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Switzerland's Marisa Lavanchy, Mujinga Kambundji, Ellen Sprunger and Lea Sprunger, from left to right, react after Kambundji lost the baton at the start of the women's 4x100m relay final, at the sixth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Sunday, August 17, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Marisa Lavanchy, Ellen und Lea Sprunger (von links) trösten Mujinga Kambundji (Zweite von links) nach ihrem Missgeschick, das eine mögliche Medaille kostete. Bild: KEYSTONE

Das war der letzte EM-Tag

Staffel-Dramen: Kambundji verliert den Stab – Männer verpassen Bronze knapp



Liveticker: 17.8.14 EM-Tagesticker

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Das Schweizer Staffel-Drama
Das Rennen über 4 x 100 m der Frauen ist noch nicht einmal richtig im Gang, da sind die Schweizer Medaillenträume schon ausgeträumt. Startläuferin Mujinga Kambundji verliert den Stab – die Szene des Tages:
Kambundji GIF
Der Medaillenspiegel
Die Schweiz taucht mit Kariem Husseins Goldmedaille über 400 m Hürden im Medaillenspiegel auf – die Team-Bronze aus dem Männer-Marathon zählt aus unerfindlichen Gründen offiziell nicht dazu.
Interviews Frauen-Staffel
«Es tut mir einfach leid», sagte Mujinga Kambundji im SRF und wirkte nach ihrem Fauxpas bereits wieder ein wenig gefasst – wenn auch verständlicherweise extrem enttäuscht. «Ich wäre so parat gewesen», trauerte die Finalistin über 100 m und 200 m der verpassten Medaillenchance nach.
«Für Mujinga ist es im Moment am Schwierigsten», sagte Teamkollegin Ellen Sprunger, «aber das hätte jeder von uns vier passieren können.» In der Staffel gehöre Risiko einfach dazu. «Wir sind nicht böse auf sie, Mujinga ist dennoch die Königin dieser EM!»
Speerwurf Männer, Final
Der Tscheche Vitezslav Vesely verhindert mit Rang 2 einen totalen finnischen Triumph – denn die Speerwurfnation Nummer 1 belegt die Ränge 1, 3 und 4. Neuer Europameister wird Antti Ruuskanen, Bronze geht an Routinier Tero Pitkämäki.

Ruuskanen (Bild) schleudert den Speer 88,01 m weit – so weit wie noch kein Europäer vor ihm in diesem Jahr. Veselys bester Versuch landet nach 84,79 m im Rasen, für Pitkämäki kommen 84,40 m in die Wertung.
Antti Ruuskanen of Finland competes in men's javelin throw final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 17, 2014.                            REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Weitsprung Männer, Final
Eine weitere Goldmedaille für Grossbritannien: Greg Rutherford (Bild) holt sich den EM-Titel mit 8,29 m. Silber geht an den Griechen Louis Tsatoumas (8,15 m), Bronze mit 8,14 m an den Franzosen Kafétien Gomis.
Greg Rutherford of Britain competes in the men's long jump final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 17, 2014. REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Ehrenrunde unter Tränen
Die vier Schweizerinnen bedanken sich beim Publikum für den Support – verständlicherweise kullern bei Mujinga Kambundji die Tränen über die Wangen. Man möchte die sonst immer fröhliche Bernerin in den Arm nehmen und sie trösten, doch im Moment gibt es für Kambundji wohl keinen Trost.
4 x 100 m Frauen, Final
Auch die favorisierten Holländerin haben das Ziel nach einem Wechselfehler nicht gesehen. Gold geht an Grossbritannien, Silber an Frankreich und Bronze an Russland.
4 x 100 m Frauen, Final
Heitere Beck, das darf ja nicht wahr sein! Mujinga Kambundji katapultiert sich aus dem Startblock und verliert den Stab – das Rennen dauert für die Schweiz nicht einmal eine Sekunde. Mann, ist das bitter!
Mujinga Kambundji of Switzerland prepares for the women's 4 x 100 metres final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 17, 2014.  REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
4 x 100 m Frauen, Final
Kambundji verliert beim Start den Stab!
4 x 100 m Frauen, Final
Mujinga Kambundji, Marisa Lavanchy, Ellen und Lea Sprunger wollen aus Schweizer Sicht für den krönenden Schlusspunkt sorgen. Die Poster-Girls der Titelkämpfe liefen gestern zum zweiten Mal überhaupt unter 43 Sekunden. Hopp Schwiiz!
