sein. Ich würde wohl ebenfalls in Dubai, wohin ich mit einem Privatjet geflogen bin, ein Goldsteak essen. Die Fahrt vom/zum Flughafen zu meiner 10 Zimmer Villa mit Pool, wird natürlich standesgemäss mit einem Goldenen Lamborghini erfolgen.
    • Kyle C. 28.05.2020 12:53
      Highlight Highlight Guter Punkt und nachvollziehbar. Wären wohl die meisten von uns so. Aber hier geht es ja darum, weshalb man sein Goldsteak mit der Welt teilen will. Es vermittelt ein Bild, welches den sportlichen Aspekt des Erfolgs verdrängt. Ich will reich und berühmt werden denkt wohl jedes Kind einmal im Leben. Aber diese ohnehin schon fraglichen Werte werden durch das dekadente Verhalten dieser "Vorbilder" nur noch mehr geschürt. Millionen, teure Autos, sexy Freundin und Privatjet. Sorry, aber wenn diese Ziele über kindliche Träumereien hinausgehen, wird's halt heikel. Meine Meinung.
  • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 06:13
    Highlight Highlight Aber viel zu viele Stars und Berühmtheiten sind halt so. (1) Sie sind ja auch nur ein Teil einer Gesellschaft, welche es auch im 2020 partou noch immer nicht begreifen will, dass es 'die Öffentlichkeit' (also alle), sehr wohl absolut interessiert, angeht und betrifft, wie man mit der Welt, den Mitgeschöpfen, der Zukunft umgeht, sobald man dann nicht mehr im Rampenlicht ist.

    Da haben ALLE die Vorbilds- und Verantwortungsrolle!

    Schon klar wie er diesen Punkt meint, ist aber einfach zu kurz gedacht.

    (1) Joaquin Phoenix z.B. ist ein Beispiel, das sehr positiv heraussticht. Siehe Oskar-Rede zB
  • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 06:07
    Highlight Highlight Und ganz sicher nicht aus reiner Selbstsucht und Geldgier für Konzern X, Y und Z (und Q, R, S, T, U, V, W wird auch noch gleich mitgenommen wenns geht, mindestens) seinen Namen zu geben, egal ws die Marke und der Konzern so von Ethik ("Ethik? Das ist dieser PR-Gag oder?) und Moral hält.

    Als bestes Beispiel haben wir dafür unseren "Alpen-Maestro" und Weltstar, welcher kläglichst versagt (und da ists völlig egal, ob er ein Gmögiger ist, der stark in seiner Sportart ist) auch wenn er vergleichsweise noch ein halbes Monatslöhnchen in irgend eine (steuerhinterziehende?) Stiftung haut.
    • Nerd077 28.05.2020 07:14
      Highlight Highlight Inwiefern hat "unser Alpen-Maestro" versagt? Was verstehst du da drunter? Der Werbedeal mit CS?
    • Rellik 28.05.2020 08:17
      Highlight Highlight Mich persönlich Nerven Federers 1000 Werbungen inzwischen so, dass ich extra diese Marken ignoriere ^
  • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 06:01
    Highlight Highlight Doch kann das dann wohl nicht ernsthaft die Quintessenz sein, die man daraus schliesst?

    Natürlich haben 'Stars' eine viel weitreichendere Verantwortung/Vorbildsposition, so wie sie ja nicht nur auf dem Platz tschutten, sondern sich präsentieren und in allerlei Werbungen Einfluss nehmen!

    Mit viel Macht/Einfluss kommt immer auch eine Verantwortung, die man nach bestem Gewissen tragen müsste.

    Und das heisst nicht, dass man nicht öff. Kiffen darf oder so n' Gugus. Sondern z.B. sich für die Schwachen, Wehrlosen, Unterdrückten etc., für Gerechtigkeit mit seiner einmaligen Macht einzusetzen.

