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Liveticker

Raducanu schreibt britisches Tennis-Märchen +++ Medwedew mit grosser Wende gegen Cilic



Liveticker: Wimbledon-Tagesticker, 3.7.2021

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Medewdew mit grosser Wende gegen Cilic
Der an Nummer 2 gesetzte Daniil Medwedew hat denk Kopf in der 3. Runde von Wimbledon gerade noch aus der Schlinge gezogen. Gegen den einstigen Finalisten Marin Cilic holt der 25-jährige Russe einen 0:2-Satzrückstand auf. Cilic spielte zwei Sätze lang gross auf, konnte sein Niveau aber nicht halten, im fünften Durchgang drohte ihm gar die Höchststrafe, dank zwei Games in Folge beim Stand von 0:5 konnte er den Bagel aber gerade noch abwenden. Medwedew hat nun sieben Rasen-Spiele in Folge gewonnen und trifft im Achtelfinal auf den Polen Hubert Hurkacz.
Sommertraum eines britischen Teenagers
Roger Federer stoppte zwar am Samstag den letzten britischen Hoffnungsträger bei den Männern, dafür sorgt aber ein 18-jähriger Teenager bei den Frauen für ein kleines Sommermärchen. Die 18-jährige Emma Raducanu ist die Nummer 338 der Welt, spielt dank einer Wildcard ihr erstes Grand-Slam-Turnier und steht gleich im Achtelfinal. Sie musste in drei Partien noch keine Gesetzte bezwingen und gab noch keinen Satz ab.

Raducanu ist eine echte Kosmopolitin. Sie ist in Toronto, Kanada, als Tochter eines Rumänen und einer Chinesin geboren, lebt aber seit sie zweijährig ist in London. «Das ganze ist völlig überwältigend», rang die Engländerin um Worte. «Alles brummt, und ich bin völlig im Hoch.» Im Achtelfinal ist sie auch gegen die Weltnummer 75 Ajla Tomljanovic aus Australien nicht chancenlos.