16.Aug.2014; Zuerich; Leichtathletik - EM Zuerich 2014;
Marisa Lavanchy, Lea Sprunger, Ellen Sprunger und Mujinga Kambundji nach dem 4x100 Meter Lauf in der Qualifikation (Andy Mueller/freshfocus)
Interviews Männer-Staffel
«Wir sind enttäuscht», sagte der Schweizer Startläufer Pascal Mancini nach Rang 4 im SRF, «wir haben alles gegeben und waren sehr nah dran.» Reto Amaru Schenkel meinte: «Wir hätten lieber den Stab verloren, als Vierte zu werden. Aber niemand hätte es uns zugetraut, dass wir so weit kommen. Alle haben einen super Job gemacht.»

«Vielleicht hätte es mit einem besseren Wechsel gereicht…», sagte Suganthan Somasundaran zur missglückten Übergabe an Alex Wilson. Der Schlussläufer konnte die Fans bloss auf ein nächstes Mal vertrösten: «Wir wissen nun einmal mehr, wozu wir fähig sind.»
Adam Gemili of Britain crosses the finish line to win ahead Lucas Jakubczyk of Germany, Alex Wilson of Switzerland and Ben Bassaw of France (R-L) in the men's 4 x 100 metres final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 17, 2014. REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Hochsprung Frauen, Final
Die Spanierin Ruth Beitia (Bild)verteidigt ihren Titel und wird auch in Zürich Europameisterin. Sie überspringt mit 2,01 m als einzige die 2-Meter-Marke. Silber geht an die Russin Mariya Kuchina (1,99 m), Bronze an Ana Simic aus Kroatien (1,99 m).
Spain's Ruth Beitia makes an attempt in the women's high jump final during the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Sunday, Aug. 17, 2014. (AP Photo/Martin Meissner)
4 x 100 m Männer, Final
Rang 4 für die Schweiz – der letzte Wechsel hat nicht ganz geklappt. Gold geht an Grossbritannien, Silber an Deutschland und Bronze schnappen sich die Franzosen. Um neun Hundertstelsekunden laufen die vier Schweizer an der Medaille vorbei. Schade! Aber vielleicht klappt's ja in ein paar Minuten bei den Frauen besser.
4 x 100 m Männer, Final
Was schafft das Schweizer Quartett? Pascal Mancini, Amaru Schenkel, Suganthan Somasundaran und Alex Wilson liefen gestern in 38,54 Sekunden die drittbeste Vorlaufzeit und verbesserten den vier Jahre alten Schweizer Rekord um 15 Hundertstelsekunden. Eine Medaille ist mit einem perfekten Rennen im Bereich des Möglichen.
epa04356412 Switzerland's Suganthan Somasundaran, Reto Amaru Schenkel, Alex Wilson and Pascal Mancini, from left to right, reacts after setting a new swiss national record in the men's 4x100m relay round 1 race, at the fifth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Saturday, August 16, 2014.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Speerwurf Männer, Final
Das Speerwerfen ist – wieso auch immer – traditionell eine finnische Angelegenheit. Auch heute im Letzigrund liegen nach zwei Durchgängen zwei Finnen in Front: Antti Ruuskanen (Bild; 86,65 m) führt vor Tero Pitkämäki (84,16 m). Auf dem Bronzeplatz liegt aktuell der Tscheche Vitezslav Vesely.
Finland's Antti Ruuskanen makes an attempt in the men's javelin qualification during the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Thursday, Aug. 14, 2014. (AP Photo/Martin Meissner)
Weitsprung Männer, Final
Drei von sechs Versuchen sind absolviert und in der Sandgrube führt mit Greg Rutherford (Bild) ein Brite. Mit 8,27 m ist er zwölf Zentimeter weiter geflogen als der Grieche Louis Tsatoumas und vierzehn Zentimeter vor dem Franzosen Kafétien Gomis.
ADDS DISCIPLINE - Greg Rutherford from Great Britain competes in the men's long jump qualifying event, at the fourth day of the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, Friday, August 15, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
5000 m Männer, Final
Gegen Mo Farah ist kein Kraut gewachsen. Der Brite holt sich nach der Goldmedaille über 10'000 m auch den Titel über 5000 m.