    • bokl 28.05.2020 07:33
      Highlight Highlight Nö. Jeder ist selber verantwortlich für sein Handeln. Unethisches Verhalten kann nicht gerechtfertigt werden mit dem Hinweis, dass Promi XYZ es auch so macht.
    • uhl 28.05.2020 08:54
      Highlight Highlight @bokl: Ich bin persönlich auch deiner Meinung. Wenn wir aber ehrlich sind, dann gibt es so unfassbar viele Menschen da draussen, die schlicht und einfach nicht selber denken können und denen gesunder Menschenverstand ein Fremdwort ist. Anders kann ich mir das nicht erklären. Siehe gewisse Youtube-Kanäle, Run auf gewisse Merchandising-Artikel etc.
  • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 05:51
    Highlight Highlight Geht leider kaum in Tiefen und fördert so wenig Substanz und Erkenntnisgewinn zu Tage.

    Der Titel und die Thematik tönen ja vielversprechend und genausoviel kann man daraus machen.

    Man hätte so viele sozialpsychologische, soziologische, gesellschaftliche etc. pp. Betrachtungen vornehmen und miteinbeziehen können.

    Dass, bildungsfernere (allein schon jobmässig bedingt) Kids mit extrem viel Geld in einer radikalkapitalistischen Zeit so draufkommen; genau so ein No-Brainer wie dass es erstmals einfach in einer Sportart mit viel Fertigkeiten behaftete Personen und nicht mehr sind.

  • Booker 28.05.2020 05:48
    Highlight Highlight Bei den Fussballern ist es ja meist so, dass sie eigentlich gar nichts anderes können als Fussball spielen und gerade auf internationalem Niveau auch keine Ausbildung etc. gemacht haben. Was sie schaffen ist auf den Ball zu treten, und dabei reicht einmal richtig zu treffen an einem internationalen Wettbewerb, Danach gibt es coole Unterarm Tattoos, eine geiler Hahnenkamm auf dem Kopf, teure Autos, willige Frauen usw.
    • BVB 28.05.2020 07:55
      Highlight Highlight "Was sie schaffen ist auf den Ball zu treten, und dabei reicht einmal richtig zu treffen an einem internationalen Wettbewerb" Wenn das stimmen würde gäbe es Millionen gute Fussballer in den Topligen.
    • code-e 28.05.2020 08:42
      Highlight Highlight @Booker: Das ist aber nicht nur bei den Fussballern so. Die meisten Profisportler können nur Sport, ausser sie haben, wie in der Schweiz, noch ein Studium.
  • surfi 28.05.2020 05:19
    Highlight Highlight In solchen Momenten erinnere ich mich gerne an das Interwiev mit Büne Huber. Wie recht er doch hat.
    Play Icon
    • THEOne 28.05.2020 07:32
      Highlight Highlight ich häts nicht besser sagen können.
      danke büne.... und surfi...
    • Track 28.05.2020 07:45
      Highlight Highlight yesss surfi, absolut korrekt!!
  • Tom Garret 28.05.2020 01:28
    Highlight Highlight Naja aber eigentlich bestätigt der Bericht ja nur, dass in der Schweizer Liga mit grosser Ausnahmen wirklich keine solchen Saläte bezahlt werden. ABER, und das kommt ebenfalls zu wenig zur Geltung, viele eifern genau diesen Stars die protzen nach. Versuchen schon mit wenig Lohn so zu wirken als wären sie Millionäre. Nir ist wohl auch das etwas was ich als nicht mehr ganz Junger wohl nicht so verstehe. Denn das gehört heute offenbar dazu. Nicht nur bei Fussballern...
  • ldk 27.05.2020 23:29
    Highlight Highlight Wow. Der Artikel und die Kommentare: Neid.

    Leben und leben lassen. Die einen haben Freude an Autos, andere an Gartenarbeit. Beides ist Ok. Ignorierts einfach, wenns euch nervt.

    Es gibt Fussballer die sind so, von anderen Topspielern sieht man solche Sachen gar nicht. Genauso wie bei Hans und Markus Schweizer im "normalen" Leben, mit "normalem" Job. Alles gut!
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 27.05.2020 22:56
    Highlight Highlight Natürlich sind Fussballer Vorbilder
    ..
    ...