Ein Sommermärchen erlebt derzeit auch Barbora Krejcikova. Die einst als Doppelspezialistin bekannte Tschechin gewann auf Sand die Turniere in Strassburg und vor allem Paris. Mit den drei Erfolgen in Wimbledon steht die mittlerweile auf Platz 17 rangierte Krejcikova nun bei 15 Siegen in Folge. Der nächste Test erfolgt im Achtelfinal am Montag gegen die Weltnummer 1 Ashleigh Barty. (pre/sda)
Britain's Emma Raducanu celebrates winning the women's singles third round match against Romania's Sorana Cirstea on day six of the Wimbledon Tennis Championships in London, Saturday July 3, 2021. (AP Photo/Alberto Pezzali)
Barty mit offensivem Power-Tennis im Achtelfinal
Ashleigh Barty lässt in der 3. Runde nichts anbrennen und gewinnt gegen Katerina Siniakova mit 6:3, 7:5. Besonders beim Return zeigte die Weltnummer 1 eine erfrischende Leistung. Barty forcierte direkt das Tempo und suchte den schnellen Abschluss, erspielte sich in den zwei Sätzen satte 13 Breakbälle. Da sie insgesamt vier davon nutzen konnte, waren die eigenen zwei Aufschlagverluste kein Problem. Im Achtelfinal wartet nun eine überaus interessante Aufgabe: Es geht gegen French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova, die mittlerweile seit 15 Spielen ungeschlagen ist. Krejcikova siegte mit 7:6, 3:6, 7:5 gegen Anastasija Sevastova.
Zverev nach Umweg im Achtelfinal
Alexander Zverev darf weiter von seinem ersten Grand-Slam-Titel träumen. Die deutsche Weltnummer 6 gewinnt sein Drittrundenmatch gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz mit 6:7, 6:4, 6:3 und, 7:6 und zieht damit ins Achtelfinale ein. Nach 2:38 Stunden verwandelte Zverev seinen ersten Matchball. In der Runde der besten 16 bekommt er es mit dem Kanadier Felix Auger-Aliassime zu tun.
Germany's Alexander Zverev plays a return to Tennys Sandgren of the US during the men's singles second round match on day four of the Wimbledon Tennis Championships in London, Thursday July 1, 2021. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
Kyrgios muss gegen Auger-Alliasime aufgeben
Bei Nick Kyrgios geht es nach zwei Sätzen nicht mehr: Der Australier lässt Felix Auger-Alliasime, dem Federer-Bezwinger von Halle im ersten Durchgang keine Chance, kriegt dann aber köperliche Probleme und konnte kaum mehr aufschlagen. Beim Stand von 6:2, 1:6 gibt Kyrgios dann auf.
Noch ein Teenager im Achtelfinal
Beinahe zeitgleich wie Raducanu bucht auch Cori Gauff ihren Platz in der zweiten Woche von Wimbledon. Die 17-jährige US-Amerikanerin war in das Match gegen Kaja Juvan aus Slowenien allerdings als Favoritin gegangen. Und meisterte diese Aufgabe beim 6:3 und 6:3 souverän. Auf Gauff wartet nun eine schwierige Aufgabe: Es geht gegen Angelique Kerber, die Siegerin von 2018. Kerber gewann nach schwachem Start gegen Aliaksandra Sasnovich aus Weissrussland sicher mit 2:6, 6:0 und 6:1.
Raducanu muss heute noch Wäsche waschen
Raducanu schreibt britisches Tennis-Märchen
Die 18-jährige Britin Emma Raducanu schreibt weiter an ihrem Tennis-Märchen. Bei ihrer ersten Wimbledon-Teilnahme qualifiziert sich die Weltnummer 38 sensationell für die Achtelfinals. Bei ihrem dritten Auftritt besiegt Raducanu, die einen rumänischen Vater und eine chinesische Mutter hat, ihre Quasi-Landsfrau Sorana Cirstea mit 6:3 und 7:5. Im Achtelfinal trifft der Shooting Star auf die Australierin Ajla Tomljanovic. Nächstes Duell auf dem Centre Court: Roger Federer gegen Cameron Norrie.
Die Italiener marschieren ins Achtelfinale
Nachdem die italienische Fussball-Nationalmannschaft gestern ins EM-Halbfinale vorgestossen war, scheinen auch die italienischen Tennisspieler beflügelt. Matteo Berrettini gewinnt gegen Aljaz Bedene mit 3:0 Sätzen und auch Lorenzo Sonego hat beim Sieg gegen James Duckworth keinen Satz abgegeben.
Italy's Matteo Berrettini reacts between points during the men's singles second round match against Botic Van De Zandschulp of the Netherlands on day four of the Wimbledon Tennis Championships in London, Thursday July 1, 2021. (AP Photo/Alastair Grant)
Hurkacz teilt das Essen, aber nicht die Punkte
Der Pole teilt zwar seine Bananen mit Alexander Bublik, auf dem Court kennt Hurkacz aber kein Erbarmen und holt sich den Match mit 3:0 Sätzen.
Die junge Raducanu beeindruckt weiter
Auf dem Center Court ist der erste Satz bereits durch. Emma Raducanu gewinnt ihn souverän mit 6:3 gegen Sorana Cirstea.
Regen in Wimbledon
Weil es schon kurz nach Beginn der Partien zu regnen begonnen hat, läuft vorerst mal gar nichts mehr. Da der Centre Courte aber ein Dach hat, kann die Partie zwischen Sorana Cristea und der 18-jährigen Britin Emma Raducanu um kurz nach 14 Uhr beginnen. Nach diesem Spiel ist dann Roger Federer an der Reihe.
Zwei spannende Direktduelle
Zwei Partien die bereits laufen versprechen viel Spannung. Einerseits das Duell von Loreno Sonego gegen James Duckworth – der Sieger dieses Duell trifft auf den Sieger des Spiels Federer-Norrie. Eine ausgeglichene Partie erwartet uns auch zwischen Hubert Hurkacz (ATP 18) und Alexander Bublik (ATP 38).
Die ersten Spieler und Spielerinnen an Tag 6 im Einsatz
Die ersten Partien des Tages laufen bereits. Im Einsatz sind zum Beispiel der an Nummer 7 gesetzte Matteo Berrettini (gegen Aljaz Bedene), bei den Frauen sind Angelique Kerber (gegen Aliaksandra Sasnovich) und Julia Ostapenko (gegen Ajla Tomljanović) schon auf dem Court.
Federer zu Norrie: «Jetzt ists genug»
Einen Sieg braucht Roger Federer noch, dann hat er in Wimbledon sein erstes Ziel erreicht. Am Samstag (ca. 16:30 Uhr Schweizer Zeit) will er den Lauf des Briten Cameron Norrie stoppen.

Roger Federers Erinnerungen an Cameron Norrie sind sehr gut. Die bisher einzige – wenn auch nicht offiziell zählende – Begegnung gewann er Ende Dezember 2018 in Perth beim Hopman Cup 6:1, 6:1. Erstaunlicherweise denkt auch der derart klare Verlierer gerne an diesen Tag zurück. «Es war eine grossartige Erfahrung», schwärmt der 25-jährige Linkshänder auch zweieinhalb Jahre später noch.