Winner Mohamed "Mo" Farah from Great Britain reacts after the men's 10'000m final race, at the second day of the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Wednesday, August 13, 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Silber geht an Hayle Ibrahimov aus Aserbaidschan, Bronze an Farahs Landsmann Andy Vernon.
Hochsprung Frauen, Final
Nur noch fünf Athletinnen sind im Bewerb, die Entscheidung rückt näher. Die Russin Kuchina (Bild), die Kroatin Simic und die Polin Kasprzycka haben 1,99 m übersprungen, während die Spanierin Beitia und die Deutsche Jungfleisch diese Höhe bislang gerissen haben.
Mariya Kuchina of Russia competes in the women's high jump final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 17, 2014.                REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
3000 m Steeple Frauen, Final
Erwartungsgemäss hat Fabienne Schlumpf keinen Stich. Die Zürcher Oberländerin wird nur 13. von 14 Läuferinnen, die das Rennen beenden.

Gold geht nach Deutschland an Antje Möldner-Schmidt. Sie setzt sich im Endspurt klar vor Charlotta Fougberg aus Schweden und der Spanierin Diana Martin durch.
Athletes competes in the Women's 3000m steeple heats during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 15, 2014.   AFP PHOTO / FRANCK FIFE
Kugelstossen Frauen, Final
In den letzten beiden Stössen änderte sich nichts mehr am Zwischenklassement. Das Podest: 1. Christina Schwanitz (Deutschland) 19,90 m. 2. Jewgenia Kolodko (Russland) 19,39 m. 3. Anita Marton (Ungarn) 19,04 m.
Germany's Christina Schwanitz prepares an attempt in the women's shot put final during the European Athletics Championships in Zurich, Switzerland, Sunday, Aug. 17, 2014. (AP Photo/Martin Meissner)
Die Schlümpfe sind da …
Fabienne Schlumpf tritt in wenigen Minuten zum Final über 3000 m Steeple an. Ihre im Vorlauf ausgeschiedene Kollegin Astrid Leutert hat sich auf der Tribüne ihrem Fanclub angeschlossen:
Bronze für die Marathon-Männer
In der Zwischenzeit hat die Siegerehrung in der Team-Wertung des Marathons stattgefunden. Patrick Wieser, im Vollzeitberuf Polizist in Winterthur, und seine fünf Kollegen durften die Bronze-Medaille entgegen nehmen und sich von den Fans im Letzigrund feiern lassen:
Kugelstossen Frauen, Final
Kurzer Blick in den Ring: Die Deutsche Christina Schwanitz (19,90 m) führt nach vier Durchgängen deutlich vor der Russin Yevgeniya Kolodko (19,09 m) und Anita Marton aus Ungarn (19,04 m).
Christina Schwanitz of Germany reacts in the women's shot put final final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 17, 2014.  REUTERS/Phil Noble (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
4 x 400 m Männer, Final
Das Männer-Rennen ist nicht ganz so spannend wie dasjenige der Frauen. Der Pole übersprintet am Ende noch den Franzosen und sichert seinem Land die Bronzemedaille. An die Europameister aus Grossbritannien und das Zweitplatzierte Russland kommt er aber nicht mehr heran.
Great Britain's Martyn Rooney celebrates after he crossed the finish line to win the Men's 4x400m final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 17, 2014.  AFP PHOTO / OLIVIER MORIN
Da torkelt er, der Ire
Ciaran O'Lionaird setzt sich im Rennen über die 1500 m an die Spitze, als er nach einem Kontakt mit einem Gegner aus dem Konzept gerät. Ehe er es richtig realisiert, wird er herumgeschubst wie ein irischer Trunkenbold und befindet sich – schwupps! – am Ende des Feldes. Entnervt gibt der Ire auf.
1500 m Ire GIF
4 x 400 m Frauen, Final
Ein sensationelles Finish von Floria Guei beschert den Französinnen die Goldmedaille. In der letzten Kurve, 100 m vor dem Ziel, liegt sie noch auf Rang 4 – dann startet sie ihren Turbo.