    Für die abgehängten Kellerkinder ohne Perspektive.
    • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 05:11
      Highlight Highlight na das sagen wir jetzt einfach mal...

      Viele der abgehängten Kinder mit wenig Perspektiven können reichlich wenig dafür, dass ihnen keine grösseren, wichtigeren Werte vermittelt wurden.

      Und wenn einen Fussball begeistert und man darum die Profis und Stars bewundert oder sportlich als Vorbild nimmt, ist ja auch nichts auszusetzen.

      Dass die Fussballer wegen ihrem schnöden monetären Reichtum und dekadentem Geprotze, trotz oft armen Charakter, teils soviel Ansehen erreichen, ist dann was anderes.

      Aber auch hier, beachtliche Teile der Gesellschaft ticken genau so. Geld, Konsum, Status!
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.05.2020 10:22
      Highlight Highlight @Bildung&Aufklärung...natürlich können sie nichts dafür...bis zu dem Moment wo sie sich aus dem Millieu lösen und Verantwortung übernehmen könnten.
      Denn
      Was Hänschen nicht lernt
      Kann Hans später noch lernen.
    • Kyle C. 28.05.2020 13:07
      Highlight Highlight nadasagenwir… Das mit dem sich lösen stellst du dir etwas gar simpel vor. Und es entspricht leider der gängigen Meinung, dass alle (in der Schweiz oder anderswo) die gleichen Chancen haben. Dem ist nicht so. In einer Leistungsgesellschaft wie der unseren funktioniert das nicht. Das Tellerwäscher Märchen ist und bleibt ein Märchen. Mit Ausnahmen. Später ist man dann im Volksmund oft ein fauler Sack, Versager oder was weiss ich, wenn man es nicht "geschafft" hat. Ein sehr realitätsfremdes Weltbild, das im rechten Politflügel gerne als Plattform für eine asoziale Politik missbraucht wird.
  • Dong 27.05.2020 22:54
    Highlight Highlight Ach, die Idioten sind doch die spannendsten: Maradona, Gazza, Basler. Vorbilder gibt’s in unserer Bildungsbürgerwelt inzwischen viel zu viele ;-)
    Ausser Zelli natürlich!
  • DeeMind 27.05.2020 22:41
    Highlight Highlight Wow, toller Artikel. Sehr gut geschrieben! Bitte mehr davon.
  • Super8 27.05.2020 22:35
    Highlight Highlight Was soll einen 20-jähriger mit selbst verdienten Millionen der alles haben kann, was er will, kümmern. Mal ehrlich, wer würde nicht die Bodenhaftung verlieren und das Leben übel geniessen.
    • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 05:20
      Highlight Highlight Sicher zu vielen Teilen nachvollziehbar, ja.

      Aber, ja, es ist schwer zu glauben, 2500 Jahre nach den ersten heute bekannten grossen Denkern und Weisen aus Griechenland, die schon damals geistig um Welten weiter waren, als viele heute:

      Tatsächlich ist monetärer Reichtum und materieller Konsum nur ein verschwindend kleiner Teil des Lebens sowie der Existenz und hat nicht mal annähernd die Bedeutung, die man dem so zwanghaft und gierig zuspricht.

      Tatsächlich gibt es Menschen, auch 20-Jährige mit $, welche ganz andere Werte haben und welche es zB kümmert, wieviel Leid/Ungerechtigkeit herrscht
  • ostpol76 27.05.2020 22:17
    Highlight Highlight Make money not friends....

    Aber mit den Pyjama Hosen ausser Haus :-)
    • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 05:28
      Highlight Highlight "Make money not friends...."

      Sehr, sehr weise.
      Wirklich in jeder Hinsicht intelligent und durchdacht.

      Habe auch noch einen:

      Care about your egoism, not fellow beings...