Wie in einem Videospiel
Die Halle sei dunkel gewesen, ein Lichtkegel auf Federer gerichtet, als dieser einlief, und er habe gedacht: «Das ist ja wie in einem Videospiel.» Er habe dann nicht mal schlecht gespielt, aber es sei einfach zu schnell gegangen. «Roger war grossartig.» Seither hat Norrie aber grosse Fortschritte gemacht. In diesem Jahr stand er in drei ATP-Finals – zwei auf Sand und zuletzt in Queen's auf Rasen – und ist als Nummer 34 der Welt so gut klassiert wie nie zuvor.

Für einmal könnten die Sympathien auf dem Platz ein wenig geteilt sein. «Ich gehe nie mit grossen Erwartungen auf den Platz», sagt Federer, der in der Regel fast immer und überall der Fanliebling ist. «Ich kenne das ja von mir. Ich bin auch meist für den Aussenseiter.» Wichtig sei vor allem, dass überhaupt Stimmung herrsche, egal ob für ihn oder den Gegner. «Das Schlimmste ist es, wenn die Leute einfach still dasitzen. Aber auf dem Centre Court hier in Wimbledon ist die Atmosphäre immer gut.» Er freue sich über die Fortschritte Norries, fügte aber lachend hinzu: «Jetzt ists aber genug.»

Viel Englisches hat Norrie eigentlich auch gar nicht an sich. Er ist in Südafrika als Kind eines Schotten und einer Waliserin geboren, im Alter von drei Jahren zog die Familie nach Neuseeland um, wo die Eltern noch immer leben und Cameron das Coronajahr verbrachte. Immerhin wohnt er mittlerweile in Putney, einem Nachbarsviertel von Wimbledon.

Er wird für Federer ein echter Test sein, wenn dieser die zweite Woche erreichen will, sein erklärtes erstes Ziel. Im Achtelfinal am Montag wäre er gegen den Italiener Lorenzo Sonego oder den Australier James Duckworth noch klarer Favorit. (zap/sda)
Kein guter Tag für Murray und die Briten
Den Briten wurden in Wimbledon die Flügel arg gestutzt. Nachdem gleich drei von ihnen die 3. Runde erreicht hatten, verabschiedeten sich am Freitag zwei von ihnen.

Andy Murray ging bei seinem Comeback nach vier Jahren Absenz vom Heimturnier nach zwei kräftezehrenden Partien in den ersten Runden das Benzin aus. Der Champion von 2013 und 2016 war beim 4:6, 2:6, 2:6 gegen den als Nummer 10 gesetzten Kanadier Denis Shapovalov chancenlos.
epa09319112 Andy Murray of Britain reacts during the 3rd round match against Denis Shapovalov of Canada at the Wimbledon Championships, Wimbledon, Britain 02 July 2021.  EPA/NEIL HALL   EDITORIAL USE ONLY
Die neue britische Nummer 1 Dan Evans (ATP 26) verlor in vier Sätzen gegen einen der kommenden Stars. Sebastian Korda, der für die USA spielende Sohn des einstigen Australian-Open-Siegers Petr Korda, zog drei Tage vor seinem 21. Geburtstag bereits zum zweiten Mal in einen Grand-Slam-Achtelfinal ein - bei seinem erst vierten Major-Turnier.
Britain's Daniel Evans prepares to serve to Sebastian Korda of the US during the men's singles third round match on day five of the Wimbledon Tennis Championships in London, Friday July 2, 2021. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
Damit bleibt Cameron Norrie, der am Samstag Roger Federer fordert, die einzige britische Hoffnung – neben den Fussballern an der EM.
Novak Djokovic ohne Satzverlust im Achtelfinal
Im Spiel gegen Denis Kudla kann Novak Djokovic sich in drei Sätzen durchsetzen. Der Serbe muss lediglich im dritten Satz zittern, als er mit Break zurücklag. Er kämpfte sich jedoch zurück und beendete das Spiel nach 2 Stunden und 19 Minuten mit 6:4, 6:3 und 7:6.
Viktorija Golubic steht erstmals in einem Grand-Slam-Achtelfinal
Auf einen guten ersten Satz folgte ein noch besserer zweiter. Viktorija Golubic gewinnt gegen Madison Brengle mit 6:2 und 6:1 und steht im Achtelfinal von Wimbledon. Es ist das erste Mal, dass die 28-Jährige an einem Grand Slam so weit gekommen ist.
Riesenpunkt von Jabeur!
Ons Jabeur spielt derzeit ihre Drittrundenpartie gegen Garbine Mugurza und zeigt dabei ihre Schnelligkeit und ihr Improvisationstalent. Auf einen Gegenstopp von Mugurza reagiert sie blitzschnell und spielt den Ball um den Netzpfosten herum ins Feld.
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