France's relay team Agnes Raharolahy, Floria Guei, Muriel Hurtis and Marie Gayot (L-R) celebrate after winning the women's 4 x 400 metres final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 17, 2014.               REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Silber geht an die Ukraine, deren Schlussläuferin auf den letzten zwei Metern noch abgefangen worden ist. Die Bronzemedaille geht in einem sehr knappen Rennen an Grossbritannien. Frankreich hat fünf Hundertstelsekunden Vorsprung auf die Ukraine, welche ihrerseits nur zwei Hundertselsekunden Vorsprung auf Grossbritannien hat.
1500 m Männer, Final
Der disqualifizierte Oben-Ohne-Europameister Mahiedine Mekhissi-Benabbad triumphiert doch noch in Zürich – Gold für den überlegenenen Franzosen! Eine Runde vor Schluss setzt er sich an die Spitze und als er bemerkt, dass sich hinter ihm ein Sturz ereignet, zieht er an und allen Gegnern davon.
Charlie Grice of Britain (2nd L) and Florian Orth of Germany (C) fall between Timo Benitz of Germany (L) and Mahideine Mekhissi-Benabbad of France (3rd R) as they compete in the men's 1500 metres final during the European Athletics Championships at the Letzigrund Stadium in Zurich August 17, 2014.  REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT ATHLETICS)
Der Vorsprung ist so gross, dass er es sich leisten kann, frühzeitig das Tempo zu drosseln und sich feiern zu lassen. Das humorlose Leichtathletik-Fachpublikum findet es weniger lustig als viele andere und pfeift Mahiedine Mekhissi-Benabbad aus. Eine grandiose Reaktion des neuen 1500-m-Europameisters auf die umstrittene Disqualifikation über 3000 m Steeple.
France's Mahiedine Mekhissi-Benabbad (R) reacts in the last meters on his way to win the Men's 1500m final during the European Athletics Championships at the Letzigrund stadium in Zurich on August 17, 2014. AFP PHOTO / OLIVIER MORIN
Biathlon-Superstar Martin Fourcade teilt der Welt umgehend mit, wie stolz er über seinen Landsmann sei:
Die letzten Entscheidungen stehen an
Am schönsten Tag der Woche finden auch die letzten Wettkämpfe statt. Aus Schweizer Sicht sind die 3000-m- Steeple der Frauen interessant, wo Fabienne Schlump im Finale antritt. Die Bernerin hat leider nur Aussenseiterchancen. Mehr zugetraut wird den 4x100-Meter-Staffel der Frauen und Männer. Vor allem die Damenequipe mit Leaderin Mujinga Kambundji darf sich einige Hoffnungen machen. Mit Mo Farah ist beim 5000-m-Rennen der Männer ein haushoher Favorit am Start. Der Brite kann sich nach dem Europameistertitel über 10'000 Meter den zweiten Titel sichern.
Interview Röthlin
Die Team-Bronzemedaille findet Röthlin unglaublich. Im SRF-Interwiev meint ein glücklicher Röthlin: «In meiner ganzen Karriere bin ich immer alleine gelaufen. Jetzt hole ich zusammen mit meinen Kollegen die Teammedaille. Es ist schlicht sensationell. Ich hätte mir kein schöneren Abschied wünschen können. Nun übergebe ich an ein neues Team. Ich habe alles versucht aus meinen Beinen zu pressen. Wir haben alle drei gefightet,» so der Schweizer Teamleader. «Die lauten Zuschauerrufe haben beinahe einen Hörsturz ausgelöst», schmunzelt Röthlin.
Marathon, Männer
Das Schweizer Team holt Bronze! Ganze zehn Sekunden Vorsprung rettet das Team um Viktor Röthlin, Tadesse Abraham und Christian Kreienbühl ins Ziel und kann so die ersehnte Medaille einfahren.
Marathon, Männer
Der Italiener Daniele Meucci wird souverän Europameister: «Für ihn ein kleines Wunder, es sei erst der zweite Marathon für ihn gewesen.» Vikror Röthlin verpasst bei seiner Dernière eine Medaille und wird Fünfter. Nach dem Zieleinlauf fällt er mit einer Schweizer Flagge behangen zu Boden und vergisst Tränen. Tabesse Abraham wird Achter.
epa04357510 Daniele Meucci from Italy competes on his way to win the men's Marathon in the city centre of Zurich at the European Athletics Championships in the Letzigrund Stadium in Zurich, Switzerland, 17 August 2014.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Marathon, Männer
Nach zwei Stunden scheinen die Medaillenränge höchstwahrscheinlich vergeben, wenn nichts dazwischen kommen sollte. Auf Goldkurs der Italiener Daniele Meucci, der Pole Yared Shegumo auf Platz 3, der Russe Alexej Reunikov folgt 16 Sekunden später. Viktor Röthlin auf Platz 5 mit einer halben Minute Rückstand auf den dritten Platz. Tadesse Abrahm ist Achter.