      Das wussten schon Gandhi, Mutter Theresa, Einstein und 'Jesus'. Und Buddha usw.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.05.2020 10:25
      Highlight Highlight @ostpol...das ist doch das spannende


      Dass man mit genügend Geld und Bekanntheit
      Tatsächlich weniger schief angeschaut wird wenn man Pijamahosen trägt

      Als wenn man Randständig ist.

      Nein wohl eher traurig als spannend.
  • Elpampa 27.05.2020 22:15
    Highlight Highlight In der Schweiz haben wir traditionell Mühe damit, wenn Leute ihren Reichtum zur Schau stellen.

    Ich sehe zig Posts von anderen CH-Kickern, aber es wird Kuzmanovic genommen. Er ist der Bestverdienenste momentan in der Schweiz, aber in meinen Augen überhaupt nicht mal Ansatzweise ein „Paradebeispiel“ für die Kicker in der Schweiz.

    Didi Hamann hats mal gut gesagt über den Unterschied in England und Deutschland:

    In Deutschland wird gejammert über die Karren der Spieler, in England sagt der Vater zum Sohn wenn du dich anstrengst, kannst du dir dies auch leisten.
    • Jättelattejaterö 28.05.2020 01:17
      Highlight Highlight In England sagt er: wenn du in Cambridge warst, kannst du dir das auch leisten.
    • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 05:33
      Highlight Highlight "in England sagt der Vater zum Sohn wenn du dich anstrengst, kannst du dir dies auch leisten."

      Und darum können sich dann all die vielen armen Kinder, welche sich in prekären Vororten abstrampeln, dann alle auch protzerische Luxuskarren leisten.

      Oder so...

      Jedenfalls eine nette Erzählung, von den asozialen Erbauern und Profiteuren des Systems so ausgedacht und bis heute fallen die Deppen sogar auch noch freiwillig drauf rein.

      "Jeder ist seines Glückes eigener Schmied" wäre auch noch einer. Wird mehrheitlich aber von wohlhabenden, abgesicherten und Privilegierten gedroschen. I wonder why.
  • Bin nur wegen der Kommentare hier 27.05.2020 22:08
    Highlight Highlight eine repräsentative studie hat ergeben, dass die meisten instagrammer multimillionäre sind. bitte mehr artikel aus diesen fundiert recherchierten quellen! 🙏🏻
  • Jacob Crossfield 27.05.2020 21:24
    Highlight Highlight Mir als Fussballfan imponiert ein hartes aber sauberes Tackling mehr als irgendsoein Lamboferrariporschescheiss.
  • BoomBap 27.05.2020 21:00
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dass viel Geld das Leben einfacher, aber nicht zwingend schöner macht.

    Ich kann mir gut vorstellen, das ich mit soviel Geld auch den Kopf verlieren würde.

    Mir fällt aber auf, dass viele Reiche keinen Geschmack haben. Diese Kleider, die Hosen von Kuzmanovic sehen aus, wie wenn noch Platz für die Windeln einberechnet wurden. Alles glitzert usw. Überhaupt nicht mein Stil. Die Autos auch, mit so viel Geld würd ich mir lieber die schönen Klassiker kaufen. Lancia Delta Integrale oder so. Und die Modelfreundin, naja wems gefällt. Ich sehe jeden Tag schönere Frauen in der Migros.
    • felixJongleur 28.05.2020 00:26
      Highlight Highlight Meine Worte. Camp David, Willy Bogner and golden Totenkopf Shirts approven this message😏
    • Lebenundlebenlassen 28.05.2020 07:28
      Highlight Highlight Ja so hat halt jeder seinen eigenen Stil und Geschmack...
    • Sarkasmusdetektor 28.05.2020 08:59
      Highlight Highlight Und ich bin überzeugt, dass viel Geld das Leben schöner, aber nicht zwingend einfacher macht.
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  • Stefan Morgenthaler-Müller 27.05.2020 20:37
    Highlight Highlight Meiner Meinung muss man Fussballer mit anderen Sportlern vergleichen, um den Grad der Dekadenz zu bestimmen. Da gäbe es einen Mike Tyson (Ex-Box-Champion): Er bessas einen weissen Tiger im Garten und 12 Lamborghini Countach in unterschiedlichen Farben, so dass das Auto immer zur Farbe des Anzugs passte. Oder nehmen wir Roger Federer, er bekommt ein Grundstück am See, das wohl ein Ottonormal-Bürger nie bekommen würde. Und der Bugatti... Nur weil man nicht auf Instagram protzt, bedeutet das nicht, dass man trotzdem nicht im puren Luxus lebt.

    Die Hosen von Kuzmanovic sehen etwas merkwürdig aus.
    • bokl 27.05.2020 21:10
      Highlight Highlight Jeder Otto-Normalmillionär kann sich Grundstücke mit Seeanstoss kaufen.

      Autofarbe passend zur Anzug macht doch Sinn. Die Hose von Zdravko hingegen ist ein Verbrechen.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 27.05.2020 21:38
      Highlight Highlight Wie alt ist Kuzmanovic? Was wohl aus ihm geworden wäre, wenn er kein Talent im Fussballspielen gehabt hätte.

      Als Verbrechen würde ich niemals eine Hose bezeichnen. Würde ich jedoch im Unternehmen so rumlaufen, die Kollegen würden einen Lachanfall kriegen und ich übrigens auch. Denke, er hat das nur zum Spass gemacht und damit mal über ihn in Watson etwas steht.
    • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 06:22
      Highlight Highlight Iron Mike Tyson ist aber eine Legende sondergleichen, welche mit all diesen Warmduschern und Schnöseln (überspitzt und generalisiert) der heutigen Fussballwelt so rein gar nichts am Hut hat.

      Natürlich lebte er, der selbst eine "Naturgewalt" ist, auch so als er soviel Geld machte. So wie er im Ghetto und brutal harten Brownsville BK in 70er sozialisiert wurde...

      AAABER der einmalige Tyson schämt sich heute für die Dinge, für die armen Tiger etc., sieht ein, entschuldigt sich und tut es kund.

      Er tritt ständig für absolute Bescheidenheit, Weisheit, Gerechtigkeit und bestimmte Werte ein.
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  • bokl 27.05.2020 20:35
    Highlight Highlight Woher kommt eigentlich diese Idee, dass Leute welches etwas speziell gut können, auch in allen anderen Lebenslagen als Vorbild taugen?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 27.05.2020 20:52
      Highlight Highlight boki. Interessant ist ja, dass fast alle Menschen, die sich über Dinge ausserhalb ihres Fachgebiets äussern, irgendwie nicht sehr schlau erscheinen.
    • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 06:34
      Highlight Highlight Ist ein Denkfehler und Fehlschluss, wie 1000e andere, die tief gesellschaftlich und strukturell integriert sind, im Endeffekt aber blödsinn sind und in entwickelter Zukunft dann hoffentlich auch erkannt werden.

      Es greift aber zu kurz, Menschen mit sehr viel Einfluss auf andere Menschen welche in (Welt)-Öffentlichkeit stehen, (jegliche) Verantwortung abzusprechen, weil es halt z.B. "nur" Fussballer seien.

      Ich behaupte mal romantisierend, dass das vor einigen Jahrzehnten noch eher verstanden wurde. Der 'Patron' mit 10 Angestellten sah sich ggüber der (Dorf)Gemeinschaft in einer Pflicht.
    • philosophund 28.05.2020 06:41
      Highlight Highlight Religion und so :-)
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  • Nonald Rump 27.05.2020 20:33
    Highlight Highlight Solche Bilder lassen mich insofern kalt, weil ich weiss das circa 80% dieser "Superreichen" etwa 5 bis 10 Jahre nach ihrer Profikarriere Bankrott anmelden werden. Lassen wir sie also prahlen, so lange sie wollen, respektive können.
    • Bildung & Aufklärung 28.05.2020 06:42
      Highlight Highlight Also lassen dich die Bilder und ihr Reichtum ganz und gar nicht kalt, denn du verknüpfst die Gleichgültigkeit direkt damit, dass die dann ja sowieso später 'bankrott' seien. ;-)

      Behaupte ich jetzt einfach mal.