Marathon, Männer
Der Pole Chabowski gibt das Rennen auf. Er zollt Tribut für sein (zu) hohes Tempo. Die Führung hat der Italiener Daniele Meucci übernommen. Der Italiener läuft in Richtung Goldmedaille. Röthlin hat ca. 20 Sekunden Rückstand auf einen Medaillenplatz.
Marathon, Männer
Die Pole-Position belegt weiterhin Marcin Chabowski, doch der Vorsprung des Polen schmilzt. Die Schritte von ihm wirken nun aber nicht mehr ganz so flüssig wie bei den ersten 25 Kilometern. Ausserdem hat er die wichtige Flasche mit Elektrolyten-Wasser fallenlassen. Vikror Röthlin auf Platz 5, Tabesse leicht dahinter auf Platz 7.
Marathon, Männer
Chabowski ist nach 25 Kilometern weiterhin alleine auf weiter Flur. Mit seinem rasanten Tempo hat der Pole bereits über eine Minute Vorsprung herausholen können. Röthlin und Tadesse bleiben in der Vefolgergruppe. In der Teamwertung liegen die Schweizer dagegen vier Minuten zurück, aber noch ist nichts entschieden.
Marathon, Männer
Chabowski macht weiter Tempo, die Schweizer liegen nach der Hälfte immer noch gut im Rennen.
Marathon, Männer
Der Pole Marcin Chadowski läuft weiterhin im «Ego-Modus» vorneweg und schlägt ein hohes Tempo an. So hat er sich nach 15 Kilometern einen leichten Vorsprung herausgeholt. Danach folgen Röthlin und Tadesse in der Verfolgergruppe, doch einige Athleten haben bereits Mühe mit der Pace.
Marathon, Männer
Nach einem knappen Viertel der Distanz befinden sich die zwei Schweizer Viktor Röthlin und Tadesse Abraham in der 18-köpfigen Spitzengruppe. Der 28-Jährige Pole Marcin Chabowski will die tolle Aussicht alleine geniessen und läuft mit ein paar Sekunden Vorsprung auf die anderen Läufer an der Spitze.
Marathon, Männer
Nach 5000 m sind die Schweizer im Fahrplan. Viktor Röthlin und Abraham Tadesse laufen mit der Spitze. Und auch Michael Ott und Adrian Lehmann sind in den Top 50 dabei.
Marathon, Männer
Die Läufer sind gestartet und haben nun gut 42 Kilometer vor sich. Noch ist das Feld dicht beisammen. Zürich zeigt sich heute zur Abwechslung von seiner Sonnenseite. Die Marathon-Läufer haben also perfekte Bedingungen für schnelle Zeiten.
Der letzte EM-Tag und das letzte Rennen von Viktor Röthlin
Viktor Röthlin, der bald 40-jährige Titelverteidiger, läuft heute das letzte Rennen seiner Karriere. Für ihn besonders schön, wie er sagt: «In Zürich meine Dernière zu bestreiten, wo ich den Silvetser-Lauf oder den Greifenseeelauf gewonnen habe, ist einfach ein toller Abschluss.» Der Männer-Marathon steht gleich als Erstes auf dem Programm. Mit Tadesse Abraham stellt die Schweiz sogar noch einen zweiten Marathon-(Mit-)Favoriten. Fürs Finale 3000 -m -Steeple hat sich auch Fabienne Schlumpf qualifizieren können. Die Bernerin bleibt jedoch Aussenseiterin. Danach geht Mo Farah im 5000-m-Rennen an den Start. Der 10'000-m-Europameister will die zweite Gooldmedaille holen. Als Abschluss des Nachmittags und der EM stehen die beiden Schweizer Sprint-Staffeln (4x100 m) im Fokus. Nach dem Exploit von Kareim Hussein hofft das Heimpublikum auf eine weiter Medaille für die Schweiz. Die Frauen um Leaderin Mujinga Kambundji dürften dabei die grösseren Chancen auf eine Medaille haben.

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