      Mich lässt deren extremen monetären Reichtum aus Neidgründen zu 100% eiskalt (man glaubts oder halt nicht), ich bin für das Grundlegende und Nötigste bereits endlos dankbar.

      Was mich aber massiv stört, ist dass man sich mit so sinnloser Extrem-Dekadenz brüstet, während ca. die Hälfte aller Menschen nicht mal ein WC hat und Gelder für Wehrlose (ja, auch die Natur) überall fehlen.
  • Snowy 27.05.2020 20:30
    Highlight Highlight Könnte mir alles egal sein - was mir aber wirklich Sorgen bereitet, ist dass die heutige Jugend viel Statusgeiler ist als wir es waren.
    • bokl 27.05.2020 20:57
      Highlight Highlight Glaube ich nicht. Markenklamotten, usw. waren auch vor Jahrzehnten wichtig. Gab einfach keine Social Media um es weltweit zu zeigen.
    • So oder so 27.05.2020 22:30
      Highlight Highlight Wie Alt bist ?
    • Snowy 27.05.2020 23:10
      Highlight Highlight 38
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  • NumeIch 27.05.2020 20:22
    Highlight Highlight Zu diesem Kommentar hier bitte einen Kommentar von Carlos Varela einfügen. Sollte klar sein welcher gemeint ist.
    • ninolino 28.05.2020 01:00
      Highlight Highlight 0:58 🤣
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  • BetterTrap 27.05.2020 20:12
    Highlight Highlight Acht Gott,
    Cliché um Cliché um Cliché...

    ...was sich auch in den Kommentaren wiederspiegelt.
    Die Fusballer sind grösstenteils ein Ebenbild der Gesellschaft.
    Das viele nicht so sind - dem wird kein einziges Wort gewidmet. Einzig der letzte Absatz, kann man so unterschreiben. Der Rest - kein Kommentar.
  • Stargoli 27.05.2020 19:59
    Highlight Highlight Es stimmt, die meisten Fussballer übernehmen keine Vorbildfunktion. Allerdings gibt es in letzter Zeit Grund zur Hoffnung. Immer mehr Spieler setzten sich gegen Rassismus und für homosexuelle Spieler ein. Klar, da ist noch viiel Luft nach oben aber immerhin ein Anfang.
  • bcZcity 27.05.2020 19:55
    Highlight Highlight Wer auf einmal so mit Geld und Fame beworfen wird, besonders wenn er vorhin nichts hatte, dreht eben manchmal (oft) völlig am Rad und durch!! Sieht man in Musik, Sport aber auch der Wirtschaft immer wieder. Aber auch im kriminellen Umfeld. Nennen wir es doch den „Scarface“ Effekt, wo das Gehirn proportional zum wachsenden Bankkonto und Ego schrumpft.

    Ich wüsste nicht ob ich mich da besser im Griff gehabt hätte, den Geld regiert eben (leider) die Welt und viele dieser „Turbo-Neureichen“ sind eben auch sehr jung.

  • So oder so 27.05.2020 19:53
    Highlight Highlight Ich habs zu was geschafft - Renne Ball nach.
    • Snowy 27.05.2020 20:31
      Highlight Highlight Cool.
      Ich beantworte nur langweilige Emails.
  • champedissle 27.05.2020 19:50
    Highlight Highlight Mein Bild von diesen "Göttern in Rund" war schon immer sehr durchzogen. Das sind Leute die zufälligerweise wissen, wohin dieses Runde Ding, genannt Fussball rein gehört, bzw. eben nicht. Sonst nichts. Sie sehen meist nicht besonders gut aus, sind bis zur Unkenntlichkeit tätowiert und können häufig weder Lesen noch Schreiben. Dass sie sich Boliden leisten können, ist Zufall. Jemand hat für sie gelesen und geschrieben und dafür gesorgt, dass sie für einige Jahr sehr viel Geld verdienen, nicht mehr und nicht weniger. Was soll da Bewundernswert sein?

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